Warnung vor illegalen Sammlungen im Namen der Feuerwehren

Werbung für illegale Sammlung
Werbung für illegale Sammlung

Eine ungarische Familie wirbt derzeit u.a. in Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald per Handzettel unter dem Namen "Herend Freiwilligen Feuerwehr Verband" für eine illegale Sammlung von Sperrmüll und Altwaren bis hin zu alten Autos. Ähnliche Fälle sind bereits aus anderen Regionen bekannt. Die Umweltbehörde des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald betont, dass diese Sammlung nicht angemeldet und dementsprechend auch nicht zulässig ist.

Das Landratsamt bittet daher darum, keine Gegenstände am Straßenrand zu deponieren. Es muss davon ausgegangen werden, dass nur wertvolle Teile mitgenommen werden und der Rest liegen bleibt. Dubiose Sammlungen dieser Art werden immer wieder angekündigt. Sie sind leicht an den fehlerhaften Handzetteln zu erkennen und dienen keinem sozialen Zweck und eine Verbindung zur Feuerwehr besteht ebenfalls nicht. Es wird nur vorgetäuscht, dass die Sammlung einem guten Zweck dient, der Erlös zum Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr zu Gute kommt.

Veranstaltungsankündigung: Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung 2016

Am 4. und 5. November 2016 findet das alljährliche Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung statt. Dem Expertentreffen, das gemeinsam von vfdb und DFV getragen wird, bietet die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg in diesem Jahr eine Heimat.

Näheres zur Veranstaltung finden Sie in einem Flyer und hier.

Dort finden Sie auch Empfehlungen zu Übernachtungsmöglichkeiten sowie in Kürze das ausführliche Programm.

Wir freuen uns über eine Weiterleitung an alle interessierten Kreise!

Übrigens: Der von den Teilnehmern gern genutzte Frühbucherrabatt geht in diesem Jahr bis zum 15. September 2016!

Abgasnorm EURO VI - Ausnahmegenehmigung für Einsatzfahrzeuge über 3,5 t

Derzeit besteht in Baden-Württemberg die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen von der Abgasnorm EURO VI für Feuerwehrfahrzeuge über 3,5 t zu erteilen. Diese Ausnahmegenehmigungen konnten derzeit nur bis zum 31.12.2016 erteilt werden.

Der Landesfeuerwehrverband hatte bereits im Oktober 2015 eine Verlängerung dieser Ausnahmegenehmigung beim Innenministerium und beim Verkehrsministerium gefordert. Zusammen mit dem Gemeindetag Baden-Württemberg wurde bei einem Gespräch im Ministerium für Verkehr im Februar 2016 die Wichtigkeit der Ausnahmegenehmigungen verdeutlicht.

Für Baden-Württemberg konnte nun eine hilfreiche Lösung erreicht werden. Die Frist zur Erteilung der Ausnahmegenehmigungen wurde vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg bis zum 31.12.2020 verlängert.

Damit entfällt die Notwendigkeit bei den Gemeinden, bis spätestens 31.12.2016 ein Fahrzeug mit der Abgasnorm EURO V zu bestellen. Der Erlass ist auch für die Gemeinden von Bedeutung, die in diesem Jahr keinen positiven Zuwendungsbescheid für eine Förderung des Landes nach der Zuwendungsrichtlinie Feuerwehrwesen (Z-Feu) erhalten haben. Die Beschaffung von Fahrzeugen mit der Abgasnorm EURO V ist auch in den kommenden Jahren möglich.

Den Erlass des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg vom 10. August 2016 finden Sie hier.

Deutsche Feuerwehr-Meisterschaft im 10-km Straßenlauf

Am 03.10.2016 findet in Ludwigshafen-Friesenheim im Rahmen des Eulenlaufs des SVF Ludwigshafen die Deutsche Feuerwehr-Meisterschaft im 10-km Straßenlauf statt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen

Das Thema „Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“ war und ist seit geraumer Zeit ein vieldiskutiertes Thema. Nach der Beendigung der Arbeiten zur Novellierung des Beiblatts W 405-B1 hat der DVGW – der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. – verschiedene Informationen hierzu bereitgestellt. Kurzfristig soll dieses Angebot auch noch um ein Faltblatt speziell für die Zielgruppe Feuerwehren ergänzt werden.

Hier erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Jahresstatistik 2015 der Feuerwehren in Baden-Württemberg

Die Zahl der Feuerwehrangehörigen ist trotz des demografischen Wandels nicht rückläufig. Im Jahr 2015 leisteten knapp 110.000 Feuerwehrfrauen und -männer aktiven Einsatzdienst in den Gemeindefeuerwehren für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Der ganz überwiegende Teil davon ist ausschließlich ehrenamtlich tätig. Dazu kommen über 6.000 Angehörige von Werkfeuerwehren.

„Das Ehrenamt bei der Feuerwehr kennt keine Altersgrenze. Von den Kinderabteilungen der Jugendfeuerwehren über die Einsatzabteilungen bis zu den Altersabteilungen ist Feuerwehr in jedem Alter attraktiv“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Feuerwehrjahresstatistik 2015.

Dank und Anerkennung für aktiven Einsatzdienst

Strobl dankte den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern und sprach ihnen seine besondere Anerkennung aus. „Unsere 1.098 Gemeindefeuerwehren sind höchst leistungsfähig - das haben sie auch im Jahre 2015 eindrücklich unter Beweis gestellt.“ Die Feuerwehren konnten bei ihren Einsätzen insgesamt 9.272 (Vorjahr: 8.142) Personen retten und in Sicherheit bringen.

Knapp 110.000 Frauen und Männer in Gemeindefeuerwehren

Im Jahr 2015 leisteten insgesamt 109.964 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aktiven Einsatzdienst in den Gemeindefeuerwehren für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger (Vorjahr: 109.815). Der ganz überwiegende Teil davon ist ausschließlich ehrenamtlich tätig, nämlich 107.868 Frauen und Männer (Vorjahr: 107.755), die ihren Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren ausüben. Die Zahl der weiblichen Feuerwehrangehörigen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 5.460 erhöht.

Die Feuerwehrangehörigen in den Einsatzabteilungen werden bei vielen Aufgaben von erfahrenen Mitgliedern aus den Altersabteilungen unterstützt. In den Altersabteilungen sind aktuell 31.406 Feuerwehrangehörige organisiert: Das sind 701 Feuerwehrangehörige mehr als 2014. Sie werden vor allem in den Bereichen Versorgung, Logistik, Kommunikation und  Werkstattdienste eingesetzt. Die Aktion „65 plus - Senioren aktiv in unseren Feuerwehren“ zeigt Wirkung: Sie ermöglicht es, das ehrenamtliche Engagement über den 65. Geburtstag hinaus zu verlängern, damit Wissen und Erfahrung weitergegeben werden können.

Jugendfeuerwehr in fast jeder Gemeinde

In Baden-Württemberg sind 1.007 Jugendfeuerwehren aktiv. Damit gibt es in fast jeder Gemeinde eine Jugendfeuerwehr. Insgesamt sind in den Kinder- und Jugendgruppen in Baden-Württemberg 29.043 (Vorjahr: 28.388) Kinder und Jugendliche aktiv. Der Anteil der Mädchen ist um 7,5 Prozent auf nunmehr 4.623 erheblich gestiegen. Auch im Nachwuchsbereich belegen die Zahlen den positiven Trend. Die Übernahmen der Jugendlichen beim Erreichen der Altersgrenze in den aktiven Dienst garantieren den Fortbestand und die Leistungsfähigkeit der Einsatzabteilungen im gesamten Land.

Mehr Einsätze und Alarmierungen

Die Zahl der Einsätze und Alarmierungen im Jahr 2015 ist mit 104.748 um fast elf Prozent höher als im Vorjahr mit 94.577. Diese Steigerung beruht auf leichten Erhöhungen der Einsatzzahlen in allen Einsatzbereichen. Eine einzelne Ursache oder gar ein Trend lassen sich daraus nicht ableiten. Mit einem Anteil von 42,5 Prozent am Gesamteinsatzaufkommen stellt die Technische Hilfeleistung wie auch in den Vorjahren den Haupteinsatzbereich der Feuerwehren dar. In den letzten Jahren gab es tendenziell immer weniger Großbrände. Dieser Trend hat sich im Jahr 2015 nicht fortgesetzt. Es waren 737 Großbrände zu bekämpfen, 88 mehr als im Vorjahr. Die Brandbekämpfung hat gegenüber dem Vorjahr um 12,8 Prozent zugenommen; sie hat einen Anteil von 17,9 Prozent an den Einsätzen.

Die ausführliche Jahresstatistik für 2015 mit dem Vergleich zu den Vorjahren finden Sie hier und im Downloadbereich.

2. Info-Tag Feuerwehrgeschichte

Wer sich für die Feuerwehrgeschichte des Landes interessiert, ist zu dieser Tagesveranstaltung des Fachgebiets Brandschutzgeschichte herzlich eingeladen.

Am Samstag, den 24. September 2016 von 10.00 bis ca. 16.00 Uhr kann sich jeder im Feuerwehrmuseum Stuttgart über feuerwehrgeschichtliche Themen informieren und Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen.

Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier und bei den Informationen des Fachgebites Brandschutzgeschichte

Silber und Bronze für Wettkämpfer aus Baden-Württemberg

Kuppingen und Renningen lösen Tickets für Feuerwehr-Olympiade

Einen tollen Erfolg konnten am Wochenende die Wettkampfgruppen der Feuerwehren aus Herrenberg-Kuppingen und Renningen bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Rostock verbuchen: Sie belegten bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben unter 84 Mannschaften Platz 2 und 3 und haben damit gleichzeitig die Qualifikation für die Feuerwehr-Olympiade im kommenden Jahr in Villach (Österreich) geschafft.

Tolle Wettbewerbe vor maritimer Kulisse

2.100 Feuerwehrangehörige aller Altersklassen, 150 Wertungsrichter, zahlreiche Helfer vor Ort, Fans aus ganz Deutschland: Die besten Feuerwehrmannschaften haben vom 28. bis 30. Juli 2016 in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) um die Deutschen Meisterschaften sowie um die begehrten Fahrkarten für die Feuerwehrolympiade 2017 des Weltfeuerwehrverbandes CTIF in Villach (Kärnten) gekämpft. In Rostock mit am Start waren insgesamt elf baden-württembergische Teams; neun Teams bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben sowie zwei Teams in der Wertung "Internationale Jugendfeuerwehrwettbewerbe".

Spitzenergebnisse für baden-württembergische Teams

Bei den traditionellen Feuerwehrwettkämpfen, bei denen ein Löschangriff mit einer Gruppe simuliert wird und ein Hindernis-Staffellauf über 400 Meter bewältigt werden muss, gewinnt die Mannschaft, welche am schnellsten den Löschangriff und den Staffellauf gemeistert hat und dabei die wenigsten Fehlerpunkte gesammelt hat. Das war bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Rostock das Team aus Nidderau-Eichen (Hessen), dicht gefolgt von Vize-Meister Herrenberg-Kuppingen und der Feuerwehr aus Renningen (beide Landkreis Böblingen). "Kuppingen und Renningen A haben in Rostock mit Top-Leistungen geglänzt und sich vollkommen verdient für die Feuerwehr-Olympiade im kommenden Jahr qualifiziert", erzählt Roland Pfau, der Fachgebietsleiter Wettbewerbe im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg. Kuppingen habe im Löschangriff die beste Zeit unter allen 84 Wettbewerbsgruppen gezeigt, sei jedoch im Staffellauf vom neuen Deutschen Meister Nidderau-Eichen knapp geschlagen und somit Deutscher Vizemeister geworden. Sehr gut lief es außerdem für die Mannschaft der Feuerwehr Renningen, die in Rostock mit Platz 3 ebenfalls auf das Podest kam. "Mit dem Team aus der Rankbachstadt haben sich alle gefreut, Schlachtenbummler ebenso wie die Mitbewerber, denn sie waren bei den beiden vorangegangenen Meisterschaften jeweils nur knapp an der Olympia-Qualifikation gescheitert", freut sich Willi Dongus, der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg und ergänzt: "Es war mir in Rostock eine große Freude zu beobachten, wie fair die Teams - trotz aller Konkurrenz im Wettbewerb - miteinander umgegangen sind und wie kameradschaftlich sie sich gegenseitig unterstützt haben."

Dongus war mit dem sehr guten Abschneiden der Teams insgesamt sehr zufrieden. "Unsere elf Gruppen haben die baden-württembergische Landesfahne bei den Deutschen Meisterschaften hervorragend vertreten", so der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands, der auch nicht vergaß, dem in Rostock ebenfalls stark vertretenen baden-württembergischen Schiedsrichtergespann rund um Landeswettbewerbsleiter Roland Pfau ausdrücklich Danke zu sagen.

Die anderen Mannschaften aus Baden-Württemberg haben mit den Plätzen 17 (Neuweiler), 18 (Gerstetten 1), 20 (Gerstetten 3), 26 (Bad Buchau), 27 (Sontheim-Bergenweiler) und 31 (Waldenbuch) ebenfalls beste Platzierungen erreicht.

Die Gruppe Renningen B belegte in der Wettbewerbsklasse B den 6. Platz.

„FEUERWEHRVERBAND-BW AKTUELL“ ergänzt Homepage und Facebook

Aktuelle Informationen veröffentlicht der Landesfeuerwehrverband regelmäßig an seine Mitglieder per Rundmail und auf seiner Homepage.

Nun startete als weiteres Angebot der Newsletter „FEUERWEHRVERBAND-BW AKTUELL“.

In den sozialen Netzwerken verbreitet der Landesfeuerwehrverband auf seiner Facebook-Seite ebenfalls aktuelle Informationen.

Den Newsletter können Sie hier abonnieren.

LEGOLAND® Deutschland - Sommerangebot 2016

Neu und nur für kurze Zeit können sich Feuerwehrangehörige und ihre Familien jetzt auf ein ganz besonders schmackhaftes Angebot freuen: Mit dem Schlemmergutschein für nur 12,50 € pro Person genießen sie die Vielfalt des Gastronomieangebotes und sparen dabei bis zu 30% im Vergleich zum regulären Preis.

Dieser Gutschein ist erhältlich für vier und für fünf Personen und beinhaltet je ein Hauptgericht, ein Getränk und eine Kugel Eis pro Person, sowie zweimal Zuckerwatte und zwei, bzw. drei Heißgetränke.

Dieser Gutschein kann online gekauft werden und muss am Tag des Besuches an der Information (nach dem Haupteingang links) gegen das Original-Verzehrgutscheinheft eingetauscht werden. Die Verzehrgutscheine sind in allen Selbstbedienungsrestaurants im Freizeitpark einlösbar.

Auch bei den Eintrittskarten können Feuerwehrangehörige und ihre Familien in diesem Sommer kräftig sparen: Wer rechtzeitig bucht und sich auf einen Tag festlegt kann jetzt für Besuche bis einschließlich 28. August bis zu 48% sparen und für Besuche ab dem 29. August sogar bis zu 55%! Die genauen Vorbuchkonditionen erhalten Ihre Mitarbeiter wie gewohnt nach Eingabe des Promotioncodes.

Die Bestellung funktioniert wie immer ausschließlich über das Online-Portal LEGOLAND.de/firmen. Eine Rabattgewährung vor Ort ist ausgeschlossen.

Die undatierten Tageskarten können an allen Öffnungstagen in der Saison 2016 im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg genutzt werden. Die datierten Tageskarten gelten ausschließlich am ausgewählten Tag. Die Saison 2016 geht vom 19. März bis 6. November. Eine Übertragung von Eintrittskarten aus der Saison 2016 in zukünftige Saisons ist nicht möglich. Die Tageskarten berechtigen ausschließlich zu einem Eintritt ins LEGOLAND® Deutschland und sind nur im Online-Vorverkauf erhältlich.

Alle Informationen auch hierzu erhalten Sie hier.

Handreichung des Gemeindetages und des Städtetages zum Strategiepapier "FREIWILLIG.stark!"

Das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat 15. November 2014 das Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!“ zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg verabschiedet. Eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der Vorschläge auf Gemeindeebene ist der neue § 16 Absatz 7 des Feuerwehrgesetzes, den der Landesfeuerwehrverband erfolgreich eingebracht hat.

Wichtige Partner bei der Umsetzung des Papieres sind neben dem Land die Städte, Gemeinden und Landkreise. Diesen hat der Landesfeuerwehrverband das Papier vorgestellt und um Unterstützung bei der Umsetzung durch die Kommunen geworben. Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg haben nach Gespächen mit dem Landesfeuerwehrverband eine gemeinsame Handreichung erarbeitet. Die Handreichung bietet eine Auslegungsmöglichkeit für all diejenigen Forderungen aus dem Strategiepapier, die einen kommunalen Bezug haben. Dadurch kann die Umsetzung der Forderungen des Strategiepapieres in der Praxis sichergestellt werden.

Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellen in einem Schreiben an ihre Mitgliedsstädte und -gemeinden fest: „Der Gemeindetag und der Städtetag Baden-Württemberg bekennen sich ausdrücklich zur Förderung des Ehrenamtes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus sind sich die beiden Verbände der herausragenden Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Bundesland bewusst. Unter Zugrundelegung dieser Maßgaben erfolgte die Ausarbeitung der Handreichung“.

Die Handreichung finden Sie hier.

Feuerwehrteam des Jahres 2016 gesucht

Conrad Dietrich Magirus Award Statue
Gewinnerteam von 2015 in New York City
Conrad Dietrich Magirus Award Statue
Gewinnerteam von 2015 in New York City

„Der Conrad Dietrich Magirus Award wurde ins Leben gerufen, um den wertvollen Einsatz derjenigen zu ehren, die tagtäglich ihr Leben für ihre Mitmenschen riskieren und trotz ihres Mutes und ihrer Tatkraft meist im Verborgenen bleiben“, so Tobias Knebel vom Wettbewerbsveranstalter Magirus. 2016 sucht Deutschland nun zum fünften Mal seine Helden des Alltags. Der Startschuss für die Bewerbungsfrist fiel am 2. Juli auf www.magirusgroup.com/award.

Mitmachen und Reise nach New York gewinnen!

Um den begehrten „Oscar der Feuerwehrbranche“ können sich alle Feuerwehren aus ganz Deutschland bis zum 2. Oktober bewerben. Die Teams sind lediglich aufgefordert einen kurzen Einsatzbericht und Bildmaterial einzureichen. Nach dem Vorentscheid einer hochkarätigen Fachjury stimmt die Öffentlichkeit online mit für ihren Favoriten ab. Egal, ob Rettungsaktionen bei Umweltkatastrophen, Einsätze bei Verkehrsunfällen oder klassische Brandbekämpfung, wichtig ist nur, dass der Einsatz des Feuerwehrteams nach dem 1. Oktober 2015 stattgefunden hat. Art, Größe und individuelle Ausstattung der Feuerwehr spielen hingegen keine Rolle. „Die Feuerwehr in Deutschland ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Gesellschaft und wird dabei in großem Maße durch das Engagement von Freiwilligen getragen. Zudem ist sie ein Paradebeispiel für Teamwork und Kameradschaft – all das wollen wir mit dem Conrad Dietrich Magirus Award honorieren und gleichzeitig junge Menschen für die Feuerwehrbranche motivieren“, betont Tobias Knebel. Die Gewinner erwartet eine einmalige Reise in den Big Apple zur größten städtischen Feuerwehr der Welt, dem Fire Department of the City of New York (FDNY).

Sonderpreis für soziales Engagement

Zum zweiten Mal in Folge vergibt Magirus einen Sonderpreis für soziales Engagement. Ausgelobt wurde der separate Wettbewerb, um die Feuerwehrteams hervorzuheben, die neben dem Notruf längst wichtiger Partner für soziale Aktionen und Projekte sind. Die Bewerbungsfrist hierfür startete ebenfalls am 2. Juli. Die Sieger werden nach Jury-Vorauswahl und öffentlichem Online-Voting gemeinsam mit dem „nationalen Feuerwehrteam des Jahres 2016“ im Rahmen des großen Magirus Gala Events in Ulm geehrt. Als Gewinn lockt ein exklusiver Besuch im Magirus Excellence Center, dem Kompetenzzentrum für Brandschutztechnik. Hier erwartet die Preisträger ein exklusiv auf sie zugeschnittenes Trainingsprogramm der Magirus Fire Fighter Academy sowie einmalige Einblicke in Fahrzeugfertigung, Feuerwehrhistorie und künftige Entwicklungen.

Conrad Dietrich Magirus Award

Der Conrad Dietrich Magirus Award wurde 2012 erstmals deutschlandweit ausgeschrieben und wird seit 2013 auch international ausgetragen. Der Wettbewerb trägt den Namen eines Feuerwehrmannes, der als Pionier der Brandbekämpfung gilt und bis heute für Feuerwehrleute auf der ganzen Welt Vorbild ist: Conrad Dietrich Magirus. Der Ulmer Feuerwehrmann hatte sich zum Ziel gesetzt, die Brandbekämpfung für sich und seine Kameraden sicherer zu machen. Mit revolutionären Erfindungen wie der „Ulmer Drehleiter“ sorgte er weltweit für Aufmerksamkeit. Vor 150 Jahren gründete er die Firma Magirus, die in seinem Sinne bis heute die Arbeit der Feuerwehrleute in den Vordergrund stellt und mit dem Conrad Dietrich Magirus Award besonders würdigt.

2016 wird der Conrad Dietrich Magirus Award von den renommierten Firmen der Feuerwehrbranche ENDRESS Elektrogerätebau, DÖNGES sowie LUKAS/VETTER unterstützt, die allen Bewerben gemeinsam mit Magirus bereits zum Start der Bewerbungsphase die Daumen drücken.

Über Magirus

Leidenschaft und Präzision, High-Tech und Handwerk. Seit 1864 steht Magirus für die Verbindung von Innovation und Tradition – im Sinne von Feuerwehrleuten in aller Welt. Mit einem umfassenden Angebot hochmoderner und zuverlässiger Löschfahrzeuge, Drehleitern, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen gilt Magirus international als einer der größten und technologisch führenden Anbieter von Brandschutz- und Katastrophenschutz-Technik.

Neue Zuständigkeiten bei der GEMA ab 1. Juli 2016

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Danach können die Feuerwehren bei einer Reihe von Veranstaltungen kostenfrei Musik aufführen.

Die GEMA hat mitgeteilt, dass Sie ab 1. Juli 2016 eine neue Organisationsstruktur im Außendienst (Lizenzierung öffentlicher Musikwiedergaben) hat.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

 

Feuerwehren helfen Feuerwehrleuten

Der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall e.V., dem rund 3.000 Feuerwehrfrauen und -männer in 30 Freiwilligen Feuerwehren und einer Werkfeuerwehr angehören, hat ein Spendenkonto für vom Unwetter geschädigte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Landkreis eröffnet. Mit 1.500 EUR hat der Verband bereits einen Grundstock zur Verfügung gestellt.

„Wir haben nach dem Tsunami in Thailand und nach dem 11. September 2001 in den USA gespendet, deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir nun auch für die Feuerwehrleute in unserem Landkreis finanziell unterstützen“, so der Verbandsvorsitzende Alfred Fetzer. Er hatte sich am Mittwoch nach dem Unwetter in Braunsbach selbst ein Bild von der Situation in Braunsbach gemacht. Die Spenden werden über die Kommandanten an die betroffenen Feuerwehrleute verteilt, dabei wird die Bedürftigkeit der Einzelnen berücksichtigt.

Die Spenden-Kontonummer des Kreisfeuerwehrverbands lautet

DE62 6229 0110 0054 0970 10

bei der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

Verwendungszweck: Unwetter 2016

Der Kreisfeuerwehrverband hatte bereits im Jahr 1992 die „Kameradschaftshilfe“ gegründet. Mit Spenden von Feuerwehrleuten hat der Kreisfeuerwehrverband diese Soforthilfe aufgebaut, die eintritt, wenn Feuerwehrleute im Einsatz zu Tode kommen. Jetzt will der Verband auch den Feuerwehrangehörigen helfen, die durch die Unwetterfolgen geschädigt wurden.

„Viele Feuerwehrleute wollten in den vergangenen Tagen vor Ort helfen. Da nicht alle in den betroffenen Ortschaften eingesetzt werden konnten, haben sie nun die Möglichkeit, den Kameradinnen und Kameraden auf diesem Weg zu helfen“, erläutert Alfred Fetzer die Einrichtung des Spendenkontos.

Der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall e.V. wird auch Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Dafür müssen die Spender nur ihre vollständige Adresse in der Überweisung angeben.

Trauer um Opfer des Unwetters in Baden-Württemberg

Landesfeuerwehrverband dankt den Helferinnen und Helfern

Tief erschüttert hat sich der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler von den Folgen des Unwetters am gestrigen Sonntag in Baden-Württemberg gezeigt. Besonders betroffen machten ihn die vier Todesopfer im Kreis Schwäbisch Hall, im Ostalbkreis und im Rems-Murr-Kreis, darunter in Schwäbisch Gmünd ein Feuerwehrmann. „Den Angehörigen“ so Knödler, „gilt unsere tief empfundene Anteilnahme“.

Auch ein Angehöriger der freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd gehört zu den Opfern des Unwetters. In einer Unterführung wollte dieser einen Menschen retten und ertrank dabei.

Knödler dankte allen Helferinnen und Helfern vor allem der Feuerwehren für ihren landesweiten Einsatz. „Sie haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Feuerwehrwesen für die Sicherheit in unserem Land ist“, stellte Knödler in Stuttgart fest.

Unsere Pressemitteilung können Sie hier herunterladen. Die Traueranzeige finden Sie hier.

"Erste-Hilfe kompakt" Nach einem belastenden Einsatz…

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen.

Die Serie thematisierte von Beginn an auch Präventionsthemen, auch diesmal geht es darum. Die aktuelle Ausgabe informiert über psychisch belastende Einsätze und deren Symptome und Folgen.

Hintergrund für diese Sonderausgabe ist der Auftritt der Stiftung „Hilfe für Helfer“ auf der Messe RETTmobil in Fulda. Der Flyer ist für die Aus- und Fortbildung vor Ort gut geeignet.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier sowie im Fachgebiet Sozialwesen, Unfallverhütung und Notfallseelsorge und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

"Erste-Hilfe kompakt" Stichwort Ernährung im Einsatzdienst

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen.

Die Serie thematisierte von Beginn an auch Präventionsthemen, auch diesmal geht es darum. Konkret wird darauf eingegangen, wie, insbesondere bei hauptberuflichem Feuerwehr- und Rettungsdienstpersonal, eine gesunde Ernährung stattfinden kann. Aber natürlich ist die Folge auch für jedes andere Mitglied der Feuerwehr wichtig und lesenswert.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier sowie im Fachgebiet Gesundheitswesen und Rettungsdienst und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Informationen zum Rauchmelder-Tag 2016

Am Freitag, dem 13. Mai 2016 stehen die Eigentümer als Zielgruppe des Rauchmelder-Tages im Vordergrund, die in den Bundesländern mit Rauchmelderpflicht für die Installation der Rauchmelder verantwortlich sind. Das gilt für Eigentümer, die im selbstgenutzten Wohnraum leben ebenso wie für Vermieter. Daher ist auch das Kampagnenmotiv dieses Jahr sehr viel emotionaler in der Ansprache, um auch Eigentümer zu erreichen, die sich bislang noch nicht angesprochen gefühlt haben. Die Botschaft lautet: Ein Brand verändert alles. Daher jetzt ausstatten!

Bis zum 22. April 2016 kann für diese Kampagne kostenloses Infomaterial bestellt werden. Bestellungen NACH dem 22. April können ggf. nicht mehr pünktlich zum Rauchmelder-Tag ausgeliefert werden. Die neuen Plakatmotive und die Infoflyer mit den neuen Motiven können Feuerwehren und andere Non-Profit-Organisationen kostenlos bestellen unter www.rauchmelder-lebensretter-shop.de.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neues von „Grisu hilft!“

Die Aktion "Grisu hilft!" zu Gunsten der Feuerwehrstiftung Gustav-Binder ist erfolgreich gestartet! Es konnten schon über 2.000 Euro an die Stiftung gegeben werden. Damit ist gewährleistet, dass in Notfällen weiterhin Soforthilfen an Kameraden oder deren Angehörige ausgeschüttet werden können.

Nutzen Sie mit Grisu die Chance zum Erstkontakt! Begrüßen Sie als Freiwillige Feuerwehr beispielsweise Neugeborene innerhalb Ihrer Gemeinde und schenken Sie deren Eltern einen kleinen Grisu, eventuell zusammen mit einem Rauchwarnmelder. Nutzen Sie Grisu in Ihren Einsatzfahrzeugen als Seelentröster für Kinder oder Dankeschön für Ersthelfer!

Jubiläums-Special

Feiert Ihre Feuerwehr 2016 ein Jubiläum? Sie erhalten bei einer Bestellung von 1 Karton mit 40 Grisu Plüschfiguren (17cm) einen großen Grisu (ca. 60 cm, UVP 59,95 Euro) gratis für Ihre Feierlichkeiten. Nutzen Sie die Grisu Plüschfiguren (empfohlener Verkaufspreis 9,95 Euro) bei Ihrer Feierlichkeit für zusätzliche Einnahmen zur Mitfinanzierung Ihres Festes, zur Unterstützung Ihrer Jugendfeuerwehr oder für einen guten Zweck Ihrer Wahl!

Einzelheiten entnehmen Sie diesem Bestellfax.

Grisu hilft! Helfen Sie mit!

Neues aus dem Fachgebiet Brandschutzgeschichte

Die Bewertung der Mannschaften, Spitzen und Leistungen bei den Wettbewerben für Historische Handdruck-Feuerspritzen erfolgt durch ein bewährtes, sachkundiges Bewerterteam auf der Grundlage der vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg beschlossenen Richtlinien. Diese finden Sie hier sowie im Downloadbereich und dem Fachgebiet Brandschutzgeschichte.

Der nächste Wettbewerb für Historische Handdruck-Feuerspritzen findet am 11. Juni 2016, anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Abteilung Sternenfels im Enzkreis statt.Die vollständige Ausschreibung zu diesem Wettbewerb finden Sie hier.

Wahlprüfsteine des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Am 13. März 2016 wurde der 16. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat hierfür zehn Wahlprüfsteine definiert. Diese gingen an die CDU, Grüne, SPD, FDP, Linke und AfD. Von der AfD ist keine Antwort eingegangen. Mit diesen Wahlprüfsteinen hatten die wahlberechtigen Feuerwehrangehörigen eine Grundlage für ihre Entscheidung bei der Wahl am 13. März 2016, soweit sie das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg betrifft.

Auch bei der Regierungsbildung und der Arbeit des Landtages in den kommenden fünf Jahren wird der Landesfeuerwehrverband auf die Antworten der Parteien hinweisen, wenn dies geboten ist. Die Fragen sind vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes beschlossen worden.

Die Wahlprüfsteine stehen hier zur Verfügung und wurden in der Brandhilfe 2 ⁄ 2016 veröffentlicht.

Fachempfehlung zu den Anforderungen an einen Feuerwehrarzt

Der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat eine Fachempfehlung zu den Anforderungen an einen Feuerwehrarzt beschlossen.

Diese Fachempfehlung des ärztlichen Dienstes in der Feuerwehr - Feuerwehrarzt - beschreibt die Definition, die Qualifikation, die Aufgaben, die Bestellung, die Bekleidung, die Ausstattung und die Entschädigung eines Feuerwehrarztes in Baden-Württemberg.

Die Fachempfehlung finden Sie bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst oder in unserem Downloadbereich.

Helfende Berufe genießen das Vertrauen der Deutschen

Die Deutschen vertrauen Feuerwehrleuten und Sanitätern am meisten, Politikern am wenigsten.Das zeigt die aktuelle Studie "Trust in Professions" des GfK Vereins, in der die Deutschen zu ihrem Vertrauen in Berufe befragt wurden.

Sie retten Leben, Häuser und auch mal die Katze aus dem Baum – dafür genießen Feuerwehrleute großes Vertrauen bei den Menschen in Deutschland. Auch andere Helfer und Retter wie Sanitäter, Krankenschwestern und Pfleger haben laut einer Studie des GfK-Vereins äußerst vertrauenswürdige Berufe.

Jeweils mehr als 90 Prozent der 2.000 Befragten sprechen ihnen großes Vertrauen aus, wie eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab: Feuerwehrleute und Sanitäter kommen auf je 96, Krankenschwestern und Pfleger auf 95 Prozent Zuspruch.

Die drei Berufsgruppen verteidigten damit ihre Spitzenplatzierungen aus den den Vorjahren.

Die vollständige Pressemitteilung des GfK finden Sie hier.

DFV-PRESSEDIENST: ZIEBS VERURTEILT VERHÖHNUNG VON FEUERWEHREINSATZ

Die Feuerwehr wurde im sächsischen Bautzen durch Gaffer bei der Brandbekämpfung an einem geplanten Asylheim behindert. Gleichzeitig bejubelte eine grölende Menge die brennende Flüchtlingsunterkunft.

„Die Feuerwehrleute in Deutschland stehen uneingeschränkt zum Recht auf Leben und Unverletzlichkeit der Person. Und dies, ohne Ansehen der Person, der Herkunft, der Hautfarbe oder der Religion“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Wann immer Feuerwehrleute in den Einsatz fahren, riskieren sie ihre Gesundheit oder gar ihr Leben – insbesondere bei Brandeinsätzen. Es ist absolut nicht zu tolerieren, wenn Gaffer dabei die Arbeit der Feuerwehrleute behindern“, stellt der Verbandschef klar.

Die ausführliche Pressemitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes finden Sie hier.

Seminarangebot des Deutschen Feuerwehrverbandes

Seminarangebot "Grundlegende Kenntnisse der Traditionellen Internationalen Wettbewerbe nach CTIF-Richtlinien" am 12. März 2016 in Andernach (Rheinland-Pfalz)

Der Deutsche Feuerwehrverband führt ein Seminar „Grundlegende Kenntnisse der Traditionellen Internationalen Wettbewerbe nach CTIF-Richtlinien" durch.

Die Veranstaltung richtet sich an Feuerwehren, die am Internationalen Wettbewerb nach CTIF-Richtlinie Interesse haben und diesen Kennenlernen wollen. Zur Erinnerung: Bei der Verbandsversammlung in Böblingen im Juli des vergangenen Jahres waren die Landesausscheidungen Baden-Württemberg. Beim Wettbewerb sind sowohl körperliche Leistungsfähigkeit als auch Kameradschaft wichtige Faktoren.

Viele wichtige Hinweise wie auch die Wettbewerbsordnung finden sich auf der Seite http://www.feuerwehrwettbewerbe.de/.

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit der Geschäftsstelle in Verbindung. Die Anmeldungen werden gesammelt an den Deutschen Feuerwehrverband gegeben. Die Einladung des Deutschen Feuerwehrverbandes finden Sie hier.

Walter Jäger ausgezeichnet

Innenminister Reinhold Gall MdL (links) gratuliert Prof. Dr. Walter Jäger

Der Bundespräsident hat Professor Dr. Walter Jäger, Tübingen, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Übergeben wurde es am 5. Februar 2016 im Rathaus Tübingen von Innenminister Reinhold Gall. Dabei würdigte dieser die vielfältigen Verdienste von Walter Jäger, der lange Zeit dem Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg angehörte und dessen Ehrenmitglied er ist.

Aufgewachsen in Nendingen bei Tuttlingen gründete Jäger zusammen mit seiner Frau Maja das Chemische Institut Dr. Jäger in Tübingen. Bei den Feuerwehren wurde Jäger durch viele Gefahrguteinsätze und Brände bekannt. Messen und vor allem Bewerten der Messergebnisse war seine Stärke. Neben der Feuerwehr hat sich Jäger vielfältiger Verdienste um die Wirtschaftsregion Neckar-Alb erworben. Er setzte sich aktiv mit für eine bessere Bildungslandschaft ein, wirkte bei der Kinder- und Jugendhilfe wie auch in der Kirche. Als passionierter Jäger fungierte er in vielen Jagdverbänden und engagierte sich im Deutschen Alpenverein.

Herzlichen Glückwunsch, Walter Jäger!

IF Star 2016 – Auszeichnung für Innovative Feuerwehren

Auszeichnung IF-Star Foto: DFV

Schaden zu verhüten hat Tradition bei den öffentlichen Versicherern, insbesondere auch bei der SV SparkassenVersicherung. Für die Feuerwehren gehört es seit jeher zum Grundverständnis. Daher arbeiten die öffentlichen Versicherer schon immer erfolgreich mit den Feuerwehren zusammen.

Jetzt geht der Innovationspreis der öffentlichen Versicherer „IF Star 2016“ in eine neue Runde:

Feuerwehren können sich ab sofort mit ihren Ideen und Projekten zur Schadenverhütung um den Innovationspreis „IF Star 2016“ bewerben.

Mit diesem zeichnen die öffentlichen Versicherer in Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehrverband alle zwei Jahre besonders innovative Feuerwehren aus. In diesem Jahr verleihen sie den Preis bereits zum vierten Mal. Die drei besten Projekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro honoriert.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung des Verbandes Öffentlicher Versicherer und in diesem Flyer.

Neue Brandschutztipps veröffentlicht

Die Liste unserer Brandschutztipps wurde um zwei Themen erweitert. Zu den Gefahren durch Kohlenstoffmonoxid und zum richtigen Umgang mit Ethanol-Kaminen gibt es nun Hinweise und Ratschläge.

Die Brandschutztipps können per RSS (Web-Feed) abonniert werden.

Die neuen Brandschutztipps finden Sie hier:

Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr

Vorsicht im Umgang mit Ethanol-Kaminen

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2016

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen.

Allein im Jahr 2015 konnten durch diese Übungen bei rund 130 Veranstaltungen über 5.100 Bürger in der Bekämpfung eines Entstehungsbrandes geschult werden.

Auch im Jahr 2016 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2016

Ankündigungsformular

Bestätigungsformular

 

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

"Erste-Hilfe kompakt" Notfallstichwort Unterkühlung - worauf ist zu achten?

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen. Diese Folge nimmt ein klassisches Winterthema auf – die Unterkühlung. Was machen wir mit Patienten, die unterkühlt sind? Worauf müssen wir achten? Was sind die Zeichen einer Hypothermie? All dies sind Inhalte der aktuellen Ausgabe.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Zum Tode von Herrn Landesbranddirektor a.D. Ulrich Kortt

Am 19. Januar 2016 verstarb der ehemalige Landesbranddirektor Dipl.-Ing. Ulrich Kortt im Alter von 73 Jahren. Mit Ulrich Kortt ist eine herausragende Persönlichkeit des baden-württembergischen Feuerwehrwesens von uns gegangen. Sein Tod löst tiefe Trauer aus.

Auf die Pressemitteilung und die Veröffentlichung auf den Seiten des Innenminsteriums Baden-Württemberg wird verwiesen.

Tradition und Moderne - Ausbildung im Feuerwehrhotel Sankt Florian

Für das Jahr 2016 bietet das Feuerwehrhotel Sanktflorian noch folgende Ausbildungsplätze an:

- Hotelfachmann/-frau

- Koch/Köchin

Im Feuerwehrhotel Sankt Florian erwarten Sie drei abwechslungsreiche und interessante Ausbildungsjahre, bei denen Sie auch folgende Abteilungen durchlaufen:

Für das Hotelfach: Restaurant, Hotelbar, Küche, Housekeeping, Rezeption und Büro

Für die Ausbildung zum Koch/Köchin: Gardemanger, Entremetier, Saucier und Patisserie

Sie sind wissensdurstig, engagiert und begegnen anderen Menschen mit einem Lächeln, dann würden wir uns freuen, Sie zu unseren Auszubildenden zählen zu dürfen.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (gerne auch per Mail) an:

SANKT FLORIAN

Das Feuerwehrhotel

Frau Beate Bengel

Bruderhalde 30/Hinterzarten

79822 Titisee-Neustadt

Tel.: 07652/91797-0 FAX: 07652/91797-599

Mail: info@sankt-florian-titisee.de

Internet: www.sankt-florian-titisee.de

Feuerwehrhotel Sankt Florian hervorragender Ausbildungsbetrieb

DEHOGA-Urkunde
Tim Nehrbaß als Kammersieger
DEHOGA-Urkunde
Tim Nehrbaß als Kammersieger

Der Hotel- und Gaststättenverband hat das Feuerwehrhotel Sankt Florian in Hinterzarten-Bruderhalde als herausragenden Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Zudem hat der Auszubildende Tim Nehrbaß seine Ausbildung als bester Kochlehrling im Kammerbezirk der IHK Südlicher Oberrhein abgeschlossen. Dies unterstreicht die Qualität der Lehrlingsausbildung im Feuerwehrhotel Sankt Florian.

Tim Nehrbaß hat seine Ausbildung am 1. Mai 2013 begonnen. Von Anfang an war er sehr wissbegierig und außerordentlich interessiert. Sein Lehrchef Otto-Peter Bengel hat ihn mit viel Engagement auch durch die Prüfung erfolgreich begleitet. Schöner Lohn der gemeinsamen Anstrengungen war nicht nur die Auszeichnung zum kammerbesten Koch. Nehrbaß wurde auch der Colombi Hotel Roland Burtsche Preis verliehen.

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian bildet sowohl Köche und Köchinnen als auch Hotelfachleute aus. Das damit verbundene große Engagement und die dabei vermittelte besondere Qualität wurde mit der Auszeichnung zu Recht vom Hotel- und Gaststättenverband gewürdigt.

Keine Kontrolle von Hausrauchmeldern

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat vor Betrügern usw. gewarnt, welche angeblich die Pflicht zum Einbau von Hausrauchmeldern überprüfen wollen. Diese Personen wollen sich so einen Zugang zu den Wohnungen für anschließende Straftaten verschaffen. Eindeutig ist, dass weder die Feuerwehr noch die Baurechtsbehörden Hausrauchmelder überprüfen! Das Ministerium rät, in solchen Fällen die Polizei zu informieren.

Nachstehend der Wortlaut der Mitteilung des Ministeriums, nachzulesen auf http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/rauchwarnmelder-keine-offiziellen-kontrollen-1/

„Seit 31. Dezember 2014 besteht allgemein die Pflicht, Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Diese Pflicht nutzen jetzt Medienberichten und Warnungen in den sozialen Medien zufolge Diebesbanden, die sich als Kontrolleure ausgeben und sich so Zugang zu den Wohnungen verschaffen. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur warnt davor, solchen vermeintlichen Kontrolleuren die Tür zu öffnen. 

Das Ministerium teilt mit: In der Landesbauordnung ist eine Kontrolle des Einbaus von Rauchwarnmeldern nicht ausdrücklich geregelt. Die Baurechtsbehörden könnten dies zwar nach den allgemeinen Regeln der Bauaufsicht – theoretisch – kontrollieren, sind dazu aber nicht verpflichtet. Dem Ministerium ist nicht bekannt, dass die Baurechtsbehörden solche Kontrollen durchführen. Es wäre wegen des damit zusammenhängenden Eingriffs in das Wohnungsgrundrecht auch absolut ungewöhnlich, dass Hausinstallationen auf diese Art der unangemeldeten „Straßenkontrolle“ überwacht werden.

Das Ministerium rät daher dringend, vermeintliche Kontrolleure auf keinen Fall in die Wohnung zu lassen und stattdessen die Polizei zu verständigen.“

Brandhilfe in neuem Gewand

Die Brandhilfe von Baden-Württemberg präsentiert sich im 63. Jahrgang in einem neuen Gewand. Der Neckar-Verlag hat das Layout der Feuerwehrzeitung für unser Land dem neuen Erscheinungsbild des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg angeglichen. Dafür danken wir als Herausgeber dem Verlag sehr. Frische Farben und die moderne Gestaltung ausgehend von der neuen Marke des Landesfeuerwehrverbandes haben einen großen Wiedererkennungswert. Das Erscheinungsbild des Landesfeuerwehrverbandes ist nun aus einem Guss.

Das neue Äußere der Brandhilfe macht alleine jedoch keine bessere Zeitschrift. Der Inhalt der Brandhilfe ist nur so gut wie die Manuskripte oder Fotos, die vor allem von den Feuerwehren kommen. Und hier können wir, dies stelle ich ausdrücklich fest, noch besser werden. Die 1.100 Feuerwehren mit ihren weit über 3.000 Abteilungen leisten tagtäglich Hervorragendes. Schwierige Einsätze, neuartige Konzepte oder besondere Veranstaltungen interessieren viele Leserinnen und Leser der Brandhilfe im ganzen Land. Dies gilt für die Einsatzabteilungen genauso wie für die Berufs– oder Werkfeuerwehren. Nicht zu vergessen ist die tolle Arbeit in den Jugendfeuerwehren, den Altersabteilungen und bei der Feuerwehrmusik

Die „neue“ Brandhilfe sollte uns allen Ansporn sein, über unsere Arbeit, neue Organisationsformen und gute Ideen zu berichten. „Tu Gutes und rede darüber“ hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Wer so gute Arbeit leistet wie die Feuerwehren in unserem Land darf nicht nur sondern muss davon berichten! Herzliche Einladung zur aktiven Mitarbeit!

Mehrsprachiges Merkblatt "Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte"

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hat ein Merkblatt zum Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht. Es informiert die Menschen, die aus den unterschiedlichsten Ländern nach Deutschland gekommen sind, über den Brandschutz und über das richtige Verhalten im Brandfall in den vier Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi.

Das Merkblatt finden Sie hier. Es kann uneingeschränkt verwendet und weiter verteilt werden, solange die Datei nicht verändert wird.

Präsident Dr. Frank Knödler zum Weihnachtsfest und neuen Jahr 2016

Präsident Dr. Frank Knödler

Präsident Dr. Frank Knödler zum Weihnachtsfest und neuen Jahr 2016

„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen.“

Sehr geehrte Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

vor einem Jahr habe ich auf die Zahl der weltweit zunehmenden Krisen und deren Auswirkungen hingewiesen, die uns auch in Deutschland treffen. Festgemacht habe ich das an der Unterbringung von 500 Flüchtlingen an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal im September 2014. Damals haben die Feuerwehren gezeigt, wie leistungsfähig sie gerade in Notsituationen sind. Seither haben die Feuerwehren vielfach oftmals an entscheidender Stelle tatkräftig bei der Aufnahme der großen Zahl der Flüchtlinge geholfen. Dafür danke ich von ganzem Herzen!

„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen“, stellte der Schweizer Schriftsteller Max Frisch einmal fest. Nichts anderes tun Menschen, wenn sie sich freiwillig engagieren. In den Feuerwehren unseres Landes sind dies etwa 170.000 Frauen, Männer und Jugendliche. Sie löschen Brände, befreien in Not geratene Menschen oder schützen die Umwelt; sie bringen sich überall dort ein, wo helfende Hände gebraucht werden.

Die Menschen in den Feuerwehren sorgen auch für Flüchtlingsunterkünfte und richten diese ein. Wieder einmal haben sie dabei mehr als eindrucksvoll unterstrichen, dass sie unverzichtbar sind. Sie fördern Solidarität und Gemeinsinn und sie verbessern die Lebenssituation einzelner Menschen ebenso wie der Gesellschaft insgesamt. Der Glaube an die Allmacht des Staates war schon immer ein schlechter Ratgeber. Gerade die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, erfordern den Einsatz aller Kräfte der Gesellschaft. Dies bedeutet allerdings nicht, dass engagierte Menschen die Lückenbüßer für einen Staat sind, der an seine Grenzen stößt. Die Bürgergesellschaft ist kein Reparaturbetrieb für den Staat, sondern sie gibt ein Beispiel für eine neue Balance zwischen staatlichem und bürgerschaftlichem Handeln.

Darum muss der Staat Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement fördern. Der damit verbundene Handlungsauftrag soll als neues Staatsziel in die Landesverfassung von Baden-Württemberg aufgenommen werden, was der Landesfeuerwehrverband nachhaltig unterstützt. Die Begründung der Verfassungsänderung stellt ausdrücklich fest, dass der Staat und die Gemeinden der kräftigen und dauerhaften Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit ein besonderes Gewicht beizumessen haben.

Unser „Strategiepapier FREIWILLIG.stark!“ zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg nennt hierfür eine Fülle von Beispielen. Viele davon können ohne große Kosten allein mit gutem Willen der Verantwortlichen auf Landes-, Kreis- oder örtlicher Ebene rasch umgesetzt werden. Wir haben dazu ja auch eine Ergänzung des Feuerwehrgesetzes vorgeschlagen, die hoffentlich vom Landtag berücksichtigt werden wird.

Am 13. März 2016 wird der Landtag von Baden-Württemberg gewählt. In der zu Ende gehenden Legislaturperiode haben wir zusammen mit dem Land vieles erreicht. Ich nenne ohne Anspruch auf Vollständigkeit

–   Neubau der Landesfeuerwehrschule,

–   neue Bekleidungsvorschrift, bestehend aus Uniform, Dienstkleidung und einheitlichen Dienstgraden,

–   ich nenne trotz eines kleinen Ausrutschers das uneingeschränkte Bekenntnis der Landesregierung zur Zweckbindung der Feuerschutzsteuer,

–   gesetzliche Pflicht zum Einbau von Hausrauchwarnmeldern,

–   Überarbeitung der Zuwendungsrichtlinie Feuerwehrwesen mit einer moderaten Anpassung der Fördersätze für Fahrzeugbeschaffungen,

–   deutlich höhere Zahl an Freiplätzen im Feuerwehrhotel Sankt Florian,

–   bessere Leistungen der Unfallversicherung und Zusage zur besseren Absicherung von schicksalbedingten Leiden sowie

–   Aktion 65 plus.

Die Arbeit geht uns nicht aus. Unsere kommenden Aufgaben sind auch

–   Neubau einer Geschäftsstelle im Rahmen des Neubaus der Feuerwache 5 in Stuttgart,

–   Überprüfung der Organisationsform unseres Verbandes,

–   Novellierung der Hinweise zur Leistungsfähigkeit kommunaler Feuerwehren,

–   Neuausrichtung der Integrierten Leitstellen oder die

–   Verabschiedung einer Musterrichtlinie für die Entschädigung von Funktionsträgern innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren.

Schade ist, dass der mit so vielen Vorschusslorbeeren gestartete digitale Funk bisher über rudimentäre Funktionen nicht hinausgekommen ist. Für mich steht damit auch ein Stück Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns auf dem Spiel.

Ehrenamt macht Freude. Das muss es sogar. Schon die Bibel sagt: Nächstenliebe und Selbstliebe gehören zusammen. Ist dies nicht der Fall, gibt es kein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen, zwischen Fürsorge und Selbstsorge. Ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr ist nicht selbstlos, sondern im wahrsten Sinne des Wortes selbstbewusst. Gehen Sie selbstbewusst und organisiert durch das Jahr 2016. Mischen Sie sich in ihre eigenen Angelegenheiten ein ebenso wie in die unserer Gesellschaft. Möge Ihnen dies sowohl im Privaten als auch im Beruflichen gelingen ebenso wie bei Ihrer Feuerwehrarbeit.

Allen Angehörigen unserer Feuerwehren danke ich für ihre wichtige und unverzichtbare Arbeit zum Wohl der Menschen in unserem Land. Ihnen, verehrte Leserinnen, verehrter Leser, wünsche ich ebenso wie ihren Familien ein ruhiges Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes und vor allem friedvolles Jahr 2016.

Dr. Frank Knödler

Dank an Uwe Grau

Der bisherige Feuerwehrseelsorger der Diözese Rottenburg-Stuttgart Pfarrer Uwe Grau hat seinen Dienst beendet und eine Pfarrstelle übernommen. Nach einer Mitteilung der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird die Stelle nicht mehr neu besetzt.

Uwe Grau hat sich in den vergangenen fünf Jahren als Feuerwehrseelsorger große Verdienste erworben. Mit Uwe Grau hatten die Feuerwehren im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen kompetenten Ansprechpartner in kirchlichen Fragen. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Dr. Frank Knödler dankte Uwe Grau für seine Arbeit. „Dies gilt ganz besonders für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen wie den Florians-Gottesdiensten“ stellte er in einem Brief an Uwe Grau fest.

"Erste-Hilfe kompakt" Notfallstichwort Wiederbelebung - was gibt´s Neues?

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen. Diese Folge beschäftigt sich mit den Ende Oktober erschienenen Reanimationsleitlinien in ihrer aktuellen Fassung. Oder anders gesagt – was gibt´s Neues bei der Wiederbelebung?

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Förderung des Ehrenamtes ist Staatsziel in Baden-Württemberg

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 25. November 2015 die Verfassung des Landes Baden-Württemberg geändert. Künftig ist die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl ein Staatsziel im Land. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler hat diese Ergänzung ausdrücklich begrüßt. „Damit“, so der Präsident, „bekommen wir bei der Umsetzung des Strategiepapieres unseres Verbandes zur Förderung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes eine wirksame Unterstützung“.

Mit dem neuen Staatsziel gibt der Landtag gleichzeitig Signal und Handlungssauftrag für die Gemeinden, die Gemeindeverbände und das Land Baden-Württemberg, den Politikbereich „bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ noch intensiver als bisher zu zu fördern: Durch Stärkung einer dauerhaften, verschiedene Engagements ermöglichenden Struktur, einem weiteren Ausbau der Anerkennungskultur und einer Sensibilisierung der Menschen für den Wert des bürgerschaftlichen Engagements. Durch das Wort „fördern“ wird klargestellt, dass Staat, Gemeinden und Gemeindeverbände diesem Ziel ein besonderes Gewicht beizumessen haben.

Der Landesfeuerwehrverband hat vor einigen Monaten das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! veröffentlicht. Darin gibt der Verband zahlreiche Hinweise auf qualifizierte Fördermöglichkeiten für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Im kommenden Jahr verhandelt der Landesfeuerwehrverband mit den kommunalen Landesverbänden über die Umsetzung des Strategiepapieres. Dieses kann entweder bei der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes angefordert werden. Es steht auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Verband fordert dauerhafte Ausnahmegenehmigung für Feuerwehrfahrzeuge von der Abgasnorm EURO VI

Schwere Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen, die nach dem 1. Januar 2014 zugelassen werden, müssen die Anforderungen an die Abgasnorm EURO VI erfüllen. Dies gilt auch für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Die Vorteile bei schweren Nutzfahrzeugen, welche die Anforderungen der Abgasnorm EURO VI erfüllen, sind bei der üblicherweise vorgesehenen Nutzung mit hohen Kilometerleistungen im gewerblichen Bereich sicher von Bedeutung. Feuerwehrfahrzeuge dagegen erreichen nur sehr geringe Laufleistungen. Dadurch überwiegen bei Feuerwehrfahrzeugen die Nachteile des EURO-VI-Motors die Vorteile entscheidend. Darum sind Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr bis zum 31. Dezember 2016 von der EURO-Norm ausgenommen.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler hat sich in einem Brief an Verkehrsminister Winfried Hermann und Innenminister Reinhold Gall gewandt und gefordert, schwere Feuerwehrfahrzeuge dauerhaft von der Abgasnorm EURO VI zu befreien. Er verweist dabei auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, die bereits in den letzten Wochen schwere Feuerwehrfahrzeuge von den Abgasbestimmungen befreit haben. Knödler weist in seinem Brief auf die Betriebsbedingungen bei Feuerwehrfahrzeugen hin: „Die für die Funktion des Abgasnachbehandlungssystems und dessen Regeneration notwendigen Betriebsbedingungen erreichen Feuerwehrfahrzeuge in aller Regel nicht. Die von der Automobilindustrie geschaffene Möglichkeit der Standregeneration des Partikelfilters ist nicht praktikabel und entspricht auch nicht dem Umweltschutz“.

Grisu ist wieder da! Und „Grisu hilft!“ wieder!

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg lässt zusammen mit www.grisuhilft.de das bereits erfolgreiche Projekt „Grisu hilft!“ wieder aufleben und erfüllt damit Grisus größten Wunsch: Grisu wird Feuerwehrmann und Grisu sammelt Spenden!

Mit Grisu hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Maskottchen für die Feuerwehren gewonnen, das Spenden für die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder sammelt.

Die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder hilft Feuerwehrangehörigen und deren Familien, wenn diese durch den Feuerwehrdienst in Not geraten, erkrankt oder verstorben sind. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Unter www.grisuhilft.de wird Grisu als Plüschfigur (geprüft und zertifiziert durch den TÜV Rheinland) in zwei unterschiedlichen Größen angeboten. Von jeder 17 cm großen Figur fließt 1 Euro vom Verkaufspreis als Spende an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder. Von jeder 60 cm großen Figur sind es 2 Euro.

Die Grisu Plüschfiguren sollten in keinem Einsatzfahrzeug fehlen, denn sie werden eingesetzt als Tröster für die Kleinen, wenn im Einsatz Kinder betroffen sind, oder als Dankeschön für Ersthelfer. Die Plüschfiguren dürfen aber auch gern weiter verkauft werden (empfohlener Verkaufspreis 9,95 Euro), um diese jetzt pünktlich zu Weihnachten bei Weihnachtsfeiern in der Tombola oder beim Tag der offenen Tür anzubieten um damit die Kameradschaftskassen der z.B. Jugendfeuerwehren aufzubessern.

Aber auch bei der Brandschutzerziehung können die Grisus einen wertvollen Dienst tun!

Die Bestellung können Sie unter www.grisuhilft.de durchführen. Hier finden Sie auch weitere Informationen zum „Grisu hilft“-Projekt und Verwendungsmöglichkeiten der Plüschfiguren. Hier finden auch ein Bestellfax zum Download.

Für diese gute Sache lohnt es sich einzusetzen.

Hartmut Ziebs wird der nächste DFV-Präsident

Hartmut Ziebs, Karl-Heinz Knorr, Lars Oschmann, Ralf Ackermann (v.l.n.r.)
Hans-Peter Kröger, Ludwig Geiger, Ralf Ackermann (v.l.n.r.)
Hartmut Ziebs, Karl-Heinz Knorr, Lars Oschmann, Ralf Ackermann (v.l.n.r.)
Hans-Peter Kröger, Ludwig Geiger, Ralf Ackermann (v.l.n.r.)

Feuerwehr-Delegierte wählen 57-Jährigen als Nachfolger von Hans-Peter Kröger

Hartmut Ziebs wird der nächste Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die 62. Delegiertenversammlung wählte den 57-jährigen Nordrhein-Westfalen am 27. November 2015 mit überwältigender Mehrheit als Nachfolger von Hans-Peter Kröger. Dieser hatte den Fachverband der 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen zwölf Jahre lang geleitet.

Hartmut Ziebs freute sich über das Vertrauen der 160 Delegierten aus ganz Deutschland und blickte in die Zukunft: „Lassen Sie mich dem DFV, den deutschen Feuerwehren, weiterhin eine starke Stimme in Berlin geben. Lassen Sie uns gemeinsam zukunftsorientiert und innovativ eine moderne Feuerwehr gestalten.“

Der selbstständige Gerüstbau-Unternehmer aus Schwelm (NRW) ist seit 2003 Vizepräsident im DFV. Fachliche Schwerpunkte setzte Diplom-Ingenieur Ziebs seitdem in den Bereichen Ausbildung, Einsatz/Löschmittel/Umweltschutz, Forschung und Vorbeugender Brandschutz. Zudem ist er DFV-Vertreter in der Fachgruppe „Feuerwehren-Hilfeleistung“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Seine Feuerwehr-Karriere startete Hartmut Ziebs als 18-Jähriger in der Freiwilligen Feuerwehr Schwelm, deren Leiter er später wurde. Seit 2002 ist er Bezirksbrandmeister im Regierungsbezirk Arnsberg.

 „Das System der helfenden Hände dauerhaft leistungsfähig zu erhalten, war mein Programm beim Amtsantritt. An der grundsätzlichen Bedeutung dieses Vorhabens hat sich bis heute nichts geändert“, resümierte der scheidende DFV-Präsident Hans-Peter Kröger in seiner Rede vor den rund 350 Gästen – den Delegierten sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. In Schlaglichtern beleuchtete er Themen wie die ergänzende Bundesausstattung im Katastrophenschutz, Aufwandsentschädigungen oder das Engagement der Feuerwehren in der aktuellen Flüchtlingssituation.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière würdigte die Verdienste von Hans-Peter Kröger: „Sie gaben dem Verband eine Neuausrichtung und trieben zielgerichtet die politische Vernetzung voran. Sie waren immer am Puls der Zeit – manchmal sogar dieser voraus.“ Der Bundesminister dankte Kröger im Namen der Bundesregierung für sein „außerordentliches Engagement und die große Lebensleistung“.

Hans-Peter Kröger, 62-jähriger Verwaltungsoberrat aus Kaköhl (Schleswig-Holstein), war zunächst von 1999 an Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, ehe er 2003 zum Präsidenten gewählt wurde. Dem Vorsitzenden der Stiftung „Hilfe für Helfer“ und des Vereins Deutsches Feuerwehr-Museum lag unter anderem die soziale Absicherung der Feuerwehrangehörigen am Herzen. Die 62. Delegiertenversammlung ernannte Hans-Peter Kröger zum Ehrenpräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes. Die Übergabe der Amtsgeschäfte an Hartmut Ziebs findet zum 1. Januar 2016 statt.

Karl-Heinz Knorr und Lars Oschmann werden Vizepräsidenten

Lars Oschmann wird als neuer Vizepräsident für die Freiwilligen Feuerwehren den vakant gewordenen Platz im Präsidium besetzen. Der 43-jährige Fachanwalt für Strafrecht ist seit 2000 Vorsitzender des Thüringer Feuerwehrverbandes. Mehrere Jahre war er zudem Vorstandsmitglied des Förderkreises des DFV sowie Kuratoriumsmitglied der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des DFV.

Als neuen Vizepräsidenten für die Bundesgruppe Berufsfeuerwehr wählten die Delegierten Karl-Heinz Knorr. Der 51-jährige Leiter der Feuerwehr Bremen war mehrere Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF-Bund), deren stellvertretender Vorsitzender er immer noch ist. Zudem ist Knorr Vorstandsmitglied des Landesfeuerwehrverbandes Bremen. Er übernimmt den Posten von Ludwig Geiger. Der Branddirektor aus dem thüringischen Gera war seit 2006 im DFV-Präsidium aktiv. Die 62. Delegiertenversammlung ernannte Ludwig Geiger zum Ehrenmitglied des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Präsident Dr. Frank Knödler gratuliert zur Wahl

"Mit großem Vertrauen der deutschen Feuerwehren als starken Rückhalt kannst Du am 1. Januar 2016 die Geschicke des Deutschen Feuerwehrverbandes und damit aller Feuerwehren an vorderster Stelle anpacken. Persönlich und auch im Namen der Feuerwehren von Baden-Württemberg sage ich Dir hierbei meine und unsere uneingeschränkte Hilfe zu!" schrieb der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, dem neuen DFV-Präsidenten anlässlich der Wahl.

Positionspapier des Arbeitskreises Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz zum Brandschutz bei der Unterbringung von Flüchtlingen

Der Arbeitskreis Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der Feuerwehren von Baden-Württemberg hat ein Positionspapier zu den „Hinweisen der Interministeriellen Arbeitsgruppe Brandschutz zum Brandschutz bei der Unterbringung von Flüchtlingen“ vom 16. Oktober 2015 veröffentlicht.

Eine Interministerielle Arbeitsgruppe Brandschutz hat unter Federführung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und unter Beteiligung des Innenministeriums, des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft sowie des Ministeriums für Integration Hinweise zum Brandschutz bei der Unterbringung von Flüchtlingen erstellt. Diese Hinweise der Interministeriellen Arbeitsgruppe Brandschutz vom 16. Oktober 2015 finden Sie hier.

Der Arbeitskreis Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der Feuerwehren von Baden-Württemberg hat sich intensiv mit diesen Hinweisen auseinander gesetzt und ein Positionspapier dazu herausgegeben. Dieses Positionspapier finden Sie hier.

Unterweisungshilfen der Unfallkasse Baden-Württemberg

Auf Grundlage der Broschüre "Sicherheit im Feuerwehrdienst (DGUV Information 205-010 bzw. GUV-I8651) hat die Unfallkasse Baden-Württemberg "humorvolle" Unterweisungshilfen erstellt.

Diese können als Infoblätter ausgedruckt und im Feuerwehrhaus aufgehängt werden. Bei Übungsdiensten kann durch Abruf des QR-Codes jeweils ein kleine Präsentation (Die 10 Sicherheitsregeln) zum Thema abgerufen werden.

Die Infoblätter können Sie hier downloaden.

Die Präsentationen finden Sie auf der Homepage der UKBW unter:

http://www.ukbw.de/praevention/betriebsart/feuerwehren/florian-weiss-bescheid.html

Viel Spaß und Erfolg bei Ihren Unterweisungen.

Neue Möglichkeit für hör- und sprachbehinderte Menschen: Nothilfe-SMS als Ergänzung zum Notfall-Fax

„Das Land Baden-Württemberg bietet ab sofort hör- und sprachbehinderten Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, in einer Notlage Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste zu verständigen.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. November 2015. Hör- und sprachbehinderte Menschen hätten bei einem Notfall bisher nur über ein Notruf-Fax an die 110 oder 112 Hilfe anfordern können. Ergänzt werde diese Möglichkeit jetzt durch die Nothilfe-SMS.

Aus technischen Gründen kann die Nothilfe-SMS nicht an die bekannten Notrufnummern 110 und 112 gesandt werden, sondern muss an speziell dafür eingerichtete Telefonnummern geschickt werden. Die SMS wird für ganz Baden-Württemberg zentral vom Polizeipräsidium Stuttgart beziehungsweise der Integrierten Leitstelle Stuttgart empfangen. Von dort wird sie dann an die zuständige Stelle weitergeleitet, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Die Telefonnummern und wichtige Verhaltenshinweise sind auf verschiedenen Informationsblättern zusammengestellt, die das Land mit Unterstützung des Deutschen Schwerhörigenbundes Landesverband Baden-Württemberg e.V. erstellt hat.

Für Baden-Württemberg ist bei Notfällen die Polizei per SMS an die 01522 / 1 807 110 sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Abhängigkeit des persönlichen Netzbetreibers per SMS an die 99 0711 / 50 66 7112 (Telekom und Vodafone), 329 0711 / 50 667 112 (Telefonica/O2) beziehungsweise 1511 0711 / 50 667 112 (E-Plus) erreichbar.

Die Informationsblätter mit Verhaltenshinweisen finden Sie auch im Internet unter http://im.baden-wuerttemberg.de/de/sicherheit/polizei/modernetechnik/notruf-110/.

Weitere ausführlich Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten:

Verhaltenshinweise für Gehörlose / Sprachbehinderte

Anleitung für die Nothilfe-SMS

Flyer zur Nothilfe-SMS

INKA – Leitfaden für Freiwillige Feuerwehren

Der Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen für den täglichen Einsatz sowie für organisatorische und kameradschaftliche Belange einer Feuerwehr. Der Leitfaden richtet sich an alle, die etwas in ihrem Umfeld verbessern wollen, und behandelt dabei Themen wie Mitgliedergewinnung, Ausbildung, Anerkennung u.v.m. Er stellt kein abschließendes Dokument dar, sondern ist als Arbeitshilfe gedacht.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband, Universitäten, Hilfsorganisationen und anderen hat die Berliner Feuerwehr den Leitfaden im Rahmen des Forschungsprojekts Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA) erarbeitet. Neben Informationen zum Entstehen der Handlungsempfehlungen und zum Hintergrund des Forschungsprojekts finden Sie im Leitfaden vor allem praxisorientierte Anregungen, weiterführende Informationen und Best-Practice-Beispiele. Im Internet findet sich unter diesem Link ein zusätzliches Werkzeugkapitel mit Methodenhilfen sowie Kopiervorlagen für Briefe und Infobögen.

Den gesamten Leitfaden können Sie hier downloaden.

Infobroschüre WIR LEBEN RETTEN

Das Innenministerium Baden-Württemberg hat eine Inforbroschüre zum Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg veröffentlicht.

Diese steht hier zum Download bereit.

Bei Bedarf an gedruckten Exemplaren wenden Sie sich bitte an das Innenministerium Baden-Württemberg, Referat 43, Willy-Brandt-Straße 41, 70173 Stuttgart.

Strategiepapier FREIWILLIG.stark! des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren vorgestellt. Im Papier werden dem Land, den Kreisen und den Gemeinden Vorschlägen zur Stärkung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gemacht. Wegen der Umsetzung ist der Landesverband mit dem Land und den kommunalen Landesverbänden im Dialog. Es wurden 20.000 Broschüren gedruckt, die bereits an die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausgeliefert sind. Die Broschüre steht auch hier zum Download bereit.

Städte und Gemeinden müssen nach dem Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg auf ihre Kosten eine leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten und unterhalten. Diese Pflichtaufgabe wird weitestgehend von Frauen und Männern erfüllt, die sich ehrenamtlich in den Feuerwehren unseres Landes engagieren.

Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten.

Für die Gremien des Landesfeuerwehrverbandes ist die noch bessere Förderung des Ehrenamtes eine zwingende Voraussetzung, um den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst langfristig zu sichern auch angesichts der sich ändernden gesellschaftlichen Verhältnisse und rückläufiger Geburten. Wenn immer weniger Menschen zum Feuerwehrdienst bereit wären, müssten die Städte und Gemeinden entweder erheblich in hauptamtliches Feuerwehrpersonal investieren oder an der zu Recht erwarteten Qualität der Feuerwehrarbeit spürbare Abstriche machen.

In zahlreichen Sitzungen haben der Vorstand und das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes das Strategiepapier erarbeitet. Es gilt nun, Anstöße zur Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen auf allen staatlichen Ebenen zu geben.

Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind ohne großen finanziellen Aufwand machbar. Andere kosten Geld. „Allerdings sind diese überschaubaren Ausgaben angesichts des unschätzbar günstigen Ehrenamtes hervorragend angelegt. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zusammen mit den Feuerwehren unseres Landes das Strategiepapier umzusetzen.“ sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler bei der Vorstellung des Strategiepapieres bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen.

Wegen der weiteren Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes hat am 20. Juli 2015 ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände stattgefunden. Diese haben die besondere Bedeutung des Ehrenamtes für die Feuerwehren betont. Gemeinsam wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die aus Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände und des Landesfeuerwehrverbandes besteht. Die Arbeitsgruppe soll gebeten werden, die im Strategiepapier enthaltenen Punkte zur Förderung des Ehrenamtes zu bewerten und Vorschläge für die weitere Umsetzung zu machen.

Zahlreiche im Strategiepapier aufgezeigten Fördermöglichkeiten sind heute schon rechtlich möglich; für einige andere wird noch eine rechtliche Grundlage benötigt. Dieser Wunsch ist der Landesregierung, dem Landtag und den kommunalen Landesverbänden bekannt. Der Landesfeuerwehrverband hat eine Ergänzung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg vorgeschlagen.

Jahresstatistik 2014 der Feuerwehren in Baden-Württemberg

Auf der Basis der Jahresstatistik der Feuerwehren in Baden-Württemberg, die vom Innenministerium Baden-Württemberg erstellt und herausgegeben wird, haben wir alle interessanten Daten und Zahlen der letzten Jahre zusammengestellt.

Die Auswertung finden Sie hier.