Rahmenvertrag für die Feuerwehren mit Sky

Nach einem Vorgespräch zwischen Sky und dem Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat nun der Deutsche Feuerwehrverband mit Sky einen Rahmenvertrag abgeschlossen.

Ab sofort erhalten Feuerwehrangehörige unter dem Motto „Sky für alle, die immer alles geben“ vergünstigte Konditionen mit einem attraktiven Preisvorteil von bis zu 70 Prozent auf ein privates Sky-Abonnement.

Vereinbart wurde auch ein gewerbliches Angebot für Feuerwehren.

Hier geht es direkt zum Angebot von Sky.

Die Preisinformationen finden Sie hier.

Hier sind alle Informationen zu diesem Angebot zusammengefasst.

Disneys Musical MARY POPPINS - Kartenangebot für Feuerwehr

20% Rabatt - Disneys Musical MARY POPPINS

Vor kurzem ist in Stuttgart das Musical MARY POPPINS gestartet. Für ausgewählte Veranstaltungen im Advent können ab sofort Karten mit einem Preisvorteil von 20 Prozent bestellt werden.

Die Tickets sind nur bis zum 14.12.2016 in den Preiskategorien 1 und 2 für ausgewählte Vorstellungen buchbar.

Alle Informationen zur Buchung finden Sie hier.

LEGOLAND® Deutschland - Frühbucherangebot 2017

LEGOLAND® Deutschland Eintrittskarten für die Saison 2017 – das perfekte Weihnachtsgeschenk für kleine und große Abenteurer.

1-Tageskarte Erwachsene für 25,50 Euro

1-Tageskarte Kinder (3 – 11 Jahre) für 22,50 Euro

1-Tageskarte Familie (4 Personen) für 90,00 Euro

1-Tageskarte Familie (5 Personen) für 97,50 Euro

Dieses besonders günstige Frühbucherangebot gilt bis einschließlich 10.01.2017.

Die Bestellung funktioniert wie immer ausschließlich über unser Online-Portal LEGOLAND.de/firmen. Eine Rabattgewährung vor Ort ist ausgeschlossen.

Diese undatierten Tageskarten können an jedem beliebigen Öffnungstag in der Saison 2017 im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg genutzt werden. Die Saison 2017 geht vom 01. April 2017 bis 05. November 2017 (am 12., 13., 18., 19. und 20. September geschlossen, Änderungen vorbehalten). Wir weisen Sie darauf hin, dass eine Übertragung von Eintrittskarten aus der Saison 2017 in zukünftige Saisons nicht möglich ist. Die Tageskarten berechtigen ausschließlich zu einem Eintritt ins LEGOLAND Deutschland und sind nur im Online-Vorverkauf erhältlich. Mehrpersonen-Karten sind gültig für einen gemeinsamen Besuch aller Personen am gleichen Tag. Tickets, die nicht benutzt wurden, können nicht einzeln zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

Reguläre Eintrittspreise 2017 an den Kassen von LEGOLAND® Deutschland: 44,50 Euro für die 1-Tageskarte Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, 39,50 Euro für die 1-Tageskarte Kinder von 3 bis 11 Jahren (Kinder unter 3 Jahren sind frei).

Alle Informationen zu diesem Angebot und zur Ticketbestellung erhalten Sie hier.

Feuerwehrstiftung Gustav-Binder erhält Einnahmen aus der Aktion "Grisu hilft!"

Bernd Meierbeck (links) übergibt 3.200 Euro an Eberhard Jochim (rechts)

Aus dem Verkauf der Grisu-Plüschfiguren aus der Aktion "Grisu hilft!" flossen bisher 3.200 Euro an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder.

Bernd Meierbeck, Initiator der Aktion, am Rande der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes am 22. Oktober 2016 in Buchen einen symbolischen Scheck an den Geschäftsführer der Stiftung Eberhard Jochim.

Nähere Informationen zu den Stiftungen des Landesfeuerwehrverbandes erhalten Sie hier.

Weitere Informationen zur Aktion "Grisu hilft!" und aktuelle Angebote erhalten Sie hier.

Innenministerium Baden-Württemberg gibt Broschüre "Uniform - vollendet" heraus

Die neue Broschüre "Uniform - vollendet" wurde am 22. Oktober 2016 im Rahmen der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg von Innenminister Thomas Strobl vorgestellt.

Die Informationsschrift finden Sie hier und in unserem Downloadbereich oder auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg

 

Empfehlungen zur Einrichtung von Rettungseinheiten und deren Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in Hohlraum- und Tunnelbaustellen

Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, das Ministerium für Verkehr und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau haben gemeinsame Empfehlungen zur Einrichtung von Rettungseinheiten und deren Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in Hohlraum- und Tunnelbaustellen in Baden-Württemberg erarbeitet.

Diese Empfehlungen ergänzen die gemeinsamen Hinweise des Innenministeriums, des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren zur Sicherheit in Hohlraum- und in Tunnelbaustellen in Baden-Württemberg vom 7. Januar 2014. Sie konkretisieren die Anforderungen an die zu gewährleistende Rettung von Beschäftigten und Dritten im Gefahrenfall, insbesondere in Verbindung mit Schadenfeuer, in Hohlraum- und Tunnelbaustellen in Baden-Württemberg.

Die Empfehlungen finden Sie hier.

Feuerwehr erweist Bundespräsident a.D. Walter Scheel die letzte Ehre

Anlässlich des Staatsaktes zu Ehren des verstorbenen Bundespräsidenten a.D. Walter Scheel war eine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Bad Krozingen mit Kommandant Jürgen Bleile und Schriftführerin Christina Manger sowie dem Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Gerhard Lai nach Berlin geladen worden.

Im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie würdigten Bundespräsident Joachim Gauck, Bundesminister des Auswärtigen Dr. Walter Steinmeier und Dr. Wolfgang Gerhard das Lebenswerk und das Wirken des Verstorbenen.

Dem Staatsakt, der auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, nahezu dem gesamten Bundeskabinett und alle Fraktionsvorsitzenden sowie zahlreichen Abgeordneten des Bundestages besucht war, folgte die Ehrenformation der Bundeswehr mit musikalischer Begleitung des Stabsmusikcorps.

Auch Walter Scheels berühmter Ohrwurm „Hoch auf dem gelben Wagen“ fehlte nicht und sorgte für eine Auflockerung des strengen militärischen Zeremoniells, bevor schließlich die Beisetzung in kleinem Kreise auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof stattfand.

Die Feuerwehr Bad Krozingen ist mit Walter Scheel insbesondere aufgrund seines persönlichen Engagements und seiner Unterstützung in Verbindung mit der Einführung der Hausrauchmelderpflicht in Baden Württemberg besonders verbunden. Die Verbindung mit Bad Krozingen als letztem Wohnort von Walter Scheel kam besonders bildhaft im Kondolenzbuch zum Ausdruck, in das ein Bild von der Montage eines Rauchmelders in der Wohnung Scheel eingefügt ist.

Für die Feuerwehrdelegation folgte im Anschluss an den Staatsakt und den Empfang des Bundespräsidenten zunächst eine lockere Gesprächsrunde mit Wolfgang Kubicki und Christine Aschenberg-Dugnus in der Parlamentarischen Gesellschaft des Bundestages, bevor die Bad Krozinger Gruppe zum  11. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in die Feuerwache Tiergarten ging. Hier bot der Deutsche Feuerwehrverband Gelegenheit für vielerlei Gespräche mit Feuerwehr-Führungskräften, Vertretern aus Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft sowie knapp 120 Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Mit dem Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier sowie Peter Henzler, Vizepräsident des Bundeskriminalamts und auch mit Bundesinnenminister Thomas de Mazière unterhielt sich die Gruppe aus Baden über aktuelle politische aber auch über feuerwehrspezifische Themen.

Informationsaustausch mit Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe des Projekts "FeuerwEhrensache NRW" mit Vizepräsident Hermann (zweiter von links)

Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen betreibt seit dem Jahr 2012 zusammen mit dem Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen das Projekt "FeuerwEhrensache" zur Förderung des Ehrenamtes in den Feuerwehren. Ein Fokus dieses Projekts liegt hier auf dem Dialog mit Arbeitgebern aus dem Handwerk, der Industrie und des öffentlichen Dienstes.

Auch das Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!" des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg widmet sich dem Dialog mit Arbeitgebern. Unter der Rubrik "F wie Firma" wird ein wichtiges Thema behandelt, um die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren auch in Zukunft sicherstellen zu können. Das ehrenamtliche Hilfeleistungssystem im Land Baden-Württemberg ist zwar durch das Feuerwehrgesetz abgesichert, jedoch bedarf es der Akzeptanz und Unterstützung von Arbeitgebern.

Am 19. September 2016 fand in Düsseldorf ein Gedankenaustausch zwischen der Arbeitsgruppe „Runder Tisch Arbeitgeber/Arbeitgeberdialog“ des Projekts "FeuerwEhrensache" und unserem Vizepräsidenten Stefan Hermann statt. Auch der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, Michael Klein, war dabei und stellte erfolgreiche Maßnahmen aus der Kooperation mit dem Handwerk in Rheinland-Pfalz vor. Ziel war es, sich über Projektideen, Ansatzpunkte und erste Erfahrungen auszutauschen. Derzeit arbeitet auf Landesebene ein Arbeitskreis des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg eine Strategie für wirksame Arbeitgeberkooperationen unserer Feuerwehren aus.

Fachempfehlung von DFV und AGBF-Bund zur "Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen am Hydranten"

Unter ungünstigen Umständen können durch Löschwasserentnahmen am Hydranten bzw. Standrohr beim Fehlen geeigneter Sicherungseinrichtungen Verunreinigungen in das Rohrnetz gelangen oder Rohrbrüche entstehen. Das DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“ konkretisiert für die Feuerwehr die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie nachgeordneter technischer Normen und Regeln.

Zur Umsetzung haben der Deutsche Feuerwehrverband und die Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (Bund) eine Fachempfehlung veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Fachempfehlung durch den Projektkreis DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“.

Die Beschaffung entsprechender Technik muss nach dem Wortlaut der entsprechenden Papiere schrittweise im Zug von Neu- und Ersatzbeschaffungen erfolgen. Es besteht darüber hinaus kein genereller Zwang, vorhandene Technik zu ersetzen und/oder zu ergänzen. Nach derzeitigem Stand sind in feuerwehrtauglicher Ausführung erhältlich: Standrohre mit Rückflussverhinderern, einzeln mitgeführte Rückflussverhinderer zur Montage an Überflurhydranten und Sammelstücke mit einzeln federbelasteten Rückschlagventilen (derzeit verfügbar: Sammelstück A-3B, A-4B, A-5B, wobei bei FPN 10-1000 und FPN 10-2000 (bzw. FP 8/8, 16/8 und 24/8) nur das Sammelstück A-3B sinnvoll ist).

Für Systemtrenner wird es eine eigene Feuerwehrnorm (DIN 14346) geben. Systemtrenner sind technisch komplexe Bauteile, die erst dann beschafft werden sollten, wenn die entsprechende Norm DIN 14346 zumindest im Entwurf vorliegt, damit bei den komplexen Anforderungen an einen Systemtrenner auch wirklich eine für die Feuerwehr geeignete Ausführung beschafft werden kann. Das wird aber frühestens 2017 der Fall sein. Hier finden Sie die Fachempfehlung.

Besserer Versicherungsschutz für Feuerwehrleute - Unterstützungsleistungen des Landes

Das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration hat im Gemeinsamen Amtsblatt vom 31. August 2016, Seite 558 ff die Verwaltungsvorschrift über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr veröffentlicht. Die Regelung ersetzt die bisherige Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen bei der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr; diese Regelungen hat die neue Verwaltungsvorschrift übernommen. Als Höchstgrenze gilt nun der Nettoverdienst, der dem in der Satzung der Unfallkasse festgesetzten Höchstbetrag entspricht.

Neu aufgenommen worden sind in die Verwaltungsvorschrift Unterstützungsleistungen für Gesundheitsschäden, für die aufgrund eines fehlenden medizinischen Zusammenhangs zum Unfall kein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung besteht. Für diese schicksalbedingten Leiden gab es bisher keine Leistungen.

Mit der Verwaltungsvorschrift ist das Ministerium einem dringenden und langjährigen Wunsch des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt. Die Bemühungen des Verbandes, auch die schicksalbedingten Leiden abzusichern, reichen bis in das Jahr 2014 zurück. Damals hat der Verband das Sozialministerium gebeten, einer Ergänzung der Satzung der Unfallkasse Baden-Württemberg zuzustimmen, um ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige zumindest ein Stück weit abzusichern, wenn der bestehende Unfallversicherungsschutz nicht greift. Dieser Vorschlag wurde vom Sozialministerium abgelehnt.

Im vergangenen Jahr hat der Verband den damaligen Innenminister Reinhold Gall gebeten, die Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen zu ergänzen. Diesem Vorschlag ist das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration nun mit der neuen Verwaltungsvorschrift gefolgt. Dafür danken die Feuerwehren des Landes ausdrücklich.

Abgestuft werden Leistungen von 3.000 Euro bei einer befristeten Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent bis zu 30.000 Euro bei Todesfällen gewährt. Hier geht es zur der Verwaltungsvorschrift.

Warnung vor illegalen Sammlungen im Namen der Feuerwehren

Werbung für illegale Sammlung
Werbung für illegale Sammlung

Eine ungarische Familie wirbt derzeit u.a. in Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald per Handzettel unter dem Namen "Herend Freiwilligen Feuerwehr Verband" für eine illegale Sammlung von Sperrmüll und Altwaren bis hin zu alten Autos. Ähnliche Fälle sind bereits aus anderen Regionen bekannt. Die Umweltbehörde des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald betont, dass diese Sammlung nicht angemeldet und dementsprechend auch nicht zulässig ist.

Das Landratsamt bittet daher darum, keine Gegenstände am Straßenrand zu deponieren. Es muss davon ausgegangen werden, dass nur wertvolle Teile mitgenommen werden und der Rest liegen bleibt. Dubiose Sammlungen dieser Art werden immer wieder angekündigt. Sie sind leicht an den fehlerhaften Handzetteln zu erkennen und dienen keinem sozialen Zweck und eine Verbindung zur Feuerwehr besteht ebenfalls nicht. Es wird nur vorgetäuscht, dass die Sammlung einem guten Zweck dient, der Erlös zum Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr zu Gute kommt.

Abgasnorm EURO VI - Ausnahmegenehmigung für Einsatzfahrzeuge über 3,5 t

Derzeit besteht in Baden-Württemberg die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen von der Abgasnorm EURO VI für Feuerwehrfahrzeuge über 3,5 t zu erteilen. Diese Ausnahmegenehmigungen konnten derzeit nur bis zum 31.12.2016 erteilt werden.

Der Landesfeuerwehrverband hatte bereits im Oktober 2015 eine Verlängerung dieser Ausnahmegenehmigung beim Innenministerium und beim Verkehrsministerium gefordert. Zusammen mit dem Gemeindetag Baden-Württemberg wurde bei einem Gespräch im Ministerium für Verkehr im Februar 2016 die Wichtigkeit der Ausnahmegenehmigungen verdeutlicht.

Für Baden-Württemberg konnte nun eine hilfreiche Lösung erreicht werden. Die Frist zur Erteilung der Ausnahmegenehmigungen wurde vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg bis zum 31.12.2020 verlängert.

Damit entfällt die Notwendigkeit bei den Gemeinden, bis spätestens 31.12.2016 ein Fahrzeug mit der Abgasnorm EURO V zu bestellen. Der Erlass ist auch für die Gemeinden von Bedeutung, die in diesem Jahr keinen positiven Zuwendungsbescheid für eine Förderung des Landes nach der Zuwendungsrichtlinie Feuerwehrwesen (Z-Feu) erhalten haben. Die Beschaffung von Fahrzeugen mit der Abgasnorm EURO V ist auch in den kommenden Jahren möglich.

Den Erlass des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg vom 10. August 2016 finden Sie hier.

Jahresstatistik 2015 der Feuerwehren in Baden-Württemberg

Die Zahl der Feuerwehrangehörigen ist trotz des demografischen Wandels nicht rückläufig. Im Jahr 2015 leisteten knapp 110.000 Feuerwehrfrauen und -männer aktiven Einsatzdienst in den Gemeindefeuerwehren für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Der ganz überwiegende Teil davon ist ausschließlich ehrenamtlich tätig. Dazu kommen über 6.000 Angehörige von Werkfeuerwehren.

„Das Ehrenamt bei der Feuerwehr kennt keine Altersgrenze. Von den Kinderabteilungen der Jugendfeuerwehren über die Einsatzabteilungen bis zu den Altersabteilungen ist Feuerwehr in jedem Alter attraktiv“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Feuerwehrjahresstatistik 2015.

Dank und Anerkennung für aktiven Einsatzdienst

Strobl dankte den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern und sprach ihnen seine besondere Anerkennung aus. „Unsere 1.098 Gemeindefeuerwehren sind höchst leistungsfähig - das haben sie auch im Jahre 2015 eindrücklich unter Beweis gestellt.“ Die Feuerwehren konnten bei ihren Einsätzen insgesamt 9.272 (Vorjahr: 8.142) Personen retten und in Sicherheit bringen.

Knapp 110.000 Frauen und Männer in Gemeindefeuerwehren

Im Jahr 2015 leisteten insgesamt 109.964 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aktiven Einsatzdienst in den Gemeindefeuerwehren für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger (Vorjahr: 109.815). Der ganz überwiegende Teil davon ist ausschließlich ehrenamtlich tätig, nämlich 107.868 Frauen und Männer (Vorjahr: 107.755), die ihren Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren ausüben. Die Zahl der weiblichen Feuerwehrangehörigen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 5.460 erhöht.

Die Feuerwehrangehörigen in den Einsatzabteilungen werden bei vielen Aufgaben von erfahrenen Mitgliedern aus den Altersabteilungen unterstützt. In den Altersabteilungen sind aktuell 31.406 Feuerwehrangehörige organisiert: Das sind 701 Feuerwehrangehörige mehr als 2014. Sie werden vor allem in den Bereichen Versorgung, Logistik, Kommunikation und  Werkstattdienste eingesetzt. Die Aktion „65 plus - Senioren aktiv in unseren Feuerwehren“ zeigt Wirkung: Sie ermöglicht es, das ehrenamtliche Engagement über den 65. Geburtstag hinaus zu verlängern, damit Wissen und Erfahrung weitergegeben werden können.

Jugendfeuerwehr in fast jeder Gemeinde

In Baden-Württemberg sind 1.007 Jugendfeuerwehren aktiv. Damit gibt es in fast jeder Gemeinde eine Jugendfeuerwehr. Insgesamt sind in den Kinder- und Jugendgruppen in Baden-Württemberg 29.043 (Vorjahr: 28.388) Kinder und Jugendliche aktiv. Der Anteil der Mädchen ist um 7,5 Prozent auf nunmehr 4.623 erheblich gestiegen. Auch im Nachwuchsbereich belegen die Zahlen den positiven Trend. Die Übernahmen der Jugendlichen beim Erreichen der Altersgrenze in den aktiven Dienst garantieren den Fortbestand und die Leistungsfähigkeit der Einsatzabteilungen im gesamten Land.

Mehr Einsätze und Alarmierungen

Die Zahl der Einsätze und Alarmierungen im Jahr 2015 ist mit 104.748 um fast elf Prozent höher als im Vorjahr mit 94.577. Diese Steigerung beruht auf leichten Erhöhungen der Einsatzzahlen in allen Einsatzbereichen. Eine einzelne Ursache oder gar ein Trend lassen sich daraus nicht ableiten. Mit einem Anteil von 42,5 Prozent am Gesamteinsatzaufkommen stellt die Technische Hilfeleistung wie auch in den Vorjahren den Haupteinsatzbereich der Feuerwehren dar. In den letzten Jahren gab es tendenziell immer weniger Großbrände. Dieser Trend hat sich im Jahr 2015 nicht fortgesetzt. Es waren 737 Großbrände zu bekämpfen, 88 mehr als im Vorjahr. Die Brandbekämpfung hat gegenüber dem Vorjahr um 12,8 Prozent zugenommen; sie hat einen Anteil von 17,9 Prozent an den Einsätzen.

Die ausführliche Jahresstatistik für 2015 mit dem Vergleich zu den Vorjahren finden Sie hier und im Downloadbereich.

Silber und Bronze für Wettkämpfer aus Baden-Württemberg

Kuppingen und Renningen lösen Tickets für Feuerwehr-Olympiade

Einen tollen Erfolg konnten am Wochenende die Wettkampfgruppen der Feuerwehren aus Herrenberg-Kuppingen und Renningen bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Rostock verbuchen: Sie belegten bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben unter 84 Mannschaften Platz 2 und 3 und haben damit gleichzeitig die Qualifikation für die Feuerwehr-Olympiade im kommenden Jahr in Villach (Österreich) geschafft.

Tolle Wettbewerbe vor maritimer Kulisse

2.100 Feuerwehrangehörige aller Altersklassen, 150 Wertungsrichter, zahlreiche Helfer vor Ort, Fans aus ganz Deutschland: Die besten Feuerwehrmannschaften haben vom 28. bis 30. Juli 2016 in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) um die Deutschen Meisterschaften sowie um die begehrten Fahrkarten für die Feuerwehrolympiade 2017 des Weltfeuerwehrverbandes CTIF in Villach (Kärnten) gekämpft. In Rostock mit am Start waren insgesamt elf baden-württembergische Teams; neun Teams bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben sowie zwei Teams in der Wertung "Internationale Jugendfeuerwehrwettbewerbe".

Spitzenergebnisse für baden-württembergische Teams

Bei den traditionellen Feuerwehrwettkämpfen, bei denen ein Löschangriff mit einer Gruppe simuliert wird und ein Hindernis-Staffellauf über 400 Meter bewältigt werden muss, gewinnt die Mannschaft, welche am schnellsten den Löschangriff und den Staffellauf gemeistert hat und dabei die wenigsten Fehlerpunkte gesammelt hat. Das war bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Rostock das Team aus Nidderau-Eichen (Hessen), dicht gefolgt von Vize-Meister Herrenberg-Kuppingen und der Feuerwehr aus Renningen (beide Landkreis Böblingen). "Kuppingen und Renningen A haben in Rostock mit Top-Leistungen geglänzt und sich vollkommen verdient für die Feuerwehr-Olympiade im kommenden Jahr qualifiziert", erzählt Roland Pfau, der Fachgebietsleiter Wettbewerbe im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg. Kuppingen habe im Löschangriff die beste Zeit unter allen 84 Wettbewerbsgruppen gezeigt, sei jedoch im Staffellauf vom neuen Deutschen Meister Nidderau-Eichen knapp geschlagen und somit Deutscher Vizemeister geworden. Sehr gut lief es außerdem für die Mannschaft der Feuerwehr Renningen, die in Rostock mit Platz 3 ebenfalls auf das Podest kam. "Mit dem Team aus der Rankbachstadt haben sich alle gefreut, Schlachtenbummler ebenso wie die Mitbewerber, denn sie waren bei den beiden vorangegangenen Meisterschaften jeweils nur knapp an der Olympia-Qualifikation gescheitert", freut sich Willi Dongus, der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg und ergänzt: "Es war mir in Rostock eine große Freude zu beobachten, wie fair die Teams - trotz aller Konkurrenz im Wettbewerb - miteinander umgegangen sind und wie kameradschaftlich sie sich gegenseitig unterstützt haben."

Dongus war mit dem sehr guten Abschneiden der Teams insgesamt sehr zufrieden. "Unsere elf Gruppen haben die baden-württembergische Landesfahne bei den Deutschen Meisterschaften hervorragend vertreten", so der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands, der auch nicht vergaß, dem in Rostock ebenfalls stark vertretenen baden-württembergischen Schiedsrichtergespann rund um Landeswettbewerbsleiter Roland Pfau ausdrücklich Danke zu sagen.

Die anderen Mannschaften aus Baden-Württemberg haben mit den Plätzen 17 (Neuweiler), 18 (Gerstetten 1), 20 (Gerstetten 3), 26 (Bad Buchau), 27 (Sontheim-Bergenweiler) und 31 (Waldenbuch) ebenfalls beste Platzierungen erreicht.

Die Gruppe Renningen B belegte in der Wettbewerbsklasse B den 6. Platz.

„FEUERWEHRVERBAND-BW AKTUELL“ ergänzt Homepage und Facebook

Aktuelle Informationen veröffentlicht der Landesfeuerwehrverband regelmäßig an seine Mitglieder per Rundmail und auf seiner Homepage.

Nun startete als weiteres Angebot der Newsletter „FEUERWEHRVERBAND-BW AKTUELL“.

In den sozialen Netzwerken verbreitet der Landesfeuerwehrverband auf seiner Facebook-Seite ebenfalls aktuelle Informationen.

Den Newsletter können Sie hier abonnieren.

Handreichung des Gemeindetages und des Städtetages zum Strategiepapier "FREIWILLIG.stark!"

Das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat 15. November 2014 das Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!“ zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg verabschiedet. Eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der Vorschläge auf Gemeindeebene ist der neue § 16 Absatz 7 des Feuerwehrgesetzes, den der Landesfeuerwehrverband erfolgreich eingebracht hat.

Wichtige Partner bei der Umsetzung des Papieres sind neben dem Land die Städte, Gemeinden und Landkreise. Diesen hat der Landesfeuerwehrverband das Papier vorgestellt und um Unterstützung bei der Umsetzung durch die Kommunen geworben. Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg haben nach Gespächen mit dem Landesfeuerwehrverband eine gemeinsame Handreichung erarbeitet. Die Handreichung bietet eine Auslegungsmöglichkeit für all diejenigen Forderungen aus dem Strategiepapier, die einen kommunalen Bezug haben. Dadurch kann die Umsetzung der Forderungen des Strategiepapieres in der Praxis sichergestellt werden.

Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellen in einem Schreiben an ihre Mitgliedsstädte und -gemeinden fest: „Der Gemeindetag und der Städtetag Baden-Württemberg bekennen sich ausdrücklich zur Förderung des Ehrenamtes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus sind sich die beiden Verbände der herausragenden Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Bundesland bewusst. Unter Zugrundelegung dieser Maßgaben erfolgte die Ausarbeitung der Handreichung“.

Die Handreichung finden Sie hier.

Feuerwehrteam des Jahres 2016 gesucht

Conrad Dietrich Magirus Award Statue
Gewinnerteam von 2015 in New York City
Conrad Dietrich Magirus Award Statue
Gewinnerteam von 2015 in New York City

„Der Conrad Dietrich Magirus Award wurde ins Leben gerufen, um den wertvollen Einsatz derjenigen zu ehren, die tagtäglich ihr Leben für ihre Mitmenschen riskieren und trotz ihres Mutes und ihrer Tatkraft meist im Verborgenen bleiben“, so Tobias Knebel vom Wettbewerbsveranstalter Magirus. 2016 sucht Deutschland nun zum fünften Mal seine Helden des Alltags. Der Startschuss für die Bewerbungsfrist fiel am 2. Juli auf www.magirusgroup.com/award.

Mitmachen und Reise nach New York gewinnen!

Um den begehrten „Oscar der Feuerwehrbranche“ können sich alle Feuerwehren aus ganz Deutschland bis zum 2. Oktober bewerben. Die Teams sind lediglich aufgefordert einen kurzen Einsatzbericht und Bildmaterial einzureichen. Nach dem Vorentscheid einer hochkarätigen Fachjury stimmt die Öffentlichkeit online mit für ihren Favoriten ab. Egal, ob Rettungsaktionen bei Umweltkatastrophen, Einsätze bei Verkehrsunfällen oder klassische Brandbekämpfung, wichtig ist nur, dass der Einsatz des Feuerwehrteams nach dem 1. Oktober 2015 stattgefunden hat. Art, Größe und individuelle Ausstattung der Feuerwehr spielen hingegen keine Rolle. „Die Feuerwehr in Deutschland ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Gesellschaft und wird dabei in großem Maße durch das Engagement von Freiwilligen getragen. Zudem ist sie ein Paradebeispiel für Teamwork und Kameradschaft – all das wollen wir mit dem Conrad Dietrich Magirus Award honorieren und gleichzeitig junge Menschen für die Feuerwehrbranche motivieren“, betont Tobias Knebel. Die Gewinner erwartet eine einmalige Reise in den Big Apple zur größten städtischen Feuerwehr der Welt, dem Fire Department of the City of New York (FDNY).

Sonderpreis für soziales Engagement

Zum zweiten Mal in Folge vergibt Magirus einen Sonderpreis für soziales Engagement. Ausgelobt wurde der separate Wettbewerb, um die Feuerwehrteams hervorzuheben, die neben dem Notruf längst wichtiger Partner für soziale Aktionen und Projekte sind. Die Bewerbungsfrist hierfür startete ebenfalls am 2. Juli. Die Sieger werden nach Jury-Vorauswahl und öffentlichem Online-Voting gemeinsam mit dem „nationalen Feuerwehrteam des Jahres 2016“ im Rahmen des großen Magirus Gala Events in Ulm geehrt. Als Gewinn lockt ein exklusiver Besuch im Magirus Excellence Center, dem Kompetenzzentrum für Brandschutztechnik. Hier erwartet die Preisträger ein exklusiv auf sie zugeschnittenes Trainingsprogramm der Magirus Fire Fighter Academy sowie einmalige Einblicke in Fahrzeugfertigung, Feuerwehrhistorie und künftige Entwicklungen.

Conrad Dietrich Magirus Award

Der Conrad Dietrich Magirus Award wurde 2012 erstmals deutschlandweit ausgeschrieben und wird seit 2013 auch international ausgetragen. Der Wettbewerb trägt den Namen eines Feuerwehrmannes, der als Pionier der Brandbekämpfung gilt und bis heute für Feuerwehrleute auf der ganzen Welt Vorbild ist: Conrad Dietrich Magirus. Der Ulmer Feuerwehrmann hatte sich zum Ziel gesetzt, die Brandbekämpfung für sich und seine Kameraden sicherer zu machen. Mit revolutionären Erfindungen wie der „Ulmer Drehleiter“ sorgte er weltweit für Aufmerksamkeit. Vor 150 Jahren gründete er die Firma Magirus, die in seinem Sinne bis heute die Arbeit der Feuerwehrleute in den Vordergrund stellt und mit dem Conrad Dietrich Magirus Award besonders würdigt.

2016 wird der Conrad Dietrich Magirus Award von den renommierten Firmen der Feuerwehrbranche ENDRESS Elektrogerätebau, DÖNGES sowie LUKAS/VETTER unterstützt, die allen Bewerben gemeinsam mit Magirus bereits zum Start der Bewerbungsphase die Daumen drücken.

Über Magirus

Leidenschaft und Präzision, High-Tech und Handwerk. Seit 1864 steht Magirus für die Verbindung von Innovation und Tradition – im Sinne von Feuerwehrleuten in aller Welt. Mit einem umfassenden Angebot hochmoderner und zuverlässiger Löschfahrzeuge, Drehleitern, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen gilt Magirus international als einer der größten und technologisch führenden Anbieter von Brandschutz- und Katastrophenschutz-Technik.

Neue Zuständigkeiten bei der GEMA ab 1. Juli 2016

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Danach können die Feuerwehren bei einer Reihe von Veranstaltungen kostenfrei Musik aufführen.

Die GEMA hat mitgeteilt, dass Sie ab 1. Juli 2016 eine neue Organisationsstruktur im Außendienst (Lizenzierung öffentlicher Musikwiedergaben) hat.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

 

Feuerwehren helfen Feuerwehrleuten

Der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall e.V., dem rund 3.000 Feuerwehrfrauen und -männer in 30 Freiwilligen Feuerwehren und einer Werkfeuerwehr angehören, hat ein Spendenkonto für vom Unwetter geschädigte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Landkreis eröffnet. Mit 1.500 EUR hat der Verband bereits einen Grundstock zur Verfügung gestellt.

„Wir haben nach dem Tsunami in Thailand und nach dem 11. September 2001 in den USA gespendet, deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir nun auch für die Feuerwehrleute in unserem Landkreis finanziell unterstützen“, so der Verbandsvorsitzende Alfred Fetzer. Er hatte sich am Mittwoch nach dem Unwetter in Braunsbach selbst ein Bild von der Situation in Braunsbach gemacht. Die Spenden werden über die Kommandanten an die betroffenen Feuerwehrleute verteilt, dabei wird die Bedürftigkeit der Einzelnen berücksichtigt.

Die Spenden-Kontonummer des Kreisfeuerwehrverbands lautet

DE62 6229 0110 0054 0970 10

bei der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

Verwendungszweck: Unwetter 2016

Der Kreisfeuerwehrverband hatte bereits im Jahr 1992 die „Kameradschaftshilfe“ gegründet. Mit Spenden von Feuerwehrleuten hat der Kreisfeuerwehrverband diese Soforthilfe aufgebaut, die eintritt, wenn Feuerwehrleute im Einsatz zu Tode kommen. Jetzt will der Verband auch den Feuerwehrangehörigen helfen, die durch die Unwetterfolgen geschädigt wurden.

„Viele Feuerwehrleute wollten in den vergangenen Tagen vor Ort helfen. Da nicht alle in den betroffenen Ortschaften eingesetzt werden konnten, haben sie nun die Möglichkeit, den Kameradinnen und Kameraden auf diesem Weg zu helfen“, erläutert Alfred Fetzer die Einrichtung des Spendenkontos.

Der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall e.V. wird auch Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Dafür müssen die Spender nur ihre vollständige Adresse in der Überweisung angeben.

Trauer um Opfer des Unwetters in Baden-Württemberg

Landesfeuerwehrverband dankt den Helferinnen und Helfern

Tief erschüttert hat sich der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler von den Folgen des Unwetters am gestrigen Sonntag in Baden-Württemberg gezeigt. Besonders betroffen machten ihn die vier Todesopfer im Kreis Schwäbisch Hall, im Ostalbkreis und im Rems-Murr-Kreis, darunter in Schwäbisch Gmünd ein Feuerwehrmann. „Den Angehörigen“ so Knödler, „gilt unsere tief empfundene Anteilnahme“.

Auch ein Angehöriger der freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd gehört zu den Opfern des Unwetters. In einer Unterführung wollte dieser einen Menschen retten und ertrank dabei.

Knödler dankte allen Helferinnen und Helfern vor allem der Feuerwehren für ihren landesweiten Einsatz. „Sie haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Feuerwehrwesen für die Sicherheit in unserem Land ist“, stellte Knödler in Stuttgart fest.

Unsere Pressemitteilung können Sie hier herunterladen. Die Traueranzeige finden Sie hier.

"Erste-Hilfe kompakt" Nach einem belastenden Einsatz…

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen.

Die Serie thematisierte von Beginn an auch Präventionsthemen, auch diesmal geht es darum. Die aktuelle Ausgabe informiert über psychisch belastende Einsätze und deren Symptome und Folgen.

Hintergrund für diese Sonderausgabe ist der Auftritt der Stiftung „Hilfe für Helfer“ auf der Messe RETTmobil in Fulda. Der Flyer ist für die Aus- und Fortbildung vor Ort gut geeignet.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier sowie im Fachgebiet Sozialwesen, Unfallverhütung und Notfallseelsorge und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

"Erste-Hilfe kompakt" Stichwort Ernährung im Einsatzdienst

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen.

Die Serie thematisierte von Beginn an auch Präventionsthemen, auch diesmal geht es darum. Konkret wird darauf eingegangen, wie, insbesondere bei hauptberuflichem Feuerwehr- und Rettungsdienstpersonal, eine gesunde Ernährung stattfinden kann. Aber natürlich ist die Folge auch für jedes andere Mitglied der Feuerwehr wichtig und lesenswert.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier sowie im Fachgebiet Gesundheitswesen und Rettungsdienst und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Neues von „Grisu hilft!“

Die Aktion "Grisu hilft!" zu Gunsten der Feuerwehrstiftung Gustav-Binder ist erfolgreich gestartet! Es konnten schon über 2.000 Euro an die Stiftung gegeben werden. Damit ist gewährleistet, dass in Notfällen weiterhin Soforthilfen an Kameraden oder deren Angehörige ausgeschüttet werden können.

Nutzen Sie mit Grisu die Chance zum Erstkontakt! Begrüßen Sie als Freiwillige Feuerwehr beispielsweise Neugeborene innerhalb Ihrer Gemeinde und schenken Sie deren Eltern einen kleinen Grisu, eventuell zusammen mit einem Rauchwarnmelder. Nutzen Sie Grisu in Ihren Einsatzfahrzeugen als Seelentröster für Kinder oder Dankeschön für Ersthelfer!

Jubiläums-Special

Feiert Ihre Feuerwehr 2016 ein Jubiläum? Sie erhalten bei einer Bestellung von 1 Karton mit 40 Grisu Plüschfiguren (17cm) einen großen Grisu (ca. 60 cm, UVP 59,95 Euro) gratis für Ihre Feierlichkeiten. Nutzen Sie die Grisu Plüschfiguren (empfohlener Verkaufspreis 9,95 Euro) bei Ihrer Feierlichkeit für zusätzliche Einnahmen zur Mitfinanzierung Ihres Festes, zur Unterstützung Ihrer Jugendfeuerwehr oder für einen guten Zweck Ihrer Wahl!

Einzelheiten entnehmen Sie diesem Bestellfax.

Grisu hilft! Helfen Sie mit!

Neues aus dem Fachgebiet Brandschutzgeschichte

Die Bewertung der Mannschaften, Spitzen und Leistungen bei den Wettbewerben für Historische Handdruck-Feuerspritzen erfolgt durch ein bewährtes, sachkundiges Bewerterteam auf der Grundlage der vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg beschlossenen Richtlinien. Diese finden Sie hier sowie im Downloadbereich und dem Fachgebiet Brandschutzgeschichte.

Wahlprüfsteine des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Am 13. März 2016 wurde der 16. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat hierfür zehn Wahlprüfsteine definiert. Diese gingen an die CDU, Grüne, SPD, FDP, Linke und AfD. Von der AfD ist keine Antwort eingegangen. Mit diesen Wahlprüfsteinen hatten die wahlberechtigen Feuerwehrangehörigen eine Grundlage für ihre Entscheidung bei der Wahl am 13. März 2016, soweit sie das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg betrifft.

Auch bei der Regierungsbildung und der Arbeit des Landtages in den kommenden fünf Jahren wird der Landesfeuerwehrverband auf die Antworten der Parteien hinweisen, wenn dies geboten ist. Die Fragen sind vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes beschlossen worden.

Die Wahlprüfsteine stehen hier zur Verfügung und wurden in der Brandhilfe 2 ⁄ 2016 veröffentlicht.

Fachempfehlung zu den Anforderungen an einen Feuerwehrarzt

Der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat eine Fachempfehlung zu den Anforderungen an einen Feuerwehrarzt beschlossen.

Diese Fachempfehlung des ärztlichen Dienstes in der Feuerwehr - Feuerwehrarzt - beschreibt die Definition, die Qualifikation, die Aufgaben, die Bestellung, die Bekleidung, die Ausstattung und die Entschädigung eines Feuerwehrarztes in Baden-Württemberg.

Die Fachempfehlung finden Sie bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst oder in unserem Downloadbereich.

Helfende Berufe genießen das Vertrauen der Deutschen

Die Deutschen vertrauen Feuerwehrleuten und Sanitätern am meisten, Politikern am wenigsten.Das zeigt die aktuelle Studie "Trust in Professions" des GfK Vereins, in der die Deutschen zu ihrem Vertrauen in Berufe befragt wurden.

Sie retten Leben, Häuser und auch mal die Katze aus dem Baum – dafür genießen Feuerwehrleute großes Vertrauen bei den Menschen in Deutschland. Auch andere Helfer und Retter wie Sanitäter, Krankenschwestern und Pfleger haben laut einer Studie des GfK-Vereins äußerst vertrauenswürdige Berufe.

Jeweils mehr als 90 Prozent der 2.000 Befragten sprechen ihnen großes Vertrauen aus, wie eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab: Feuerwehrleute und Sanitäter kommen auf je 96, Krankenschwestern und Pfleger auf 95 Prozent Zuspruch.

Die drei Berufsgruppen verteidigten damit ihre Spitzenplatzierungen aus den den Vorjahren.

Die vollständige Pressemitteilung des GfK finden Sie hier.

DFV-PRESSEDIENST: ZIEBS VERURTEILT VERHÖHNUNG VON FEUERWEHREINSATZ

Die Feuerwehr wurde im sächsischen Bautzen durch Gaffer bei der Brandbekämpfung an einem geplanten Asylheim behindert. Gleichzeitig bejubelte eine grölende Menge die brennende Flüchtlingsunterkunft.

„Die Feuerwehrleute in Deutschland stehen uneingeschränkt zum Recht auf Leben und Unverletzlichkeit der Person. Und dies, ohne Ansehen der Person, der Herkunft, der Hautfarbe oder der Religion“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Wann immer Feuerwehrleute in den Einsatz fahren, riskieren sie ihre Gesundheit oder gar ihr Leben – insbesondere bei Brandeinsätzen. Es ist absolut nicht zu tolerieren, wenn Gaffer dabei die Arbeit der Feuerwehrleute behindern“, stellt der Verbandschef klar.

Die ausführliche Pressemitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes finden Sie hier.

Walter Jäger ausgezeichnet

Innenminister Reinhold Gall MdL (links) gratuliert Prof. Dr. Walter Jäger

Der Bundespräsident hat Professor Dr. Walter Jäger, Tübingen, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Übergeben wurde es am 5. Februar 2016 im Rathaus Tübingen von Innenminister Reinhold Gall. Dabei würdigte dieser die vielfältigen Verdienste von Walter Jäger, der lange Zeit dem Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg angehörte und dessen Ehrenmitglied er ist.

Aufgewachsen in Nendingen bei Tuttlingen gründete Jäger zusammen mit seiner Frau Maja das Chemische Institut Dr. Jäger in Tübingen. Bei den Feuerwehren wurde Jäger durch viele Gefahrguteinsätze und Brände bekannt. Messen und vor allem Bewerten der Messergebnisse war seine Stärke. Neben der Feuerwehr hat sich Jäger vielfältiger Verdienste um die Wirtschaftsregion Neckar-Alb erworben. Er setzte sich aktiv mit für eine bessere Bildungslandschaft ein, wirkte bei der Kinder- und Jugendhilfe wie auch in der Kirche. Als passionierter Jäger fungierte er in vielen Jagdverbänden und engagierte sich im Deutschen Alpenverein.

Herzlichen Glückwunsch, Walter Jäger!

Neue Brandschutztipps veröffentlicht

Die Liste unserer Brandschutztipps wurde um zwei Themen erweitert. Zu den Gefahren durch Kohlenstoffmonoxid und zum richtigen Umgang mit Ethanol-Kaminen gibt es nun Hinweise und Ratschläge.

Die Brandschutztipps können per RSS (Web-Feed) abonniert werden.

Die neuen Brandschutztipps finden Sie hier:

Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr

Vorsicht im Umgang mit Ethanol-Kaminen

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2016

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen.

Allein im Jahr 2015 konnten durch diese Übungen bei rund 130 Veranstaltungen über 5.100 Bürger in der Bekämpfung eines Entstehungsbrandes geschult werden.

Auch im Jahr 2016 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2016

Ankündigungsformular

Bestätigungsformular

 

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

"Erste-Hilfe kompakt" Notfallstichwort Unterkühlung - worauf ist zu achten?

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen. Diese Folge nimmt ein klassisches Winterthema auf – die Unterkühlung. Was machen wir mit Patienten, die unterkühlt sind? Worauf müssen wir achten? Was sind die Zeichen einer Hypothermie? All dies sind Inhalte der aktuellen Ausgabe.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Zum Tode von Herrn Landesbranddirektor a.D. Ulrich Kortt

Am 19. Januar 2016 verstarb der ehemalige Landesbranddirektor Dipl.-Ing. Ulrich Kortt im Alter von 73 Jahren. Mit Ulrich Kortt ist eine herausragende Persönlichkeit des baden-württembergischen Feuerwehrwesens von uns gegangen. Sein Tod löst tiefe Trauer aus.

Auf die Pressemitteilung und die Veröffentlichung auf den Seiten des Innenminsteriums Baden-Württemberg wird verwiesen.

Feuerwehrhotel Sankt Florian hervorragender Ausbildungsbetrieb

DEHOGA-Urkunde
Tim Nehrbaß als Kammersieger
DEHOGA-Urkunde
Tim Nehrbaß als Kammersieger

Der Hotel- und Gaststättenverband hat das Feuerwehrhotel Sankt Florian in Hinterzarten-Bruderhalde als herausragenden Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Zudem hat der Auszubildende Tim Nehrbaß seine Ausbildung als bester Kochlehrling im Kammerbezirk der IHK Südlicher Oberrhein abgeschlossen. Dies unterstreicht die Qualität der Lehrlingsausbildung im Feuerwehrhotel Sankt Florian.

Tim Nehrbaß hat seine Ausbildung am 1. Mai 2013 begonnen. Von Anfang an war er sehr wissbegierig und außerordentlich interessiert. Sein Lehrchef Otto-Peter Bengel hat ihn mit viel Engagement auch durch die Prüfung erfolgreich begleitet. Schöner Lohn der gemeinsamen Anstrengungen war nicht nur die Auszeichnung zum kammerbesten Koch. Nehrbaß wurde auch der Colombi Hotel Roland Burtsche Preis verliehen.

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian bildet sowohl Köche und Köchinnen als auch Hotelfachleute aus. Das damit verbundene große Engagement und die dabei vermittelte besondere Qualität wurde mit der Auszeichnung zu Recht vom Hotel- und Gaststättenverband gewürdigt.

Keine Kontrolle von Hausrauchmeldern

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat vor Betrügern usw. gewarnt, welche angeblich die Pflicht zum Einbau von Hausrauchmeldern überprüfen wollen. Diese Personen wollen sich so einen Zugang zu den Wohnungen für anschließende Straftaten verschaffen. Eindeutig ist, dass weder die Feuerwehr noch die Baurechtsbehörden Hausrauchmelder überprüfen! Das Ministerium rät, in solchen Fällen die Polizei zu informieren.

Nachstehend der Wortlaut der Mitteilung des Ministeriums, nachzulesen auf http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/rauchwarnmelder-keine-offiziellen-kontrollen-1/

„Seit 31. Dezember 2014 besteht allgemein die Pflicht, Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Diese Pflicht nutzen jetzt Medienberichten und Warnungen in den sozialen Medien zufolge Diebesbanden, die sich als Kontrolleure ausgeben und sich so Zugang zu den Wohnungen verschaffen. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur warnt davor, solchen vermeintlichen Kontrolleuren die Tür zu öffnen. 

Das Ministerium teilt mit: In der Landesbauordnung ist eine Kontrolle des Einbaus von Rauchwarnmeldern nicht ausdrücklich geregelt. Die Baurechtsbehörden könnten dies zwar nach den allgemeinen Regeln der Bauaufsicht – theoretisch – kontrollieren, sind dazu aber nicht verpflichtet. Dem Ministerium ist nicht bekannt, dass die Baurechtsbehörden solche Kontrollen durchführen. Es wäre wegen des damit zusammenhängenden Eingriffs in das Wohnungsgrundrecht auch absolut ungewöhnlich, dass Hausinstallationen auf diese Art der unangemeldeten „Straßenkontrolle“ überwacht werden.

Das Ministerium rät daher dringend, vermeintliche Kontrolleure auf keinen Fall in die Wohnung zu lassen und stattdessen die Polizei zu verständigen.“

Brandhilfe in neuem Gewand

Die Brandhilfe von Baden-Württemberg präsentiert sich im 63. Jahrgang in einem neuen Gewand. Der Neckar-Verlag hat das Layout der Feuerwehrzeitung für unser Land dem neuen Erscheinungsbild des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg angeglichen. Dafür danken wir als Herausgeber dem Verlag sehr. Frische Farben und die moderne Gestaltung ausgehend von der neuen Marke des Landesfeuerwehrverbandes haben einen großen Wiedererkennungswert. Das Erscheinungsbild des Landesfeuerwehrverbandes ist nun aus einem Guss.

Das neue Äußere der Brandhilfe macht alleine jedoch keine bessere Zeitschrift. Der Inhalt der Brandhilfe ist nur so gut wie die Manuskripte oder Fotos, die vor allem von den Feuerwehren kommen. Und hier können wir, dies stelle ich ausdrücklich fest, noch besser werden. Die 1.100 Feuerwehren mit ihren weit über 3.000 Abteilungen leisten tagtäglich Hervorragendes. Schwierige Einsätze, neuartige Konzepte oder besondere Veranstaltungen interessieren viele Leserinnen und Leser der Brandhilfe im ganzen Land. Dies gilt für die Einsatzabteilungen genauso wie für die Berufs– oder Werkfeuerwehren. Nicht zu vergessen ist die tolle Arbeit in den Jugendfeuerwehren, den Altersabteilungen und bei der Feuerwehrmusik

Die „neue“ Brandhilfe sollte uns allen Ansporn sein, über unsere Arbeit, neue Organisationsformen und gute Ideen zu berichten. „Tu Gutes und rede darüber“ hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Wer so gute Arbeit leistet wie die Feuerwehren in unserem Land darf nicht nur sondern muss davon berichten! Herzliche Einladung zur aktiven Mitarbeit!

Mehrsprachiges Merkblatt "Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte"

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hat ein Merkblatt zum Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht. Es informiert die Menschen, die aus den unterschiedlichsten Ländern nach Deutschland gekommen sind, über den Brandschutz und über das richtige Verhalten im Brandfall in den vier Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi.

Das Merkblatt finden Sie hier. Es kann uneingeschränkt verwendet und weiter verteilt werden, solange die Datei nicht verändert wird.

Dank an Uwe Grau

Der bisherige Feuerwehrseelsorger der Diözese Rottenburg-Stuttgart Pfarrer Uwe Grau hat seinen Dienst beendet und eine Pfarrstelle übernommen. Nach einer Mitteilung der Diözese Rottenburg-Stuttgart wird die Stelle nicht mehr neu besetzt.

Uwe Grau hat sich in den vergangenen fünf Jahren als Feuerwehrseelsorger große Verdienste erworben. Mit Uwe Grau hatten die Feuerwehren im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen kompetenten Ansprechpartner in kirchlichen Fragen. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Dr. Frank Knödler dankte Uwe Grau für seine Arbeit. „Dies gilt ganz besonders für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen wie den Florians-Gottesdiensten“ stellte er in einem Brief an Uwe Grau fest.

"Erste-Hilfe kompakt" Notfallstichwort Wiederbelebung - was gibt´s Neues?

Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes

Es ist eine neue Ausgabe der medizinischen Informationsserie „Erste-Hilfe kompakt“ erschienen. Diese Folge beschäftigt sich mit den Ende Oktober erschienenen Reanimationsleitlinien in ihrer aktuellen Fassung. Oder anders gesagt – was gibt´s Neues bei der Wiederbelebung?

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier und im Downloadbereich bei den Fachinformationen des Fachgebiets Gesundheitswesen und Rettungsdienst.

Diese und alle bislang erschienen Folgen finden Sie zum Herunterladen unter www.feuerwehrverband.de/erste-hilfe-kompakt.html.

Förderung des Ehrenamtes ist Staatsziel in Baden-Württemberg

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 25. November 2015 die Verfassung des Landes Baden-Württemberg geändert. Künftig ist die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl ein Staatsziel im Land. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler hat diese Ergänzung ausdrücklich begrüßt. „Damit“, so der Präsident, „bekommen wir bei der Umsetzung des Strategiepapieres unseres Verbandes zur Förderung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes eine wirksame Unterstützung“.

Mit dem neuen Staatsziel gibt der Landtag gleichzeitig Signal und Handlungssauftrag für die Gemeinden, die Gemeindeverbände und das Land Baden-Württemberg, den Politikbereich „bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ noch intensiver als bisher zu zu fördern: Durch Stärkung einer dauerhaften, verschiedene Engagements ermöglichenden Struktur, einem weiteren Ausbau der Anerkennungskultur und einer Sensibilisierung der Menschen für den Wert des bürgerschaftlichen Engagements. Durch das Wort „fördern“ wird klargestellt, dass Staat, Gemeinden und Gemeindeverbände diesem Ziel ein besonderes Gewicht beizumessen haben.

Der Landesfeuerwehrverband hat vor einigen Monaten das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! veröffentlicht. Darin gibt der Verband zahlreiche Hinweise auf qualifizierte Fördermöglichkeiten für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Im kommenden Jahr verhandelt der Landesfeuerwehrverband mit den kommunalen Landesverbänden über die Umsetzung des Strategiepapieres. Dieses kann entweder bei der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes angefordert werden. Es steht auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Positionspapier des Arbeitskreises Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz zum Brandschutz bei der Unterbringung von Flüchtlingen

Der Arbeitskreis Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der Feuerwehren von Baden-Württemberg hat ein Positionspapier zu den „Hinweisen der Interministeriellen Arbeitsgruppe Brandschutz zum Brandschutz bei der Unterbringung von Flüchtlingen“ vom 16. Oktober 2015 veröffentlicht.

Eine Interministerielle Arbeitsgruppe Brandschutz hat unter Federführung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur und unter Beteiligung des Innenministeriums, des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft sowie des Ministeriums für Integration Hinweise zum Brandschutz bei der Unterbringung von Flüchtlingen erstellt. Diese Hinweise der Interministeriellen Arbeitsgruppe Brandschutz vom 16. Oktober 2015 finden Sie hier.

Der Arbeitskreis Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der Feuerwehren von Baden-Württemberg hat sich intensiv mit diesen Hinweisen auseinander gesetzt und ein Positionspapier dazu herausgegeben. Dieses Positionspapier finden Sie hier.

Unterweisungshilfen der Unfallkasse Baden-Württemberg

Auf Grundlage der Broschüre "Sicherheit im Feuerwehrdienst (DGUV Information 205-010 bzw. GUV-I8651) hat die Unfallkasse Baden-Württemberg "humorvolle" Unterweisungshilfen erstellt.

Diese können als Infoblätter ausgedruckt und im Feuerwehrhaus aufgehängt werden. Bei Übungsdiensten kann durch Abruf des QR-Codes jeweils ein kleine Präsentation (Die 10 Sicherheitsregeln) zum Thema abgerufen werden.

Die Infoblätter können Sie hier downloaden.

Die Präsentationen finden Sie auf der Homepage der UKBW unter:

http://www.ukbw.de/praevention/betriebsart/feuerwehren/florian-weiss-bescheid.html

Viel Spaß und Erfolg bei Ihren Unterweisungen.

Neue Möglichkeit für hör- und sprachbehinderte Menschen: Nothilfe-SMS als Ergänzung zum Notfall-Fax

„Das Land Baden-Württemberg bietet ab sofort hör- und sprachbehinderten Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, in einer Notlage Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste zu verständigen.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. November 2015. Hör- und sprachbehinderte Menschen hätten bei einem Notfall bisher nur über ein Notruf-Fax an die 110 oder 112 Hilfe anfordern können. Ergänzt werde diese Möglichkeit jetzt durch die Nothilfe-SMS.

Aus technischen Gründen kann die Nothilfe-SMS nicht an die bekannten Notrufnummern 110 und 112 gesandt werden, sondern muss an speziell dafür eingerichtete Telefonnummern geschickt werden. Die SMS wird für ganz Baden-Württemberg zentral vom Polizeipräsidium Stuttgart beziehungsweise der Integrierten Leitstelle Stuttgart empfangen. Von dort wird sie dann an die zuständige Stelle weitergeleitet, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Die Telefonnummern und wichtige Verhaltenshinweise sind auf verschiedenen Informationsblättern zusammengestellt, die das Land mit Unterstützung des Deutschen Schwerhörigenbundes Landesverband Baden-Württemberg e.V. erstellt hat.

Für Baden-Württemberg ist bei Notfällen die Polizei per SMS an die 01522 / 1 807 110 sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Abhängigkeit des persönlichen Netzbetreibers per SMS an die 99 0711 / 50 66 7112 (Telekom und Vodafone), 329 0711 / 50 667 112 (Telefonica/O2) beziehungsweise 1511 0711 / 50 667 112 (E-Plus) erreichbar.

Die Informationsblätter mit Verhaltenshinweisen finden Sie auch im Internet unter http://im.baden-wuerttemberg.de/de/sicherheit/polizei/modernetechnik/notruf-110/.

Weitere ausführlich Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten:

Verhaltenshinweise für Gehörlose / Sprachbehinderte

Anleitung für die Nothilfe-SMS

Flyer zur Nothilfe-SMS

INKA – Leitfaden für Freiwillige Feuerwehren

Der Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen für den täglichen Einsatz sowie für organisatorische und kameradschaftliche Belange einer Feuerwehr. Der Leitfaden richtet sich an alle, die etwas in ihrem Umfeld verbessern wollen, und behandelt dabei Themen wie Mitgliedergewinnung, Ausbildung, Anerkennung u.v.m. Er stellt kein abschließendes Dokument dar, sondern ist als Arbeitshilfe gedacht.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband, Universitäten, Hilfsorganisationen und anderen hat die Berliner Feuerwehr den Leitfaden im Rahmen des Forschungsprojekts Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA) erarbeitet. Neben Informationen zum Entstehen der Handlungsempfehlungen und zum Hintergrund des Forschungsprojekts finden Sie im Leitfaden vor allem praxisorientierte Anregungen, weiterführende Informationen und Best-Practice-Beispiele. Im Internet findet sich unter diesem Link ein zusätzliches Werkzeugkapitel mit Methodenhilfen sowie Kopiervorlagen für Briefe und Infobögen.

Den gesamten Leitfaden können Sie hier downloaden.

Infobroschüre WIR LEBEN RETTEN

Das Innenministerium Baden-Württemberg hat eine Inforbroschüre zum Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg veröffentlicht.

Diese steht hier zum Download bereit.

Bei Bedarf an gedruckten Exemplaren wenden Sie sich bitte an das Innenministerium Baden-Württemberg, Referat 43, Willy-Brandt-Straße 41, 70173 Stuttgart.

Strategiepapier FREIWILLIG.stark! des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren vorgestellt. Im Papier werden dem Land, den Kreisen und den Gemeinden Vorschlägen zur Stärkung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gemacht. Wegen der Umsetzung ist der Landesverband mit dem Land und den kommunalen Landesverbänden im Dialog. Es wurden 20.000 Broschüren gedruckt, die bereits an die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausgeliefert sind. Die Broschüre steht auch hier zum Download bereit.

Städte und Gemeinden müssen nach dem Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg auf ihre Kosten eine leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten und unterhalten. Diese Pflichtaufgabe wird weitestgehend von Frauen und Männern erfüllt, die sich ehrenamtlich in den Feuerwehren unseres Landes engagieren.

Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten.

Für die Gremien des Landesfeuerwehrverbandes ist die noch bessere Förderung des Ehrenamtes eine zwingende Voraussetzung, um den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst langfristig zu sichern auch angesichts der sich ändernden gesellschaftlichen Verhältnisse und rückläufiger Geburten. Wenn immer weniger Menschen zum Feuerwehrdienst bereit wären, müssten die Städte und Gemeinden entweder erheblich in hauptamtliches Feuerwehrpersonal investieren oder an der zu Recht erwarteten Qualität der Feuerwehrarbeit spürbare Abstriche machen.

In zahlreichen Sitzungen haben der Vorstand und das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes das Strategiepapier erarbeitet. Es gilt nun, Anstöße zur Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen auf allen staatlichen Ebenen zu geben.

Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind ohne großen finanziellen Aufwand machbar. Andere kosten Geld. „Allerdings sind diese überschaubaren Ausgaben angesichts des unschätzbar günstigen Ehrenamtes hervorragend angelegt. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zusammen mit den Feuerwehren unseres Landes das Strategiepapier umzusetzen.“ sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler bei der Vorstellung des Strategiepapieres bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen.

Wegen der weiteren Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes hat am 20. Juli 2015 ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände stattgefunden. Diese haben die besondere Bedeutung des Ehrenamtes für die Feuerwehren betont. Gemeinsam wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die aus Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände und des Landesfeuerwehrverbandes besteht. Die Arbeitsgruppe soll gebeten werden, die im Strategiepapier enthaltenen Punkte zur Förderung des Ehrenamtes zu bewerten und Vorschläge für die weitere Umsetzung zu machen.

Zahlreiche im Strategiepapier aufgezeigten Fördermöglichkeiten sind heute schon rechtlich möglich; für einige andere wird noch eine rechtliche Grundlage benötigt. Dieser Wunsch ist der Landesregierung, dem Landtag und den kommunalen Landesverbänden bekannt. Der Landesfeuerwehrverband hat eine Ergänzung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg vorgeschlagen.

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