Der Vorstand

Der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes

Der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg besteht aus dem Präsidenten, den beiden Vizepräsidenten, den Fachgebietsleitern sowie den Vertretern der Jugendfeuerwehr, der Altersabteilungen,der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren, der Werkfeuerwehren, der Kreisbrandmeister und den Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften sowie der Feuerwehrmusik.

Der Vorstand hat die Aufgabe, den Gremien des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zuzuarbeiten, also insbesondere Beschlussvorlagen zu beraten und zu konzipieren.

Rund sechs Mal im Jahr tagt der Vorstand an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg. Tagungen finden insbesondere im Vorfeld von Präsidiumssitzungen statt. Außerdem beruft der Präsident den Vorstand dann ein, wenn aktuelle Themen anstehen. Eine Reihe von Tagesordnungspunkten begleiten den Vorstand seit vielen Jahren, wie etwa die Sicherung der Finanzierung des Feuerwehrwesens, Hinweise zur Leistungsfähigkeit einer Gemeindefeuerwehr oder alle Fragen rund um die Modernisierung des Feuerwehrhotels Sankt Florian.

Die Tagesordnungen der Vorstandssitzungen umfassen selten weniger als 20 Tagesordnungspunkte. Dies verlangt eine konzentrierte und konstruktive Beratung. Die Vorstandssitzungen bieten außerdem die Gelegenheit für alle Fachgebiete sich zu spezifischen Themen auszutauschen.

Folgende Personen gehören dem Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg an:

Dr. Frank Knödler Remseck Präsident Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg
Gerhard Lai Schallstadt-Mengen Vizepräsident Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg
Stefan Hermann Balingen Vizepräsident Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg
Willi Dongus Filderstadt Geschäftsführer Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg
Andreas Wersch Kernen i. R. Fachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit
Armin Ernst Tübingen Fachgebietsleiter Recht
Dr. Bernhard Schönemann Dunningen Fachgebietsleiter Gesundheitswesen und Rettungsdienst
Walter Reber Denkendorf Fachgebietsleiter Sozialwesen, Unfallverhütung und Notfallseelsorge
Harald Pflüger Winnenden Fachgebietsleiter Brandschutzgeschichte
Klaus Merz Bad Buchau Fachgebietsleiter Einsatz
Reinhard Kirr Offenburg Fachgebietsleiter Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
Helmut Richter Radolfzell Fachgebietsleiter Aus- und Fortbildung
Hans-Joachim Gottuck Laudenbach Fachgebietsleiter Feuerwehrfahrzeuge, Gerätetechnik und Ausrüstung
Martin Rühle Heimsheim Fachgebietsleiter Informations- und Kommunikationstechnik
Prof. Dr. Michael Reick Eislingen/Fils Fachgebietsleiter Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz
Thomas Häfele Reutlingen Landesjugendleiter Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg
Dr. Georg Belge Heidelberg Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren Baden-Württemberg
Louis Laurösch Friedrichshafen Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften
Werner Vogel Crailsheim Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kreisbrandmeister Baden-Württemberg
Andreas Rudlof Filderstadt Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Werkfeuerwehren Baden-Württemberg
Nico Zimmermann Endingen-Amoltern Landesstabführer Feuerwehrmusik Baden-Württemberg
Helmut Trautwein Steinheim/Murr Landesobmann der Alters- und Seniorenabteilungen Baden-Württemberg

Gern gesehene Berater und Gesprächspartner sind Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen (Waiblingen) und der Leiter der Landesfeuerwehrschule Thomas Egelhaaf (Bruchsal).

Vorstellung Thomas Häfele, Landesjugendleiter der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Kurze persönliche Vorstellung

Seit 11 Jahren bin ich in der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg aktiv. Im Juli 2004 wurde ich in Sigmaringen zum stellvertretenden Landesjugendleiter der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg gewählt. Seit der Wahl der Landesjugendleitung im September 2007 übe ich das Amt des Landesjugendleiters der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg aus. Ich bin Angehöriger der Feuerwehr Stuttgart – Abteilung Stuttgart-Birkach. Neben dem spannenden Ehrenamt als Landesjugendleiter fahre ich begeistert Ski und betätige mich mit Langstreckenläufen.

Werdegang

Im Jahr 1988 bin in meinem Wohnort Stuttgart-Birkach in die örtliche Feuerwehrabteilung der Landeshauptstadt Stuttgart eingetreten. In der Folgezeit habe ich sämtliche Lehrgänge bis hin zum Zugführer absolviert. Die ersten Schritte in der Jugendarbeit habe ich in der kirchlichen Jugendarbeit sowie als Betreuer im Rahmen der Stadtranderholung wahrgenommen. Anschließend habe ich mich in der Jugendarbeit meiner Feuerwehr engagiert. Von 1997 bis 2007 übte ich das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes der Feuerwehr Stuttgart aus. Im Rahmen meiner Amtszeit als Stadtjugendfeuerwehrwart durfte ich gemeinsam mit meinen Kameraden den Landesjugendfeuerwehrtag 2002 in Stuttgart organisieren. Hierbei ergaben sich viele Kontaktpunkte zur Landesjugendfeuerwehr.

Aufgaben und Schwerpunkte der Tätigkeit

Die Arbeit auf Landesebene ist sehr spannend. Man bekommt hautnah mit, wie Vielfältig die Jugendarbeit in unseren Feuerwehren in Baden-Württemberg gestaltet wird. Bei der Arbeit in der Führungsspitze unserer Jugendfeuerwehr geht es im Wesentlichen um die Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Jugendfeuerwehrarbeit Vorort. Dies beinhaltet sowohl die Interessenvertretung innerhalb des Landesfeuerwehrverbandes darüber hinaus aber auch die Vertretung der Jugendfeuerwehr im Verbund der Jugendverbandsarbeit in Baden-Württemberg. Neben der Nachwuchsgewinnung für die aktiven Abteilungen soll die Jugendfeuerwehr auch ein Ort sein in welchem sich unsere Jugendlichen geborgten und ernst genommen fühlen. Jugendfeuerwehrarbeit ist nach unserem Selbstverständnis eine lebensbegleitende Maßnahme in einem wichtigen Entwicklungsstadium eines jungen Menschen.

Der Aufgabenkatalog für die Zukunft ist vielschichtig. Gesellschaftliche Veränderungen, rückgängige Bevölkerungsentwicklung, Erhalt und Fortentwicklung der sehr qualifizierten Ausbildung, Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement, Anerkennung als Mitarbeiter in der Jugendarbeit sind nur ein paar Themen mit welchen sich die Jugendfeuerwehr in der Zukunft befassen muss. Weiter ist es Wichtig, gesellschaftliche Trends für die Jugendarbeit in der Feuerwehr aufzunehmen und fortzuentwickeln. Hierzu gehört zum Beispiel das spannende Arbeitsfeld Jugendarbeit und Schule. Mit der Einführung der Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr wurde ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der Nachwuchsgewinnung in den Feuerwehren gelegt. Darüber hinaus ist es wichtig, zeitlich befristete Projekte durchzuführen. Aktuelle beschäftigt sich die Jugendfeuerwehr mit dem sehr wichtigen Themenfeld der Wertevermittlung. Im Rahmen des Projektes „KaReVeTo“ gilt es im Wesentlichen darum die Werte unserer Arbeit in den Feuerwehren dazustellen. Darüber hinaus engagieren wir uns mit einem breiten Fortbildungsangebot auf der Ebene der Erwachsenenbildung zur Qualifizierung unserer Mitarbeiter in der Jugendarbeit.

Vorstellung Louis Laurösch, Vertreter der Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes

1. Kurze persönliche Vorstellung

Geboren am 07.09.1958 in Friedrichshafen

verheiratet, eine Tochter

Hobby Bergwandern und Fahrradfahren

 

2. Beruflicher Werdegang

Aus- und Fortbildung zum Maschinenbau-Meister

Seit 01.04.2000 hauptamtlicher Kommandant der Feuerwehr Friedrichshafen

Leiter der Abteilung Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt Friedrichshafen mit 20 Mitarbeitern

 

3. Feuerwehrtätigkeit

1972 Eintritt in die Jugendfeuerwehr Friedrichshafen

1976 Übernahme in die Einsatzabteilung Friedrichshafen

2000-2002 Ausbildung zum gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst

Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen (6 Abteilungen und rd. 500 ehrenamtlichen Angehörigen) sowie Abteilungskommandant der Abteilung Friedrichshafen-Stadt

Seit März 2015 Vorsitzender der AGHF

 

4. Aufgaben und Schwerpunkte der künftigen Arbeit im Vorstand

Kontaktbildung und Abstimmung zwischen den Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften und dem Landesfeuerwehrverband, sowie allen anderen Gremien zu den aktuellen Themen

Vorstellung Werner Vogel, Vertreter der Kreisbrandmeister im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes

1. Kurze persönliche Vorstellung

Geboren am 14.01.1954 in Crailsheim

Ein erwachsener Sohn und eine erwachsene Tochter

Nach dem Abitur Studium an der Universität Stuttgart in der Fachrichtung Bauingenieurwesen

1982 Abschluss des Studiums mit der Diplomprüfung

2. Beruflicher Werdegang

Danach freiberuflich als Statiker tätig

1984 Einstellung im Landratsamt Schwäbisch Hall als Bauverständiger und Prüfstatiker

Seit 1986 Kreisbrandmeister, Brandschutzsachverständiger und Bauverständiger im Landkreis Schwäbisch Hall

3. Feuerwehrtätigkeit

Seit 1984 Mitglied in der Feuerwehr Crailsheim

Seit 1986 Kreisbrandmeister und Brandschutzsachverständiger im Landkreis Schwäbisch Hall

Seit 1992 stellvertretender Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall

Seit 1994 Mitglied des Fachgebietes Ausbildung im Landesfeuerwehrverband

Seit 1997 Sprecher der Kreisbrandmeister im Regierungsbezirk Stuttgart

Seit 2001 Technischer Einsatzleiter im Landkreis Schwäbisch Hall

Seit 2003 Vorsitzender der AG KBM beim Landkreistag Baden-Württemberg

Seit 2003 Mitglied des Präsidiums des Landesfeuerwehrverbandes

Seit 2015 Mitglied im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes

4. Aufgaben und Schwerpunkte der künftigen Arbeit im Vorstand

Einbringung von Informationen aus dem Bereich des Landkreistages Baden-Württemberg als kommunaler Spitzenverband in den Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes

Informationsaustausch zwischen Landkreistag und Landesfeuerwehrverband

Informationsbündelung zwischen der Arbeit der Fachgebiete im Landesfeuerwehrverband und den Obmännern der AG KBM zur Erzeugung von Synergieeffekten

Interessenvertretung der Kreisbrandmeister im Landesfeuerwehrverband

Informationsbündelung in der Bearbeitung gleicher Themen

Förderung des Feuerwehrwesens durch eine aktive Mitarbeit im Vorstand und Einbringung von Impulsen

Vorstellung Landesstabführer Nico Zimmermann

1. Kurze persönliche Vorstellung

Ich wurde am 09.09.1981 in Emmendingen geboren. Aufgewachsen bin ich in Köndringen, ein Ortsteil der Gesamtgemeinde Teningen.

Seit 2001 wohne ich mit meiner Frau im Winzerdorf Amoltern, einem Teilort der Stadt Endingen am Kaiserstuhl.

Ich bin verheiratet habe drei Kinder, zwei Jungs und ein Mädchen im Alter von 1, 3 und 5 Jahren.

2. Beruflicher Werdegang

Nach der Realschule machte ich eine Ausbildung bei SICK Optik Elektronik als Kommunikationselektroniker für Industrie- und Nachrichtentechnik.

Aufgrund der Qualifikation für den Bundeswettbewerb „Jugend Forscht“ mit dem Projekt „Elektronisches Heubodenbrand-Frühwarnsystem“ und dem Gewinn des 3. Platzes kam ich in ein Stipendienprogramm der Firma SICK.

Das Abitur und die Fachhochschulreife holte ich nach meiner Ausbildung nach und begann 2002 mit dem Studium der Nachrichtentechnik an der Fachhochschule in Offenburg.

2007 kehrte ich nach erfolgreichem Studium wieder zur SICK AG zurück. Dieses Mal auf der anderen Seite im Ausbildungsbereich: Als Ausbilder für Auszubildende und DH Stundenten in den Fachbereichen IT und Elektrotechnik.

In den 7 Jahren als Ausbilder wurde ich u.a. als Experte (Trainer) in die Deutsche Nationalmannschaft der Ausbildungsberufe (Worldskills Germany) berufen. Insgesamt 3 Weltmeisterschaften in Calgary, London und Leipzig durfte ich als Experte für den Bereich "Industrial Electronics" mit den Azubis der SICK AG erfolgreich begleiten.

Seit Oktober 2014 habe ich mich innerhalb der SICK beruflich verändert und leite seither die Weiterbildungsakademie „Sensor Intelligence Academy" der SICK AG. Diese gilt es sukzessive auch für den internationalen Mitarbeiter- aber auch Kundenbereich auszubauen.

3. Feuerwehrtätigkeit

Ich kam schon im Alter von 9 Jahren zur Feuerwehr. Allerdings nicht direkt zur Jugendfeuerwehr, sondern begann zunächst im Musikzug der FFW Abteilung Köndringen mit einer musikalischen Ausbildung.

Mit 14 Jahren zog es mich auch zur technischen Seite und ich trat in die Gesamtjugendfeuerwehr der Feuerwehr Teningen ein.

Nach dem 18. Geburtstag wechselte ich in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Köndringen. Bis 2001 begleitet ich auch das Amt des stellv. Gesamtjugendwartes.

2001 wurde das Kind, bzw. ich selbst wie man so schön sagt in den "Brunnen geworfen“ und ich übernahm im jugendlichen Leichtsinn die vakante Stelle des Dirigenten des Musikzuges der Feuerwehr Köndringen, welches ich bis heute inne habe. Es folgte 2005 das Amt des Kreisstabführer im Kreisfeuerwehrverband Emmendingen.

Auch im technischen Dienst wurde mir Führungsverantwortung zu teil und ich besuchte den Gruppen- und Zugführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Neben der Tätigkeit innerhalb der eigenen Einsatzabteilung wirke ich auch im Führungsstab des Landkreis Emmendingen mit.

2011 ergab sich dann in meiner eigenen Heimatgemeinde bei der Landesdelegiertentagung der Feuerwehrmusik ein Amtswechsel. Joachim Wörz aus Stuttgart-Wangen übergab sein Amt nach 15 Jahren erfolgreicher Arbeit in meine Hände, bzw. ich wurde für dieses Amt durch die Delegierten der Feuerwehrmusik Baden-Württemberg gewählt.

2016 endet somit schon meine erste Amtsperiode und ich freue mich sehr, dass ich als jüngstes Mitglied des Vorstandes, in den letzten 5 Jahren so hervorragend aufgenommen und integriert wurde!

4. Aufgaben und Schwerpunkte der Arbeit im Vorstand

Meine Hauptaufgabe ist es den Fachbereich Feuerwehrmusik mit meinem Arbeitskreis Musik zu leiten und die Interessen der Feuerwehrmusik innerhalb der Landes- und Bundesgremien zu vertreten.

Innerhalb der letzten 5 Jahren galt es für den Arbeitskreis Musik einige Themen innerhalb der eigenen Verbandsarbeit zu optimieren. So wurden u.a. verschiedene Vorgänge wie die Jahresstatistik-Abgabe, sowie die Beantragung von Ehrungen digitalisiert. Desweiteren wurde 2015 zum ersten Mal ein Landeswertungsspiel außerhalb des 5 Jahres Rhythmus des Landesfeuerwehrtages veranstaltet und viele weitere Dinge initiiert

Ein sehr akutes Thema ist aktuell die Mitgliedergewinnung, sowie die Steigerung der Attraktivität der Feuerwehrmusik, um einen weiteren Rückgang der Mitgliederzahlen zu verhindern.

Eine weitere Aufgabe ist der Ausbau der Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr, was unsere gemeinsame Jugendarbeit betrifft und der Vergrößerung unseres Aus- und Weiterbildungsangebotes.

Ziel ist es auch zusammen mit den anderen Landesstabführern den Fachbereich Musik innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes weiter auszubauen und zu stärken.

Eine große Herausforderung wird sicher auch die angestrebte Durchführung des Bundeswertungsspielens des DFV im Jahre 2019 werden.