Dr. Frank Knödler und Gerhard Lai mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet

"Diejenigen, die heute im Mittelpunkt stehen, ragen in ganz besonderer Weise aus den Reihen der Menschen hervor, die diese Ehrung verdienen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl im Rahmen der feierlichen Ehrung im Neuen Schloss in Stuttgart. Zu den Ersten, denen diese besondere Ehrung mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen zuteil wurde, gehören der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Herr Dr. Frank Knödler sowie der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, Herr Gerhard Lai. Beide haben sich in ganz besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht.

Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

„Dr. Frank Knödler ist seit vielen Jahren ein einflussreicher Mitgestalter des Bevölkerungsschutzes in unserem Land“, so Innenminister Thomas Strobl in seiner Laudatio. Er trat 1972 in die Feuerwehr Stuttgart Abteilung Münster ein, wo er mehrere Funktionen bis zum 1. Stellvertretenden Abteilungskommandanten ausübte. Nach Abschluss seiner Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst war er zunächst fachlicher Leiter des Notfallwesens bei IBM Deutschland, 1989 wurde er Leiter des Amtes für Brand- und Zivilschutz der Stadt Saarbrücken und in Personalunion Leiter der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes, um dann 1992 die Leitung der Branddirektion Stuttgart und der Feuerwehr Stuttgart zu übernehmen. Diese Funktion übt Dr. Frank Knödler bis heute aus. 1994 wurde Dr. Frank Knödler als Fachgebietsleiter „Umweltschutz“ in den Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg berufen, deren Vorsitz als Präsident er 1999 übernahm und bis heute ununterbrochen mit großem Engagement ausfüllt.

„Dr. Frank Knödler war in all der Zeit ein Kämpfer für einen ganzheitlichen und organisationsübergreifenden Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Schon in seiner Zeit in Saarbrücken war es ihm wichtig, die Ämter Brandschutz und Katastrophenschutz zu vereinen. Was ihm in Saarbrücken gelang, setzte er in Stuttgart als Erfolgsrezept fort. Stets war er ein Mitstreiter, wenn es galt, operative Gefahrenabwehrstrukturen und Verwaltungsstrukturen zu einer großen Einheit zusammenzufügen“, so der Innenminister. Er ist ein ebenso überzeugter Kämpfer für den Gedanken Integrierter Leitstellen. Sinnbild und Symbol hierfür ist die Leitstelle für Sicherheit und Mobilität SIMOS der Landeshauptstadt. Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Verkehr werden unter einem Dach tagtäglich erfolgreich koordiniert; bei Großschadenslagen und Krisen beheimatet SIMOS zusätzlich den Führungsstab und den Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Stuttgart.

Dr. Frank Knödler gehört seit vielen Jahren dem Landesfeuerwehrbeirat und dem Landeskatastrophenschutzbeirat an. Dort bringt er seine Erfahrung und Meinung zu den allumfassenden Themenstellungen des Bevölkerungsschutzes ein.

Gerhard Lai, Kreisbrandmeister a. D. und Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes

Gerhard Lai trat nach seiner Bundeswehrzeit 1980 der Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Schallstadt bei. Er übte dort zahlreiche Führungsfunktionen aus und war bis 1988 deren stellvertretender Feuerwehrkommandant. 1986 wurde er zum Kreisbrandmeister des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald bestellt. Dieses Amt übte er sehr erfolgreich und mit großem Zuspruch seiner Feuerwehren bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010 aus. Im Landratsamt wurde ihm die Leitung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz übertragen. Ein hoher Vertrauensbeweis, der in seiner Persönlichkeit und in seinem ständigen Streben nach Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg begründet ist.

Gerhard Lai wirkt darüber hinaus seit 1994 im Landesfeuerwehrverband mit. War er von 1994 bis 2003 Vertreter der Kreisbandmeister im Präsidium, so steht er seit 2004 in vorderster Reihe als Vizepräsident in Verantwortung. Ob im Landesfeuerwehrbeirat oder in anderen Gremien auf Landes- und Bundesebene, Gerhard Lai gilt als ausgleichender Ratgeber und Initiator, der seine Begeisterung für die Feuerwehr mit seiner Leidenschaft vereint, Menschen zu helfen, die unserer Hilfe bedürfen.

Dieser stetige Hilfeleistungsgedanke spiegelt sich auch im großen internationalen Engagement Gerhard Lais wider. Gerhard Lai hat sich für Tschernobyl-Waisenkinder in Weissrussland ebenso engagiert wie er sich bis heute für den Wiederaufbau des Feuerwehrwesens in Kroatien einsetzt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat er betroffene Feuerwehrangehörige aus New York in den Schwarzwald eingeladen und steht bis heute mit ihnen in persönlichem Kontakt. Für die westafrikanische Republik Sierra Leone hat Gerhard Lai eine große Spendenaktion mitorganisiert, durch die seit 2005 mehrere Containersendungen mit Feuerwehrausrüstung und insgesamt sieben Einsatzfahrzeugen den Weg von Baden-Württemberg nach Westafrika gefunden haben. Diese Einsatzmittel waren besonders bei der Unwetterkatastrophe Mitte August 2017 außerordentlich hilfreich, als über 1.000 Haushalte mit mehr als 6.000 Personen unter einer Schlammlawine begraben worden sind. „Dies leistet Gerhard Lai in aller Stille und der ihm eigenen Bescheidenheit. Gerhard Lai steht als Vorbild für das Gesamtsystem des Bevölkerungsschutzes in unserem Land“, so der stellvertretende Ministerpräsident in seiner Laudatio.

Musical MARY POPPINS - Kartenangebot für Feuerwehr

Für ausgewählte Veranstaltungen des Musicals MARRY POPPINS im Dezember 2017 können ab sofort Karten mit einem Preisvorteil von 50 Prozent bestellt werden.

Alle Informationen zur Buchung finden Sie hier.

Gewinner des Förderpreises "Helfende Hand" kommen aus Baden-Württemberg

Alle Gewinner im Bundesinnenministerium
Die Delegation der Jugendfeuerwehr Rems-Murr
Die Sieger aus Karlsruhe
Freude über den Publikumspreis

Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg sagt "Herzlichen Glückwunsch"!

1. Preis in der Kategorie "Innovative Konzepte"

Freiwillige Feuerwehrleute sind knapp! Das hat Auswirkungen auf die Tages-Alarm-Bereitschaft. Die zündende Idee der jungen Feuerwehrleute: Warum nicht einfach mit Unternehmen der Region kooperieren? Ein Anruf bei der IHK-Bezirkskammer und das Projekt "Feuerwehr trifft Industrie" im Rems-Murr-Kreis war geboren. Nun führen Jugendfeuerwehr und Betriebe gemeinsame Aktionen wie Löschtrainings durch oder stellen im Rahmen der Ausbildung in den Betrieben Feuerwehrausrüstungsgegenstände her. So kann die Feuerwehr Jugendliche für sich gewinnen und ihre jungen Mitglieder lernen die Arbeitgeber der Region kennen.

Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie hier.

1. Preis in der Kategorie "Nachwuchsarbeit"

Initiiert durch den Stadtfeuerwehrverband Karlsruhe und das THW Karlsruhe entwickelte der Verein HelfenKannJeder den Helf-o-mat. Durch einen gezielten Fragenkanon auf der Website können Interessierte das für sie passende Ehrenamt im Bevölkerungschutz finden. Weil alle Hilfsorganisationen den Helf-o-mat unterstützen, entsteht keine Konkurrenz zwischen den Organisationen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

"Feuerwehr trifft Industrie" gewinnt auch Publikumspreis

Um die Wahrnehmung der Auszeichnung zu stärken, hat das Bundesministerium des Innern auch der Öffentlichkeit eine Stimme gegeben – mit dem Publikumspreis.

Der Gewinner erhält eine besondere Trophäe sowie eine Urkunde. Der Publikumspreis 2017 ging ebenfalls nach Baden-Württemberg. Zusätzlich zum 1. Preis in der Kategorie "Innovative Konzepte" durfte sich die Jugendfeuerwehr Rems-Murr über den Publikumspreis freuen.

LEGOLAND® Deutschland - Frühbucherangebot für Feuerwehrangehörige

Eine tolle Saison 2017 liegt hinter dem LEGOLAND® Deutschland und als Dankeschön erhalten die Feuerwehrangehörigen aus Baden-Württemberg dieses besonders günstige Frühbucherangebot: LEGOLAND® Deutschland Eintrittskarten für die Saison 2018 – das perfekte Weihnachtsgeschenk für kleine und große Abenteurer.

1-Tageskarte Erwachsene für 26,50 Euro statt 45,50 Euro

1-Tageskarte Kinder (3 – 11 Jahre) für 23,50 Euro statt 40,50 Euro

1-Tageskarte Familie (4 Personen) für 94,00 Euro statt 172,00 Euro

1-Tageskarte Familie (5 Personen) für 102,50 Euro statt 212,50 Euro

Dieses Frühbucherangebot gilt bis einschließlich 14.01.2018.

Die Bestellung funktioniert wie immer ausschließlich über unser Online-Portal LEGOLAND.de/firmen. Eine Rabattgewährung vor Ort ist ausgeschlossen.

Die undatierten Tageskarten können an jedem beliebigen Öffnungstag in der Saison 2018 im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg genutzt werden. Die Saison 2018 geht vom 24. März bis 04. November 2018. Wir weisen darauf hin, dass eine Übertragung von Eintrittskarten aus der Saison 2018 in zukünftige Saisons nicht möglich ist. Die Tageskarten berechtigen ausschließlich zu einem Eintritt ins LEGOLAND Deutschland und sind nur im Online-Vorverkauf erhältlich. Mehrpersonen-Karten sind gültig für einen gemeinsamen Besuch aller Personen am gleichen Tag. Tickets, die nicht benutzt wurden, können nicht einzeln zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

Alle Informationen zum Angebot und zur Buchung finden Sie hier.

Vielfältiger Einsatz in Feuerwehren ausgezeichnet

LFV-Vizepräsident Gerhard Lai (l.) mit den Geehrten und Gästen aus Baden-Württemberg
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Bronze für Felix Schmitt
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Bronze für Christian Schwarze
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Silber für Oliver Kubitza
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz Gold für Rolf Dierolf
Landesfeuerwehrverband gratuliert den auszeichneten Feuerwehrkameraden aus Baden-Württemberg

„Wir zollen Ihnen mit unseren Auszeichnungen Respekt und sagen gleichzeitig Danke. Danke, dass Sie uns helfen, diesen aufopferungsvollen Dienst leisten zu können. Danke, dass Sie bereit sind, mehr zu leisten, als man erwarten kann. Danke, dass Sie den Feuerwehren so verbunden sind und auch bleiben“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der dritten bundesweiten Ehrungsveranstaltung des Fachverbandes in Fulda.

40 Feuerwehrangehörige und Unterstützer der Feuerwehren, wurden für ihr vielfältiges Engagement mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille, der Silbernen Ehrennadel des DFV oder der Medaille für internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet, davon 4 aus Baden-Württemberg.

Ziebs würdigte in Anwesenheit der Vorsitzenden und Präsidenten der Landesfeuerwehrverbände und Bundesgruppen das breite Spektrum des Einsatzes für die Feuerwehren: „Sie begeistern bereits die Jüngsten für die Feuerwehr und werben für das Mitmachen in der Feuerwehr. Sie bringen fachliche Kenntnisse ein und tauschen sich auf internationaler Ebene aus. Sie organisieren Wettbewerbe und überzeugen mit musikalischer Expertise.“ Der DFV-Präsident bedankte sich auch den Menschen, die durch ihren Rückhalt in Familie, Beruf oder Freundeskreis den Einsatz der Geehrten im Alltag ermöglichen.

Wie gelingt es, den Übungs- und Ausbildungsalltag in der Jugendfeuerwehr abwechslungsreich zu gestalten? Felix Schmitt aus Berg im Landkreis Ravensburg hat seine jahrelange Erfahrung als Jugendwart auch auf Kreisebene als Fachgebietsleiter Ausbildung, Schriftführer und stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart eingebracht. Mittlerweile unterstützt er auch seine Frau beim Aufbau einer Kindergruppe in der Feuerwehr. Überregional liegt ihm die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen; sein Engagement als „Hydrant“-Mitarbeiter und Redakteur der Broschüre zum 40. Jubiläum der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ist mehr als ehrenwert. Dafür wurde Felix Schmitt mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Er selbst bezeichnet sich als Pragmatiker: Christian Schwarze aus Stuttgart ist ein Technik-All-rounder. Der Maschinenbau-Ingenieur begann seine Feuerwehr-Karriere im Ehrenamt, dem er als 2. Stellvertretender Kommandant immer noch die Treue hält. Parallel folgte der Schritt zum höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Seit 17 Jahren bringt er seine Fachkenntnis in den Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren ein; seit fast zwei Jahren als deren Leiter. Zudem engagiert sich Christian Schwarze unter anderem auch noch in verschiedenen nationalen und europäischen Normungsgremien sowie in der Verbandsarbeit. Für seine Verdienste wurde auch ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen.

Feuerwehrgeschichte ist seine Leidenschaft: Oliver Kubitza aus Winnenden im Rems-Murr-Kreis ist bis auf internationale Ebene als Experte für die Vergangenheit der Feuerwehr gefragt. Er war einer der Verantwortlichen der verschiedenen Ausstellungen des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, etwa beim 11. Landesfeuerwehrtag. Auch an der im Deutschen Feuerwehr-Museum präsentierten Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Albert Bürger wirkte er mit. Aktuell arbeitet er im Team das Archiv der Vorgänger des heutigen Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg auf. Hierfür ist ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen worden.

Am 29. Mai 2016 kam es bei einem Unwetter in Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall zu schweren Überschwemmungen mit verheerenden Schäden. „Es war sein Höchstes, die in Not geratenen Menschen aus dem tobenden Wasser zu retten oder sie vor den Wassermassen zu bewahren“, lobt der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall den Einsatz von Feuerwehrkommandant Rolf Dierolf aus Braunsbach. Die ruhige Art des Hauptbrandmeisters habe am Unglückstag und auch während der Aufräumarbeiten dazu beigetragen, die Ängste und Sorgen der Bevölkerung nicht zu verstärken. Für seinen Einsatz wurde Rolf Dierolf mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Höhere Strafen für Rettungsgassen-Blockierer

Eine Rettungsgasse ermöglicht es den Einsatzkräften, zügig Hilfe zu leisten. Wer sie blockiert, gefährdet unter Umständen Menschenleben!

Wer einem Einsatzfahrzeug, das blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet, nicht sofort freie Bahn schafft, muss nun mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Kommen Gefährdung bzw. Sachbeschädigung hinzu, steigen die Bußgelder um bis zu 120 Euro.

Entschädigungssätze für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige

Hier finden Sie ein gemeinsames Schreiben des Gemeindetages, Städtetages und des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu gemeinsam verabschiedeten Orientierungswerten zur Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige.

In der Anlage 1 sind die jeweiligen Entschädigungssätze nach Funktionen enthalten.

In Anlage 2 werden weitere Entschädigungssätze für Einsätze und Ausbildungen geregelt.

Rahmenvertrag für die Feuerwehren mit Sky

Nach Vorgesprächen zwischen Sky und dem Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat der Deutsche Feuerwehrverband mit Sky einen Rahmenvertrag über attraktive Preise für Feuerwehrangehörige und Feuerwehren abgeschlossen.

Danach erhalten Feuerwehrangehörige unter dem Motto „Sky für alle, die immer alles geben“ vergünstigte Konditionen mit einem attraktiven Preisvorteil von bis zu 70 Prozent auf ein privates Sky-Abonnement.

Vereinbart wurde auch ein gewerbliches Angebot für Feuerwehren.

Hier geht es direkt zum Angebot von Sky.

Alle Informationen zum Angebot für die private Nutzung durch Feuerwehrangehörige finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zum gewerblichen Angebot für Feuerwehren.

Prüfung der Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr

Die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (DGUV Vorschrift 49) schreibt regelmäßige Prüfungen für die Ausrüstung und Geräte der Feuerwehren vor.

Die Art, der Zeitpunkt und der Umfang der Prüfungen ergeben sich aus den Prüfgrundsätzen für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr (DGUV Grundsatz 305-002).
 
Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und die Unfallkasse Baden-Württemberg weisen auf einige grundsätzliche Anforderungen bei der Prüfung von Feuerwehrausrüstungen hin. Diese Hinweise finden Sie hier.

Neues Muster für eine Feuerwehrsatzung veröffentlicht

In Folge der Änderung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg musste auch das Muster für eine Feuerwehrsatzung geändert werden. Der Gemeindetag hat das neue Muster am 10. Februar 2017 im GT-Info Az. 131.00 veröffentlicht.

Wir verweisen insbesondere auf die Änderungen in

- § 2 Absatz 2 - geänderter Begriff „Brandsicherheitswache“

- § 5 Absatz 7 - Beschränkung der Dienstpflichten

- § 13 - Aufnahme des Pressesprechers als Ausschussmitglied

Der Landesfeuerwehrverband hat an der Änderung des Musters für eine Feuerwehrsatzung mitgewirkt. Das neue Muster für eine Feuerwehrsatzung finden Sie hier.

Fachempfehlung von DFV und AGBF-Bund zur "Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen am Hydranten"

Unter ungünstigen Umständen können durch Löschwasserentnahmen am Hydranten bzw. Standrohr beim Fehlen geeigneter Sicherungseinrichtungen Verunreinigungen in das Rohrnetz gelangen oder Rohrbrüche entstehen. Das DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“ konkretisiert für die Feuerwehr die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie nachgeordneter technischer Normen und Regeln.

Zur Umsetzung haben der Deutsche Feuerwehrverband und die Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (Bund) eine Fachempfehlung veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Fachempfehlung durch den Projektkreis DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“.

Die Beschaffung entsprechender Technik muss nach dem Wortlaut der entsprechenden Papiere schrittweise im Zug von Neu- und Ersatzbeschaffungen erfolgen. Es besteht darüber hinaus kein genereller Zwang, vorhandene Technik zu ersetzen und/oder zu ergänzen. Nach derzeitigem Stand sind in feuerwehrtauglicher Ausführung erhältlich: Standrohre mit Rückflussverhinderern, einzeln mitgeführte Rückflussverhinderer zur Montage an Überflurhydranten und Sammelstücke mit einzeln federbelasteten Rückschlagventilen (derzeit verfügbar: Sammelstück A-3B, A-4B, A-5B, wobei bei FPN 10-1000 und FPN 10-2000 (bzw. FP 8/8, 16/8 und 24/8) nur das Sammelstück A-3B sinnvoll ist).

Für Systemtrenner wird es eine eigene Feuerwehrnorm (DIN 14346) geben. Systemtrenner sind technisch komplexe Bauteile, die erst dann beschafft werden sollten, wenn die entsprechende Norm DIN 14346 zumindest im Entwurf vorliegt, damit bei den komplexen Anforderungen an einen Systemtrenner auch wirklich eine für die Feuerwehr geeignete Ausführung beschafft werden kann. Das wird aber frühestens 2017 der Fall sein. Hier finden Sie die Fachempfehlung.

Besserer Versicherungsschutz für Feuerwehrleute - Unterstützungsleistungen des Landes

Das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration hat im Gemeinsamen Amtsblatt vom 31. August 2016, Seite 558 ff die Verwaltungsvorschrift über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr veröffentlicht. Die Regelung ersetzt die bisherige Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen bei der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr; diese Regelungen hat die neue Verwaltungsvorschrift übernommen. Als Höchstgrenze gilt nun der Nettoverdienst, der dem in der Satzung der Unfallkasse festgesetzten Höchstbetrag entspricht.

Neu aufgenommen worden sind in die Verwaltungsvorschrift Unterstützungsleistungen für Gesundheitsschäden, für die aufgrund eines fehlenden medizinischen Zusammenhangs zum Unfall kein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung besteht. Für diese schicksalbedingten Leiden gab es bisher keine Leistungen.

Mit der Verwaltungsvorschrift ist das Ministerium einem dringenden und langjährigen Wunsch des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt. Die Bemühungen des Verbandes, auch die schicksalbedingten Leiden abzusichern, reichen bis in das Jahr 2014 zurück. Damals hat der Verband das Sozialministerium gebeten, einer Ergänzung der Satzung der Unfallkasse Baden-Württemberg zuzustimmen, um ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige zumindest ein Stück weit abzusichern, wenn der bestehende Unfallversicherungsschutz nicht greift. Dieser Vorschlag wurde vom Sozialministerium abgelehnt.

Im vergangenen Jahr hat der Verband den damaligen Innenminister Reinhold Gall gebeten, die Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen zu ergänzen. Diesem Vorschlag ist das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration nun mit der neuen Verwaltungsvorschrift gefolgt. Dafür danken die Feuerwehren des Landes ausdrücklich.

Abgestuft werden Leistungen von 3.000 Euro bei einer befristeten Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent bis zu 30.000 Euro bei Todesfällen gewährt. Hier geht es zur der Verwaltungsvorschrift.

Handreichung des Gemeindetages und des Städtetages zum Strategiepapier "FREIWILLIG.stark!"

Das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat 15. November 2014 das Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!“ zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg verabschiedet. Eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der Vorschläge auf Gemeindeebene ist der neue § 16 Absatz 7 des Feuerwehrgesetzes, den der Landesfeuerwehrverband erfolgreich eingebracht hat.

Wichtige Partner bei der Umsetzung des Papieres sind neben dem Land die Städte, Gemeinden und Landkreise. Diesen hat der Landesfeuerwehrverband das Papier vorgestellt und um Unterstützung bei der Umsetzung durch die Kommunen geworben. Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg haben nach Gespächen mit dem Landesfeuerwehrverband eine gemeinsame Handreichung erarbeitet. Die Handreichung bietet eine Auslegungsmöglichkeit für all diejenigen Forderungen aus dem Strategiepapier, die einen kommunalen Bezug haben. Dadurch kann die Umsetzung der Forderungen des Strategiepapieres in der Praxis sichergestellt werden.

Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellen in einem Schreiben an ihre Mitgliedsstädte und -gemeinden fest: „Der Gemeindetag und der Städtetag Baden-Württemberg bekennen sich ausdrücklich zur Förderung des Ehrenamtes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus sind sich die beiden Verbände der herausragenden Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Bundesland bewusst. Unter Zugrundelegung dieser Maßgaben erfolgte die Ausarbeitung der Handreichung“.

Die Handreichung finden Sie hier.

Mehrsprachiges Merkblatt "Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte"

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hat ein Merkblatt zum Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht. Es informiert die Menschen, die aus den unterschiedlichsten Ländern nach Deutschland gekommen sind, über den Brandschutz und über das richtige Verhalten im Brandfall in den vier Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi.

Das Merkblatt finden Sie hier. Es kann uneingeschränkt verwendet und weiter verteilt werden, solange die Datei nicht verändert wird.

Förderung des Ehrenamtes ist Staatsziel in Baden-Württemberg

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 25. November 2015 die Verfassung des Landes Baden-Württemberg geändert. Künftig ist die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl ein Staatsziel im Land. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler hat diese Ergänzung ausdrücklich begrüßt. „Damit“, so der Präsident, „bekommen wir bei der Umsetzung des Strategiepapieres unseres Verbandes zur Förderung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes eine wirksame Unterstützung“.

Mit dem neuen Staatsziel gibt der Landtag gleichzeitig Signal und Handlungssauftrag für die Gemeinden, die Gemeindeverbände und das Land Baden-Württemberg, den Politikbereich „bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ noch intensiver als bisher zu zu fördern: Durch Stärkung einer dauerhaften, verschiedene Engagements ermöglichenden Struktur, einem weiteren Ausbau der Anerkennungskultur und einer Sensibilisierung der Menschen für den Wert des bürgerschaftlichen Engagements. Durch das Wort „fördern“ wird klargestellt, dass Staat, Gemeinden und Gemeindeverbände diesem Ziel ein besonderes Gewicht beizumessen haben.

Der Landesfeuerwehrverband hat vor einigen Monaten das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! veröffentlicht. Darin gibt der Verband zahlreiche Hinweise auf qualifizierte Fördermöglichkeiten für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Im kommenden Jahr verhandelt der Landesfeuerwehrverband mit den kommunalen Landesverbänden über die Umsetzung des Strategiepapieres. Dieses kann entweder bei der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes angefordert werden. Es steht auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Neue Möglichkeit für hör- und sprachbehinderte Menschen: Nothilfe-SMS als Ergänzung zum Notfall-Fax

„Das Land Baden-Württemberg bietet ab sofort hör- und sprachbehinderten Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, in einer Notlage Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste zu verständigen.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. November 2015. Hör- und sprachbehinderte Menschen hätten bei einem Notfall bisher nur über ein Notruf-Fax an die 110 oder 112 Hilfe anfordern können. Ergänzt werde diese Möglichkeit jetzt durch die Nothilfe-SMS.

Aus technischen Gründen kann die Nothilfe-SMS nicht an die bekannten Notrufnummern 110 und 112 gesandt werden, sondern muss an speziell dafür eingerichtete Telefonnummern geschickt werden. Die SMS wird für ganz Baden-Württemberg zentral vom Polizeipräsidium Stuttgart beziehungsweise der Integrierten Leitstelle Stuttgart empfangen. Von dort wird sie dann an die zuständige Stelle weitergeleitet, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Die Telefonnummern und wichtige Verhaltenshinweise sind auf verschiedenen Informationsblättern zusammengestellt, die das Land mit Unterstützung des Deutschen Schwerhörigenbundes Landesverband Baden-Württemberg e.V. erstellt hat.

Für Baden-Württemberg ist bei Notfällen die Polizei per SMS an die 01522 / 1 807 110 sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Abhängigkeit des persönlichen Netzbetreibers per SMS an die 99 0711 / 50 66 7112 (Telekom und Vodafone), 329 0711 / 50 667 112 (Telefonica/O2) beziehungsweise 1511 0711 / 50 667 112 (E-Plus) erreichbar.

Die Informationsblätter mit Verhaltenshinweisen finden Sie auch im Internet unter http://im.baden-wuerttemberg.de/de/sicherheit/polizei/modernetechnik/notruf-110/.

Weitere ausführlich Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten:

Verhaltenshinweise für Gehörlose / Sprachbehinderte

Anleitung für die Nothilfe-SMS

Flyer zur Nothilfe-SMS

Strategiepapier FREIWILLIG.stark! des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren vorgestellt. Im Papier werden dem Land, den Kreisen und den Gemeinden Vorschlägen zur Stärkung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gemacht. Wegen der Umsetzung ist der Landesverband mit dem Land und den kommunalen Landesverbänden im Dialog. Es wurden 20.000 Broschüren gedruckt, die bereits an die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausgeliefert sind. Die Broschüre steht auch hier zum Download bereit.

Städte und Gemeinden müssen nach dem Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg auf ihre Kosten eine leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten und unterhalten. Diese Pflichtaufgabe wird weitestgehend von Frauen und Männern erfüllt, die sich ehrenamtlich in den Feuerwehren unseres Landes engagieren.

Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten.

Für die Gremien des Landesfeuerwehrverbandes ist die noch bessere Förderung des Ehrenamtes eine zwingende Voraussetzung, um den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst langfristig zu sichern auch angesichts der sich ändernden gesellschaftlichen Verhältnisse und rückläufiger Geburten. Wenn immer weniger Menschen zum Feuerwehrdienst bereit wären, müssten die Städte und Gemeinden entweder erheblich in hauptamtliches Feuerwehrpersonal investieren oder an der zu Recht erwarteten Qualität der Feuerwehrarbeit spürbare Abstriche machen.

In zahlreichen Sitzungen haben der Vorstand und das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes das Strategiepapier erarbeitet. Es gilt nun, Anstöße zur Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen auf allen staatlichen Ebenen zu geben.

Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind ohne großen finanziellen Aufwand machbar. Andere kosten Geld. „Allerdings sind diese überschaubaren Ausgaben angesichts des unschätzbar günstigen Ehrenamtes hervorragend angelegt. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zusammen mit den Feuerwehren unseres Landes das Strategiepapier umzusetzen.“ sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler bei der Vorstellung des Strategiepapieres bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen.

Wegen der weiteren Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes hat am 20. Juli 2015 ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände stattgefunden. Diese haben die besondere Bedeutung des Ehrenamtes für die Feuerwehren betont. Gemeinsam wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die aus Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände und des Landesfeuerwehrverbandes besteht. Die Arbeitsgruppe soll gebeten werden, die im Strategiepapier enthaltenen Punkte zur Förderung des Ehrenamtes zu bewerten und Vorschläge für die weitere Umsetzung zu machen.

Zahlreiche im Strategiepapier aufgezeigten Fördermöglichkeiten sind heute schon rechtlich möglich; für einige andere wird noch eine rechtliche Grundlage benötigt. Dieser Wunsch ist der Landesregierung, dem Landtag und den kommunalen Landesverbänden bekannt. Der Landesfeuerwehrverband hat eine Ergänzung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg vorgeschlagen.

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