Konzepte, Ideen und Visionen

Feuerwehr in der Zukunft

Feuerwehr in der Zukunft

Das Fachgebiet „Feuerwehr in der Zukunft“ hat das Ziel richtungsweisende, strukturelle und langfristig wirkende Aufgaben- und Themenbereiche aufzugreifen und weiter zu entwickeln.

INKA – Leitfaden für Freiwillige Feuerwehren

Der Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen für den täglichen Einsatz sowie für organisatorische und kameradschaftliche Belange einer Feuerwehr. Der Leitfaden richtet sich an alle, die etwas in ihrem Umfeld verbessern wollen, und behandelt dabei Themen wie Mitgliedergewinnung, Ausbildung, Anerkennung u.v.m. Er stellt kein abschließendes Dokument dar, sondern ist als Arbeitshilfe gedacht.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband, Universitäten, Hilfsorganisationen und anderen hat die Berliner Feuerwehr den Leitfaden im Rahmen des Forschungsprojekts Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA) erarbeitet. Neben Informationen zum Entstehen der Handlungsempfehlungen und zum Hintergrund des Forschungsprojekts finden Sie im Leitfaden vor allem praxisorientierte Anregungen, weiterführende Informationen und Best-Practice-Beispiele. Im Internet findet sich unter diesem Link ein zusätzliches Werkzeugkapitel mit Methodenhilfen sowie Kopiervorlagen für Briefe und Infobögen.

Den gesamten Leitfaden können Sie hier downloaden.

Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!“ des Landesfeuerwehrverbandes

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren vorgestellt. Im Papier werden dem Land, den Kreisen und den Gemeinden Vorschlägen zur Stärkung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gemacht. Wegen der Umsetzung ist der Landesverband mit dem Land und den kommunalen Landesverbänden im Dialog. Es wurden in zwei Auflagen insgesamt 27.500 Broschüren gedruckt, die bereits an die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausgeliefert sind.

Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

Städte und Gemeinden müssen nach dem Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg auf ihre Kosten eine leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten und unterhalten. Diese Pflichtaufgabe wird weitestgehend von Frauen und Männern erfüllt, die sich ehrenamtlich in den Feuerwehren unseres Landes engagieren.

Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten.

Für die Gremien des Landesfeuerwehrverbandes ist die noch bessere Förderung des Ehrenamtes eine zwingende Voraussetzung, um den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst langfristig zu sichern auch angesichts der sich ändernden gesellschaftlichen Verhältnisse und rückläufiger Geburten. Wenn immer weniger Menschen zum Feuerwehrdienst bereit wären, müssten die Städte und Gemeinden entweder erheblich in hauptamtliches Feuerwehrpersonal investieren oder an der zu Recht erwarteten Qualität der Feuerwehrarbeit spürbare Abstriche machen.

In zahlreichen Sitzungen haben der Vorstand und das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes das Strategiepapier erarbeitet. Es gilt nun, Anstöße zur Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen auf allen staatlichen Ebenen zu geben.

Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind ohne großen finanziellen Aufwand machbar. Andere kosten Geld. „Allerdings sind diese überschaubaren Ausgaben angesichts des unschätzbar günstigen Ehrenamtes hervorragend angelegt. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zusammen mit den Feuerwehren unseres Landes das Strategiepapier umzusetzen.“ sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler bei der Vorstellung des Strategiepapieres bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen.

Wegen der weiteren Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes haben Gespräche mit hochrangigen Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände stattgefunden. Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg haben im Ergebnis dieser Gespräche eine gemeinsame Handreichung erarbeitet. Die Handreichung bietet eine Auslegungsmöglichkeit für all diejenigen Forderungen aus dem Strategiepapier, die einen kommunalen Bezug haben. Dadurch kann die Umsetzung der Forderungen des Strategiepapieres in der Praxis sichergestellt werden.

Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellen in einem Schreiben an ihre Mitgliedsstädte und -gemeinden fest: „Der Gemeindetag und der Städtetag Baden-Württemberg bekennen sich ausdrücklich zur Förderung des Ehrenamtes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus sind sich die beiden Verbände der herausragenden Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Bundesland bewusst. Unter Zugrundelegung dieser Maßgaben erfolgte die Ausarbeitung der Handreichung“.

Die Handreichung finden Sie hier.

Studie „Feuerwehr in der Zukunft“

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat im Jahr 1991 in einer Arbeitsgruppe die Frage untersucht, welche Fragestellungen die Feuerwehren in Baden-Württemberg mittel- und langfristig in ihrer Weiterentwicklung beschäftigen werden. Das Gutachten kann beim Landesfeuerwehrverband in Buchform zum Selbstkostenpreis von 9,00 Euro erworben werden. Bestellungen bitte an post@fwvbw.de. Die pdf-Fassung des Gutachtens stellen wir nachfolgend kostenlos zum Download bereit.

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Studie Feuerwehr in der Zukunft Gutachten (PDF)

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Studie Feuerwehr in der Zukunft Statistikteil (PDF)

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