Verletzungen vermeiden – Gesundheit bewahren

Gesundheitswesen & Rettungsdienst

Dr. Andreas Häcker
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F   07156 32108

Feuerwehrdienst kommt in vielen Bereichen mit medizinischen Fragestellungen in Berührung. Nicht nur Arbeitsmedizin aus dem Blickwinkel der Feuerwehrangehörigen ist wichtig. Zahlreiche medizinische Fragestellungen aus Sicht der Betroffenen bei Schadensereignissen erfordern fachlichen Rat. Eine Diskussion über Hinweise zur Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr ist beispielsweise nur dann möglich, wenn ein versierter Arzt sich zu der Frage äußern kann, unter welchen zeitlichen Bedingungen eine Rettung zu erfolgen hat, ohne dass mit Spätfolgen gerechnet werden muss.

Unser Fachgebiet "Gesundheitswesen und Rettungsdienst" wird von Landesfeuerwehrarzt Dr. Andreas Häcker (Ditzingen) geleitet.

Vorstellung Landesfeuerwehrarzt Dr. Andreas Häcker

Kurze persönliche Vorstellung

geboren 1961, verheiratet

wohnhaft in Ditzingen

 

Beruflicher Werdegang

Juli 1981 Allgemeine Hochschulreife

September 1981 Studium der Verfahrenstechnik

September 1982 Medizinstudium

November 1988 Promotion und Beginn AiP in Leonberg

Juni 1989 Assistenzarzt Klinik Feuerbach Chirurgie

Dezember 1990 Assistenzarzt Innere Medizin Krankenhaus Leonberg

April 1996 Oberarzt Innere Medizin Krankenhaus Leonberg

seit Oktober 2002 Niederlassung als hausärztlicher Internist in Ditzingen

 

Feuerwehrtätigkeit

seit 1979 Mitglied der Einsatzabteilung Freiwillige Feuerwehr Ditzingen

seit 2001 Mitglied im Gesamtausschuss der FF Ditzingen

seit 2006 Abteilungskommandant

seit 2006 Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband Ludwigsburg und Mitglied im KFV-Ausschuss

seit 2010 Mitglied im Führungsstab des Landkreises und Leiter S5

 

Notfallmedizin

seit 1990 Fachkunde Notfallmedizin und Beginn mit Notarzttätigkeit

seit 1996 Fachkunde Leitender Notarzt

seit 1999 Bestellung zum Leitenden Notarzt im Landkreis Böblingen

2000 bis 2002 Ärztlicher Leiter Notarztstandort Leonberg

seit 2004 Bestellung zum Leitenden Notarzt im Landkreis Ludwigsburg

 

Arbeitsmedizin

1995 – 2000 Durchführung Arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen nach G26 bei Dr. Vohl in Ditzingen

seit 2002 (Weiter-)Behandlung von Personen mit Arbeitsunfällen im Rahmen der hausärztlichen Tätigkeit

seit 2002 Untersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz im Rahmen der hausärztlichen Tätigkeit

"Erste-Hilfe kompakt" Stichwort Ernährung im Einsatzdienst

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen.

Die Serie thematisierte von Beginn an auch Präventionsthemen, auch diesmal geht es darum. Konkret wird darauf eingegangen, wie, insbesondere bei hauptberuflichem Feuerwehr- und Rettungsdienstpersonal, eine gesunde Ernährung stattfinden kann. Aber natürlich ist die Folge auch für jedes andere Mitglied der Feuerwehr wichtig und lesenswert.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Fachempfehlung zu den Anforderungen an einen Feuerwehrarzt

Der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat eine Fachempfehlung zu den Anforderungen an einen Feuerwehrarzt beschlossen.

Diese Fachempfehlung des ärztlichen Dienstes in der Feuerwehr - Feuerwehrarzt - beschreibt die Definition, die Qualifikation, die Aufgaben, die Bestellung, die Bekleidung, die Ausstattung und die Entschädigung eines Feuerwehrarztes in Baden-Württemberg.

Die Fachempfehlung finden Sie hier und im Downloadbereich.

"Erste-Hilfe kompakt" Notfallstichwort Unterkühlung - worauf ist zu achten?

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen. Diese Folge nimmt ein klassisches Winterthema auf – die Unterkühlung. Was machen wir mit Patienten, die unterkühlt sind? Worauf müssen wir achten? Was sind die Zeichen einer Hypothermie? All dies sind Inhalte der aktuellen Ausgabe.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

"Erste-Hilfe kompakt" Notfallstichwort Wiederbelebung - was gibt´s Neues?

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen. Diese Folge beschäftigt sich mit den Ende Oktober erschienenen Reanimationsleitlinien in ihrer aktuellen Fassung. Oder anders gesagt – was gibt´s Neues bei der Wiederbelebung?

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen de Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Krebserkrankungen bei Feuerwehr-Einsatzkräften

Von einem erhöhten Krebsrisiko wird gesprochen, wenn die Häufigkeit doppelt so hoch ist, wie beim Durchschnitt der Bevölkerung. Dann wäre eine Anerkennung als Berufskrankheit möglich. Die derzeitige weltweite Studienlage lässt einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen bei Feuerwehr-Einsatzkräften und dem Einsatzgeschehen vermuten.

Hinsichtlich der Zusammensetzung des Brandrauches liegen umfangreiche Studien vor, hinsichtlich der Dauer der Exposition gibt es aber keine gesicherten Daten und sie wären daher in einer Studie zu erheben. Eine zentrale Bedeutung für die Bewertung hat die Dokumentation zur Exposition über ein Berufsleben. Auch hier gibt es leider keine Studien. Die bisher bekannten Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen und sind nur bedingt auf hiesige Verhältnisse übertragbar (z.B. Waldbrandbekämpfung in USA und in Australien ohne Atemschutz). Allerdings können relevante Häufungen von Krebserkrankungen für Prostata und Hodenkrebs sowie das Non-Hodgkin-Lymphom attestiert werden. Ebenfalls gibt es beachtenswerte Hinweise für das gehäufte Vorkommen von Melanomen (schwarzer Hautkrebs). In sieben Nationen werden Krebserkrankungen bei Feuerwehren als Berufskrankheit anerkannt.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Erkenntnislage, der komplexen Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen muss der Schwerpunkt auf der Prävention von Krebserkrankungen bei Feuerwehr-Einsatzkräften liegen.

Die Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren und die Regelwerke der Unfallversicherungsträger bilden den gegenwärtigen Stand der Technik bezüglich der Prävention ab. Die dortigen Handlungsempfehlungen sind dringend zur Umsetzung empfohlen. Darüber hinausgehende Maßnahmen werden zunächst nicht für erforderlich gehalten. Besonders die Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefährdungsbeurteilungen und Expositionseinschätzungen vorzunehmen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Von Seiten der Feuerwehr sollten weitere Maßnahmen ergriffen, bzw. strikt eingehalten werden:

Insbesondere der Wechsel der Einsatzkleidung nach jeder Rauchexposition noch an der Einsatzstelle, das sichere Verpacken der Kleidung und die professionelle Wäsche sind wirksame Maßnahmen. Die Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren (UVV) ist derzeit in der Überarbeitung und wird die Hygiene an Einsatzstellen und den Umgang mit Kontaminationen als wesentliche Aspekte verstärkt aufgreifen.

14.10.2015, Dr. Bernhard Schönemann

Hygiene im Einsatz - Hinweise für die Feuerwehren

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Hygiene im Einsatz - Hinweise für die Feuerwehren (PDF)

Unterkühlung - Hinweise für die Feuerwehren

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Unterkühlung - Hinweise für die Feuerwehren (PDF)

Untersuchung von Atemschutzgeräteträgern nach G 26

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Untersuchung von Atemschutzgeräteträgern nach G 26 (PDF)

Hepatitis - Hinweise für die Feuerwehren

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Hepatitis (PDF)

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