Flyer "Das psychosoziale Netzwerk der Feuerwehr"

Wer kümmert sich um die Einsatzkräfte?

Das psychosoziale Netzwerk der Feuerwehr bietet Prophylaxe- und Nachsorgeverfahren, die dazu entwickelt wurden, Einsatzkräfte bei der Verarbeitung extrem kritischer Einsatzereignisse zu unterstützen. In diesem Flyer wollen wir Ihnen vorstellen, welche Hilfestellungen es dafür gibt.

Stellenausschreibung Bildungsreferent (m/w)

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg sucht für die Geschäftsstelle in Filderstadt eine/n Bildungsreferenten/in mit einem Beschäftigungsumfang von 50 %.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

Neues von Grisu - zugunsten der Feuerwehrstiftung Gustav-Binder

Angebote im Jahr 2018

Sie erhalten attraktive Paketangebote und Feuerwehren mit Jubiläen und Kinderfeuerwehren erhalten einen zusätzlichen Rabatt.

Weitere Informationen und einen aktuellen Flyer erhalten Sie hier.

LEGOLAND® Deutschland - Angebot für Feuerwehrangehörige

Auch in dieser Saison erhalten Feuerwehrangehörige aus Baden-Württemberg Tickets zu besonders günstigen Konditionen. Auch dieses Jahr gilt wieder: Wer rechtzeitig bucht und sich auf einen Tag festlegt, spart am meisten!

Die Bestellung funktioniert wie immer ausschließlich über unser Online-Portal LEGOLAND.de/firmen. Eine Rabattgewährung vor Ort ist ausgeschlossen.

Die undatierten Tageskarten können an allen Öffnungstagen in der Saison 2018 im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg (Bayern) genutzt werden. Die datierten Tageskarten gelten ausschließlich am ausgewählten Tag. Die Saison 2018 geht vom 24. März bis 4. November 2018.

Alle Informationen zum Angebot und zur Buchung finden Sie hier.

Sonderkonditionen zur Besichtigung der Deutschen Zeppelin Reederei in Friedrichshafen

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg durfte mit seiner Verbandsversammlung 2017 zu Gast in der Zeppelin-Werft in Friedrichshafen am Bodensee sein. Die Versammlungen konnten vor der beeindruckenden Kulisse der Werft und der Zeppeline selbst abgehalten werden und die Versammlungen bleiben nicht nur wegen dieser einzigartigen Atmosphäre in bleibender Erinnerung.

Im Nachgang dieser erfolgreichen Veranstaltung bietet die Deutsche Zeppelin Reederei den Feuerwehren aus Baden-Württemberg attraktive Angebote für Ausflüge zur Zeppelinhalle am Bodensee an.

Diese Angebote sind in der Wintersaison auch mit interessanten Gastronomiekonditionen buchbar.

Alle Informationen zu den Angeboten finden Sie hier oder bei den Angeboten der weiteren Kooperationspartner des Landesfeuerwehrverbandes.

Herzlichen Dank der Deutschen Zeppelin Reederei und allen Feuerwehrangehörigen, die das Angebot nutzen, erlebnisreiche Stunden am Bodensee!

Erneut Übernachtungsrekord im Feuerwehrhotel Sankt Florian

Bei 33.639 Übernachtungen konnte das Feuerwehrhotel Sankt Florian im vergangenen Jahr fast exakt genausoviele Gäste am Titisee begrüßen, wie 2016. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommt der Feuerwehrverband Baden-Württemberg in seiner nun veröffentlichten Jahresstatistik. Zudem wurde das Feuerwehrhotel  mit dem Qualitätssiegel „SAFEHOTEL STAR“ ausgezeichnet, das nur an Hotels mit besonders hohem Standard bei der Brandschutzsicherheit vergeben wird.

Viele Bundesbürger schmieden dieser Tage Urlaubspläne – und sind noch vielfach unentschlossen, wo die schönsten Wochen des Jahres verbracht werden sollen. Einige wollen aufgrund von Krisenmeldungen, Terroranschlägen und Reisewarnungen ihr Urlaubsziel noch nicht festlegen, andere warten auf das richtige Angebot und wiederum andere können sich einfach nicht entscheiden. Uneingeschränkt empfehlenswert für die vorwiegend ehrenamtlich engagierten Feuerwehrangehörigen und ihre Familien dagegen ist das Feuerwehrhotel Sankt Florian am schönen Titisee.  Die am 10. Mai 1956 eingeweihte und seither laufend modernisierte Hotelanlage ist bei ihren Gästen sehr beliebt. „Mit 33.639 Übernachtungen hatten wir im Feuerwehrhotel Sankt Florian fast exakt genausoviele Gäste wie im Rekordjahr 2016“, freut sich Dr. Frank Knödler, der Präsident des Feuerwehrverbandes Baden-Württemberg. Mit einer Auslastung von fast 90% sei man praktisch das ganze Jahr über ausgebucht gewesen. Der Feuerwehrpräsident verweist auf helle, großzügige Gästezimmer im Landhausstil, aufmerksames, freundliches Personal sowie auf die gute Infrastruktur und die tolle Lage, die zusammengefasst die Grundlagen für die Erfolgsgeschichte des Feuerwehrhotels Sankt Florian seien.

Besonders hoher Standard bei der Brandschutzsicherheit

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian erhielt bereits zum wiederholten Mal das Qualitätssiegel „SAFEHOTEL STAR“. Mit diesem Zertifikat werden Hotels ausgezeichnet, die einen besonders hohen Standard bei der Brandschutzsicherheit aufweisen. Das Feuerwehrhotel ist technisch so ausgestattet, dass Brände möglichst vermieden werden sowie im Brandfall Technik und Personal optimal reagieren. „Unsere Gäste in Sicherheit zu wissen ist ein hoher Anspruch, den wir tagtäglich mit unserer Arbeit und bei allen Aktivitäten erfüllen wollen“, sagt Frau Beate Bengel, die Betriebsleiterin des Feuerwehrhotels. „Löschübungen und Brandschutzschulungen für alle Mitarbeiter sind in unserem Hotelbetrieb jedes Jahr fest eingeplant.“

Vergeben wird das Qualitätssiegel vom Safehotel Star Office auf Initiative der Föderation der Feuerwehrverbände der Europäischen Union. Unabhängige Gutachter überprüfen die Erfüllung eines umfangreichen Anforderungskataloges und verleihen anschließend die hochgeschätzte Anerkennung.

Im Feuerwehrhotel ist es toll - für große und kleine Feuerwehrleute.

Die Hotelanlage mit 126 Gästebetten lädt zu Urlaub und Erholung in den Hochschwarzwald ein und bietet seinen Gästen umfangreiche Möglichkeiten für Erlebnis, Sport, Erholung und Genuss. Die modernen und freundlichen Nichtraucher-Zimmer sind mit TV, Dusche und WC ausgestattet und verfügen über einen Balkon. Kulinarische Genüsse halten das Restaurant, Café und die Bar bereit. Kegelbahn, Fitnessraum und Sporthalle runden das Angebot für sportliche Aktivitäten ab. Die Kleinen finden ihre Abwechslung im Spielzimmer sowie auf dem Spielplatz der Anlage. Mit einem Kaminzimmer, einem Museum und einer Bibliothek finden sich Rückzugsnischen und Sauna und Solarium stehen den Gästen für Entspannung und Wellness zur Verfügung.

"Wir haben Tagungsgäste aus den einzelnen Feuerwehren und Verbänden. Wir haben viele altgediente Feuerwehrleute mit ihren Partnerinnen zu Gast. Und speziell in den Ferien kommen auch viele Familien mit Kindern zu uns in das Feuerwehrhotel Sankt Florian.", beschreibt Präsident Dr. Frank Knödler das bunt gemischte Publikum.

Wer also noch überlegt, wohin es 2018 in den Urlaub gehen soll und Mitglied einer Feuerwehr ist, kann das Feuerwehrhotel Sankt Florian in die engere Wahl nehmen. „Man sollte sich nur nicht zuviel Zeit mit der Buchung lassen“, rät Gerd Zimmermann, der Geschäftsführer des Feuerwehrverbands Baden-Württemberg. „Denn zu einigen Zeiten stehen schon jetzt nur noch wenige freie Zimmer zur Wahl!“

Neufassung der Verwaltungsvorschrift über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen in Kraft getreten

Die Neufassung der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen (VwV Zuwendungen Feuerwehrwesen - VwV-Z-Feu) ist zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Wir dürfen darauf hinweisen, dass in der neuen Z-Feu einige wesentliche, vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg während der Anhörung vorgebrachte, Punkte noch berücksichtigt worden sind.

In der Neufassung der VwV-Z-Feu bleiben die Grundzüge der Förderung (Pauschal- und Investitionsförderung) unverändert. Die Zuwendungen werden weiterhin als Projektförderung insbesondere für Investitionen der Gemeinden und Landkreise auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens gewährt. Dies geschieht in Form von Zuschüssen als Festbeträge bzw. wo diese nicht möglich sind im Wege der Anteilsfinanzierung. Daneben gibt es die Pauschalförderungen nach der Anzahl der Feuerwehr- und Jugendfeuerwehrangehörigen. 

Die Neufassung beinhaltet folgende wesentliche Änderungen:

  • Der jährliche Pauschalbetrag für Angehörige der Einsatzabteilung wird von 85 Euro auf 90 Euro erhöht (Nr. 5.2.2.1). Gleichzeitig steigt der jährliche Pauschalbetrag für Angehörige der Jugendfeuerwehr von 36 Euro auf 40 Euro.
  • Der jährliche Pauschalbetrag für Investitionen von Berufsfeuerwehren wird von 950 Euro auf 1.000 Euro für jeden Angehörigen der Einsatzabteilung Berufsfeuerwehr erhöht.
  • Investitionen werden künftig erst ab einem Einzelbeschaffungswert von über 20.000 Euro (bisher: 15.000 Euro) über die Investitionsförderung gefördert. Die Investitionen mit einem Einzelbeschaffungswert bis zu 20.000 Euro sind mit dem jährlichen Pauschalbetrag abgedeckt.
  • Die Landesregierung hat sich nach der Prüfung von ÖPP-Maßnahmen durch den Rechnungshof dafür ausgesprochen, die ÖPP-Förderungen einzustellen (vgl. Landtags-Drucksache 15/4094). Daher wurde die bisherige Nr. 5.4 ÖPP-Projekte ersatzlos gestrichen.
  • Die bisherige Nr. 5.5 (Erhöhte Förderung; neu jetzt unter Nr. 5.4 Abweichende Förderung und Sammelbeschaffungen) wurde komplett neu gefasst.
  • Bei der Zuständigkeit wurde in Nr. 6.1 eingefügt, dass Förderungen der Anteilsfinanzierung nur mit Zustimmung des jeweiligen Regierungspräsidiums und Förderungen nach Nr. 5.4 nur mit Zustimmung des Innenministeriums möglich sind.  
  • Der verpflichtende Beginn einer Maßnahme nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheids wurde von acht auf zehn Monate verlängert (Nr. 6.5.2 Spiegelstrich 2).
  • Die Festbeträge für Neufahrzeuge nach Nr. 2.1 der Anlage beinhalten künftig auch die Beladung und den Mehrbedarf für ein überörtliches Einsatzgebiet. Dabei werden die Festbeträge insgesamt maßvoll an die aktuelle Preisentwicklung angepasst. Die Liste nach Nr. 2.1 der Anlage enthält nun alle normierten Feuerwehrfahrzeuge. Die Förderung von Kommandowagen entfällt.
  • Neu aufgenommen wurde in Nr. 5.1 der Anlage die Ersatzbeschaffung von fest eingebauten Funkgeräten im Rahmen der Einführung des Digitalfunks in Feuerwehrhäusern und Feuerwehrfahrzeugen. 

Die in der Verwaltungsvorschrift genannten Vordrucke und Technischen Beschreibungen finden Sie auf der Internetseite der Landesfeuerwehrschule unter https://www.lfs-bw.de/Fachthemen/RechtOrganisation/vwv/Seiten/vwvzfeu.aspx.

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2018

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen.

Auch im Jahr 2018 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2018

Ankündigungsformular

Bestätigungsformular

 

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

Höhere Leistungen für Feuerwehrangehörige ab 01.01.2018

Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bei Unfällen im Feuerwehrdienst vielfältige Leistungen unterschiedlicher Art.

So werden

-          Sachleistungen - wie z.B. medizinische Leistungen (incl. Reha-Leistungen) oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

-          Geldleistungen an Feuerwehrangehörige – wie z.B. Verletztengeld

-          Geldleistungen an Hinterbliebene – wie z.B. Renten

-          Pauschalen – wie z.B. Sterbegeld, Einmalzahlungen

-          Unterstützungsleistungen bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt werden,

zur Verfügung gestellt.

 

Zum 01.01.2018 bestehen aufgrund der Erhöhung diverser Grenzwerte wieder höhere Leistungen, insbesondere bei den Geldbeträgen, Renten und Pauschalen.

In dieser Übersicht sind alle möglichen Leistungen zusammen gefasst.

Gewinner des Förderpreises "Helfende Hand" kommen aus Baden-Württemberg

Alle Gewinner im Bundesinnenministerium
Die Delegation der Jugendfeuerwehr Rems-Murr
Die Sieger aus Karlsruhe
Freude über den Publikumspreis

Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg sagt "Herzlichen Glückwunsch"!

1. Preis in der Kategorie "Innovative Konzepte"

Freiwillige Feuerwehrleute sind knapp! Das hat Auswirkungen auf die Tages-Alarm-Bereitschaft. Die zündende Idee der jungen Feuerwehrleute: Warum nicht einfach mit Unternehmen der Region kooperieren? Ein Anruf bei der IHK-Bezirkskammer und das Projekt "Feuerwehr trifft Industrie" im Rems-Murr-Kreis war geboren. Nun führen Jugendfeuerwehr und Betriebe gemeinsame Aktionen wie Löschtrainings durch oder stellen im Rahmen der Ausbildung in den Betrieben Feuerwehrausrüstungsgegenstände her. So kann die Feuerwehr Jugendliche für sich gewinnen und ihre jungen Mitglieder lernen die Arbeitgeber der Region kennen.

Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie hier.

1. Preis in der Kategorie "Nachwuchsarbeit"

Initiiert durch den Stadtfeuerwehrverband Karlsruhe und das THW Karlsruhe entwickelte der Verein HelfenKannJeder den Helf-o-mat. Durch einen gezielten Fragenkanon auf der Website können Interessierte das für sie passende Ehrenamt im Bevölkerungschutz finden. Weil alle Hilfsorganisationen den Helf-o-mat unterstützen, entsteht keine Konkurrenz zwischen den Organisationen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

"Feuerwehr trifft Industrie" gewinnt auch Publikumspreis

Um die Wahrnehmung der Auszeichnung zu stärken, hat das Bundesministerium des Innern auch der Öffentlichkeit eine Stimme gegeben – mit dem Publikumspreis.

Der Gewinner erhält eine besondere Trophäe sowie eine Urkunde. Der Publikumspreis 2017 ging ebenfalls nach Baden-Württemberg. Zusätzlich zum 1. Preis in der Kategorie "Innovative Konzepte" durfte sich die Jugendfeuerwehr Rems-Murr über den Publikumspreis freuen.

Vielfältiger Einsatz in Feuerwehren ausgezeichnet

LFV-Vizepräsident Gerhard Lai (l.) mit den Geehrten und Gästen aus Baden-Württemberg
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Bronze für Felix Schmitt
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Bronze für Christian Schwarze
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Silber für Oliver Kubitza
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Gold für Rolf Dierolf
Landesfeuerwehrverband gratuliert den auszeichneten Feuerwehrkameraden aus Baden-Württemberg

„Wir zollen Ihnen mit unseren Auszeichnungen Respekt und sagen gleichzeitig Danke. Danke, dass Sie uns helfen, diesen aufopferungsvollen Dienst leisten zu können. Danke, dass Sie bereit sind, mehr zu leisten, als man erwarten kann. Danke, dass Sie den Feuerwehren so verbunden sind und auch bleiben“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der dritten bundesweiten Ehrungsveranstaltung des Fachverbandes in Fulda.

40 Feuerwehrangehörige und Unterstützer der Feuerwehren, wurden für ihr vielfältiges Engagement mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille, der Silbernen Ehrennadel des DFV oder der Medaille für internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet, davon 4 aus Baden-Württemberg.

Ziebs würdigte in Anwesenheit der Vorsitzenden und Präsidenten der Landesfeuerwehrverbände und Bundesgruppen das breite Spektrum des Einsatzes für die Feuerwehren: „Sie begeistern bereits die Jüngsten für die Feuerwehr und werben für das Mitmachen in der Feuerwehr. Sie bringen fachliche Kenntnisse ein und tauschen sich auf internationaler Ebene aus. Sie organisieren Wettbewerbe und überzeugen mit musikalischer Expertise.“ Der DFV-Präsident bedankte sich auch den Menschen, die durch ihren Rückhalt in Familie, Beruf oder Freundeskreis den Einsatz der Geehrten im Alltag ermöglichen.

Wie gelingt es, den Übungs- und Ausbildungsalltag in der Jugendfeuerwehr abwechslungsreich zu gestalten? Felix Schmitt aus Berg im Landkreis Ravensburg hat seine jahrelange Erfahrung als Jugendwart auch auf Kreisebene als Fachgebietsleiter Ausbildung, Schriftführer und stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart eingebracht. Mittlerweile unterstützt er auch seine Frau beim Aufbau einer Kindergruppe in der Feuerwehr. Überregional liegt ihm die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen; sein Engagement als „Hydrant“-Mitarbeiter und Redakteur der Broschüre zum 40. Jubiläum der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ist mehr als ehrenwert. Dafür wurde Felix Schmitt mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Er selbst bezeichnet sich als Pragmatiker: Christian Schwarze aus Stuttgart ist ein Technik-All-rounder. Der Maschinenbau-Ingenieur begann seine Feuerwehr-Karriere im Ehrenamt, dem er als 2. Stellvertretender Kommandant immer noch die Treue hält. Parallel folgte der Schritt zum höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Seit 17 Jahren bringt er seine Fachkenntnis in den Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren ein; seit fast zwei Jahren als deren Leiter. Zudem engagiert sich Christian Schwarze unter anderem auch noch in verschiedenen nationalen und europäischen Normungsgremien sowie in der Verbandsarbeit. Für seine Verdienste wurde auch ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen.

Feuerwehrgeschichte ist seine Leidenschaft: Oliver Kubitza aus Winnenden im Rems-Murr-Kreis ist bis auf internationale Ebene als Experte für die Vergangenheit der Feuerwehr gefragt. Er war einer der Verantwortlichen der verschiedenen Ausstellungen des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, etwa beim 11. Landesfeuerwehrtag. Auch an der im Deutschen Feuerwehr-Museum präsentierten Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Albert Bürger wirkte er mit. Aktuell arbeitet er im Team das Archiv der Vorgänger des heutigen Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg auf. Hierfür ist ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen worden.

Am 29. Mai 2016 kam es bei einem Unwetter in Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall zu schweren Überschwemmungen mit verheerenden Schäden. „Es war sein Höchstes, die in Not geratenen Menschen aus dem tobenden Wasser zu retten oder sie vor den Wassermassen zu bewahren“, lobt der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall den Einsatz von Feuerwehrkommandant Rolf Dierolf aus Braunsbach. Die ruhige Art des Hauptbrandmeisters habe am Unglückstag und auch während der Aufräumarbeiten dazu beigetragen, die Ängste und Sorgen der Bevölkerung nicht zu verstärken. Für seinen Einsatz wurde Rolf Dierolf mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Höhere Strafen für Rettungsgassen-Blockierer

Eine Rettungsgasse ermöglicht es den Einsatzkräften, zügig Hilfe zu leisten. Wer sie blockiert, gefährdet unter Umständen Menschenleben!

Wer einem Einsatzfahrzeug, das blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet, nicht sofort freie Bahn schafft, muss nun mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Kommen Gefährdung bzw. Sachbeschädigung hinzu, steigen die Bußgelder um bis zu 120 Euro.

Entschädigungssätze für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige

Hier finden Sie ein gemeinsames Schreiben des Gemeindetages, Städtetages und des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu gemeinsam verabschiedeten Orientierungswerten zur Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige.

In der Anlage 1 sind die jeweiligen Entschädigungssätze nach Funktionen enthalten.

In Anlage 2 werden weitere Entschädigungssätze für Einsätze und Ausbildungen geregelt.

Rahmenvertrag für die Feuerwehren mit Sky

Nach Vorgesprächen zwischen Sky und dem Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat der Deutsche Feuerwehrverband mit Sky einen Rahmenvertrag über attraktive Preise für Feuerwehrangehörige und Feuerwehren abgeschlossen.

Danach erhalten Feuerwehrangehörige unter dem Motto „Sky für alle, die immer alles geben“ vergünstigte Konditionen mit einem attraktiven Preisvorteil von bis zu 70 Prozent auf ein privates Sky-Abonnement.

Vereinbart wurde auch ein gewerbliches Angebot für Feuerwehren.

Hier geht es direkt zum Angebot von Sky.

Alle Informationen zum Angebot für die private Nutzung durch Feuerwehrangehörige finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zum gewerblichen Angebot für Feuerwehren.

Prüfung der Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr

Die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (DGUV Vorschrift 49) schreibt regelmäßige Prüfungen für die Ausrüstung und Geräte der Feuerwehren vor.

Die Art, der Zeitpunkt und der Umfang der Prüfungen ergeben sich aus den Prüfgrundsätzen für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr (DGUV Grundsatz 305-002).
 
Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und die Unfallkasse Baden-Württemberg weisen auf einige grundsätzliche Anforderungen bei der Prüfung von Feuerwehrausrüstungen hin. Diese Hinweise finden Sie hier.

Neues Muster für eine Feuerwehrsatzung veröffentlicht

In Folge der Änderung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg musste auch das Muster für eine Feuerwehrsatzung geändert werden. Der Gemeindetag hat das neue Muster am 10. Februar 2017 im GT-Info Az. 131.00 veröffentlicht.

Wir verweisen insbesondere auf die Änderungen in

- § 2 Absatz 2 - geänderter Begriff „Brandsicherheitswache“

- § 5 Absatz 7 - Beschränkung der Dienstpflichten

- § 13 - Aufnahme des Pressesprechers als Ausschussmitglied

Der Landesfeuerwehrverband hat an der Änderung des Musters für eine Feuerwehrsatzung mitgewirkt. Das neue Muster für eine Feuerwehrsatzung finden Sie hier.

Fachempfehlung von DFV und AGBF-Bund zur "Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen am Hydranten"

Unter ungünstigen Umständen können durch Löschwasserentnahmen am Hydranten bzw. Standrohr beim Fehlen geeigneter Sicherungseinrichtungen Verunreinigungen in das Rohrnetz gelangen oder Rohrbrüche entstehen. Das DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“ konkretisiert für die Feuerwehr die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie nachgeordneter technischer Normen und Regeln.

Zur Umsetzung haben der Deutsche Feuerwehrverband und die Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (Bund) eine Fachempfehlung veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Fachempfehlung durch den Projektkreis DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“.

Die Beschaffung entsprechender Technik muss nach dem Wortlaut der entsprechenden Papiere schrittweise im Zug von Neu- und Ersatzbeschaffungen erfolgen. Es besteht darüber hinaus kein genereller Zwang, vorhandene Technik zu ersetzen und/oder zu ergänzen. Nach derzeitigem Stand sind in feuerwehrtauglicher Ausführung erhältlich: Standrohre mit Rückflussverhinderern, einzeln mitgeführte Rückflussverhinderer zur Montage an Überflurhydranten und Sammelstücke mit einzeln federbelasteten Rückschlagventilen (derzeit verfügbar: Sammelstück A-3B, A-4B, A-5B, wobei bei FPN 10-1000 und FPN 10-2000 (bzw. FP 8/8, 16/8 und 24/8) nur das Sammelstück A-3B sinnvoll ist).

Für Systemtrenner wird es eine eigene Feuerwehrnorm (DIN 14346) geben. Systemtrenner sind technisch komplexe Bauteile, die erst dann beschafft werden sollten, wenn die entsprechende Norm DIN 14346 zumindest im Entwurf vorliegt, damit bei den komplexen Anforderungen an einen Systemtrenner auch wirklich eine für die Feuerwehr geeignete Ausführung beschafft werden kann. Das wird aber frühestens 2017 der Fall sein. Hier finden Sie die Fachempfehlung.

Besserer Versicherungsschutz für Feuerwehrleute - Unterstützungsleistungen des Landes

Das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration hat im Gemeinsamen Amtsblatt vom 31. August 2016, Seite 558 ff die Verwaltungsvorschrift über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr veröffentlicht. Die Regelung ersetzt die bisherige Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen bei der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr; diese Regelungen hat die neue Verwaltungsvorschrift übernommen. Als Höchstgrenze gilt nun der Nettoverdienst, der dem in der Satzung der Unfallkasse festgesetzten Höchstbetrag entspricht.

Neu aufgenommen worden sind in die Verwaltungsvorschrift Unterstützungsleistungen für Gesundheitsschäden, für die aufgrund eines fehlenden medizinischen Zusammenhangs zum Unfall kein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung besteht. Für diese schicksalbedingten Leiden gab es bisher keine Leistungen.

Mit der Verwaltungsvorschrift ist das Ministerium einem dringenden und langjährigen Wunsch des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt. Die Bemühungen des Verbandes, auch die schicksalbedingten Leiden abzusichern, reichen bis in das Jahr 2014 zurück. Damals hat der Verband das Sozialministerium gebeten, einer Ergänzung der Satzung der Unfallkasse Baden-Württemberg zuzustimmen, um ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige zumindest ein Stück weit abzusichern, wenn der bestehende Unfallversicherungsschutz nicht greift. Dieser Vorschlag wurde vom Sozialministerium abgelehnt.

Im vergangenen Jahr hat der Verband den damaligen Innenminister Reinhold Gall gebeten, die Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen zu ergänzen. Diesem Vorschlag ist das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration nun mit der neuen Verwaltungsvorschrift gefolgt. Dafür danken die Feuerwehren des Landes ausdrücklich.

Abgestuft werden Leistungen von 3.000 Euro bei einer befristeten Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent bis zu 30.000 Euro bei Todesfällen gewährt. Hier geht es zur der Verwaltungsvorschrift.

Handreichung des Gemeindetages und des Städtetages zum Strategiepapier "FREIWILLIG.stark!"

Das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat 15. November 2014 das Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!“ zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg verabschiedet. Eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der Vorschläge auf Gemeindeebene ist der neue § 16 Absatz 7 des Feuerwehrgesetzes, den der Landesfeuerwehrverband erfolgreich eingebracht hat.

Wichtige Partner bei der Umsetzung des Papieres sind neben dem Land die Städte, Gemeinden und Landkreise. Diesen hat der Landesfeuerwehrverband das Papier vorgestellt und um Unterstützung bei der Umsetzung durch die Kommunen geworben. Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg haben nach Gespächen mit dem Landesfeuerwehrverband eine gemeinsame Handreichung erarbeitet. Die Handreichung bietet eine Auslegungsmöglichkeit für all diejenigen Forderungen aus dem Strategiepapier, die einen kommunalen Bezug haben. Dadurch kann die Umsetzung der Forderungen des Strategiepapieres in der Praxis sichergestellt werden.

Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellen in einem Schreiben an ihre Mitgliedsstädte und -gemeinden fest: „Der Gemeindetag und der Städtetag Baden-Württemberg bekennen sich ausdrücklich zur Förderung des Ehrenamtes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus sind sich die beiden Verbände der herausragenden Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Bundesland bewusst. Unter Zugrundelegung dieser Maßgaben erfolgte die Ausarbeitung der Handreichung“.

Die Handreichung finden Sie hier.

Mehrsprachiges Merkblatt "Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte"

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hat ein Merkblatt zum Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht. Es informiert die Menschen, die aus den unterschiedlichsten Ländern nach Deutschland gekommen sind, über den Brandschutz und über das richtige Verhalten im Brandfall in den vier Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi.

Das Merkblatt finden Sie hier. Es kann uneingeschränkt verwendet und weiter verteilt werden, solange die Datei nicht verändert wird.

Förderung des Ehrenamtes ist Staatsziel in Baden-Württemberg

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 25. November 2015 die Verfassung des Landes Baden-Württemberg geändert. Künftig ist die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl ein Staatsziel im Land. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler hat diese Ergänzung ausdrücklich begrüßt. „Damit“, so der Präsident, „bekommen wir bei der Umsetzung des Strategiepapieres unseres Verbandes zur Förderung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes eine wirksame Unterstützung“.

Mit dem neuen Staatsziel gibt der Landtag gleichzeitig Signal und Handlungssauftrag für die Gemeinden, die Gemeindeverbände und das Land Baden-Württemberg, den Politikbereich „bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ noch intensiver als bisher zu zu fördern: Durch Stärkung einer dauerhaften, verschiedene Engagements ermöglichenden Struktur, einem weiteren Ausbau der Anerkennungskultur und einer Sensibilisierung der Menschen für den Wert des bürgerschaftlichen Engagements. Durch das Wort „fördern“ wird klargestellt, dass Staat, Gemeinden und Gemeindeverbände diesem Ziel ein besonderes Gewicht beizumessen haben.

Der Landesfeuerwehrverband hat vor einigen Monaten das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! veröffentlicht. Darin gibt der Verband zahlreiche Hinweise auf qualifizierte Fördermöglichkeiten für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Im kommenden Jahr verhandelt der Landesfeuerwehrverband mit den kommunalen Landesverbänden über die Umsetzung des Strategiepapieres. Dieses kann entweder bei der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes angefordert werden. Es steht auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Neue Möglichkeit für hör- und sprachbehinderte Menschen: Nothilfe-SMS als Ergänzung zum Notfall-Fax

„Das Land Baden-Württemberg bietet ab sofort hör- und sprachbehinderten Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, in einer Notlage Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste zu verständigen.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. November 2015. Hör- und sprachbehinderte Menschen hätten bei einem Notfall bisher nur über ein Notruf-Fax an die 110 oder 112 Hilfe anfordern können. Ergänzt werde diese Möglichkeit jetzt durch die Nothilfe-SMS.

Aus technischen Gründen kann die Nothilfe-SMS nicht an die bekannten Notrufnummern 110 und 112 gesandt werden, sondern muss an speziell dafür eingerichtete Telefonnummern geschickt werden. Die SMS wird für ganz Baden-Württemberg zentral vom Polizeipräsidium Stuttgart beziehungsweise der Integrierten Leitstelle Stuttgart empfangen. Von dort wird sie dann an die zuständige Stelle weitergeleitet, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Die Telefonnummern und wichtige Verhaltenshinweise sind auf verschiedenen Informationsblättern zusammengestellt, die das Land mit Unterstützung des Deutschen Schwerhörigenbundes Landesverband Baden-Württemberg e.V. erstellt hat.

Für Baden-Württemberg ist bei Notfällen die Polizei per SMS an die 01522 / 1 807 110 sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Abhängigkeit des persönlichen Netzbetreibers per SMS an die 99 0711 / 50 66 7112 (Telekom und Vodafone), 329 0711 / 50 667 112 (Telefonica/O2) beziehungsweise 1511 0711 / 50 667 112 (E-Plus) erreichbar.

Die Informationsblätter mit Verhaltenshinweisen finden Sie auch im Internet unter http://im.baden-wuerttemberg.de/de/sicherheit/polizei/modernetechnik/notruf-110/.

Weitere ausführlich Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten:

Verhaltenshinweise für Gehörlose / Sprachbehinderte

Anleitung für die Nothilfe-SMS

Flyer zur Nothilfe-SMS

Strategiepapier FREIWILLIG.stark! des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren vorgestellt. Im Papier werden dem Land, den Kreisen und den Gemeinden Vorschlägen zur Stärkung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gemacht. Wegen der Umsetzung ist der Landesverband mit dem Land und den kommunalen Landesverbänden im Dialog. Es wurden 20.000 Broschüren gedruckt, die bereits an die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausgeliefert sind. Die Broschüre steht auch hier zum Download bereit.

Städte und Gemeinden müssen nach dem Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg auf ihre Kosten eine leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten und unterhalten. Diese Pflichtaufgabe wird weitestgehend von Frauen und Männern erfüllt, die sich ehrenamtlich in den Feuerwehren unseres Landes engagieren.

Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten.

Für die Gremien des Landesfeuerwehrverbandes ist die noch bessere Förderung des Ehrenamtes eine zwingende Voraussetzung, um den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst langfristig zu sichern auch angesichts der sich ändernden gesellschaftlichen Verhältnisse und rückläufiger Geburten. Wenn immer weniger Menschen zum Feuerwehrdienst bereit wären, müssten die Städte und Gemeinden entweder erheblich in hauptamtliches Feuerwehrpersonal investieren oder an der zu Recht erwarteten Qualität der Feuerwehrarbeit spürbare Abstriche machen.

In zahlreichen Sitzungen haben der Vorstand und das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes das Strategiepapier erarbeitet. Es gilt nun, Anstöße zur Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen auf allen staatlichen Ebenen zu geben.

Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind ohne großen finanziellen Aufwand machbar. Andere kosten Geld. „Allerdings sind diese überschaubaren Ausgaben angesichts des unschätzbar günstigen Ehrenamtes hervorragend angelegt. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zusammen mit den Feuerwehren unseres Landes das Strategiepapier umzusetzen.“ sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler bei der Vorstellung des Strategiepapieres bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen.

Wegen der weiteren Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes hat am 20. Juli 2015 ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände stattgefunden. Diese haben die besondere Bedeutung des Ehrenamtes für die Feuerwehren betont. Gemeinsam wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die aus Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände und des Landesfeuerwehrverbandes besteht. Die Arbeitsgruppe soll gebeten werden, die im Strategiepapier enthaltenen Punkte zur Förderung des Ehrenamtes zu bewerten und Vorschläge für die weitere Umsetzung zu machen.

Zahlreiche im Strategiepapier aufgezeigten Fördermöglichkeiten sind heute schon rechtlich möglich; für einige andere wird noch eine rechtliche Grundlage benötigt. Dieser Wunsch ist der Landesregierung, dem Landtag und den kommunalen Landesverbänden bekannt. Der Landesfeuerwehrverband hat eine Ergänzung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg vorgeschlagen.