Information ist unsere Aufgabe

Öffentlichkeitsarbeit

Andreas Wersch
Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit
T   
F   07151 6047763

Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit in Baden-Württemberg über wichtige und aktuelle Themen der Feuerwehren zu informieren. Um dies zu erreichen arbeiten wir cross-medial. Wir möchten auch unsere Mitglieder - die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände - bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und beraten. Wir nutzen langjährige Praxiserfahrungen von Feuerwehr-Pressesprechern im Umgang mit Presse und Medien-Vertretern, um diese für eine konstruktive und interessante Berichterstattung zu gewinnen.

Unser Fachgebiet „Öffentlichkeitsarbeit“ wird von Andreas Wersch (Kernen i.R.) geleitet.

Vorstellung Fachgebietsleiter Andreas Wersch

Zur Person

Andreas Wersch ist seit 1997 Kommandant der Feuerwehr Kernen i.R., einer Remstalgemeinde mit rund 16.000 Einwohnern, direkt vor den Toren der Landeshauptstadt Stuttgart. Der 50-jährige ist Konrektor an einer Fellbacher Realschule und unterrichtet dort die Fächer Deutsch, Geschichte, Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde. Lange Jahre war er als Fachberater zuständig für die Berufs- und Studienorientierung an Realschulen beim Staatlichen Schulamt. Vor, während und nach dem Studium arbeitete er in der Sportredaktion einer Tageszeitung und absolvierte ein Praxissemester beim Südwestrundfunk (damals SDR) in den Bereichen Hörspiel und Fernsehen.

Seine Feuerwehrtätigkeit begann Andreas Wersch mit 15 Jahren in der Jugendfeuerwehr, war später als Kreisausbilder, Jugendfeuerwehrwart und Gruppenführer tätig, ehe er zum Abteilungskommandanten und bald darauf zum Kommandanten gewählt wurde. Seit 1997 ist er Kreisfeuerwehrpressesprecher im Rems-Murr-Kreis, seit November 2014 leitet er das Fachgebiet „Öffentlichkeitsarbeit“ im Landesfeuerwehrverband. Neben seinen Feuerwehrtätigkeiten sitzt er als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde und ist Mitglied des Kreistags im Rems-Murr-Kreis.

Unser Platz in der Gesellschaft? Mittendrin!

Technischer Fortschritt und die Errungenschaften unserer Zeit haben das Leben in vielen Bereichen angenehmer gestaltet. Doch mit dem modernen Leben entstanden auch neue Gefahren. Besonders in Ballungsräumen mit Industrieanlagen, stark frequentierten Verkehrswegen und Versammlungsstätten können durch menschliches Versagen oder durch technische Defekte Unfälle geschehen und Brände ausbrechen, die Leben, Umwelt und Sachwerte bedrohen. Die Zeit der großen Feuersbrünste, als ganze Städte ein Opfer der Flammen wurden, dürfte aber ein für allemal vorbei sein. Heute sichern moderne Fahrzeuge und Geräte in Verbindung mit dem Wissen und Können der Feuerwehrmänner und -frauen den Einsatzerfolg.

Doch Brände zu bekämpfen ist heutzutage nur noch eine von vielen Aufgaben der Feuerwehr. Mehr und mehr rücken seit Jahren technische Hilfeleistungen und der Umweltschutz in die Mitte des Einsatzspektrums. Hier gilt es, die wichtige Arbeit der Feuerwehr und ihre bedeutende Rolle in der Daseinsvorsorge unserer Gesellschaft umfassend und nachhaltig in der öffentliche Wahrnehmung zu verfestigen: Die Feuerwehren bieten Sicherheit – und Sicherheit ist ein Stück Lebensqualität!

Öffentlichkeitsarbeit – warum?

Ziel des Landesfeuerwehrverbandes ist es, die Öffentlichkeit in Baden-Württemberg über wichtige und aktuelle Themen der Feuerwehrarbeit zu informieren und die Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände zu unterstützen und zu beraten. Wir nutzen langjährige Praxiserfahrungen von Feuerwehr-Pressesprechern im Umgang mit Presse und Medienvertretern, um diese für eine konstruktive und interessante Berichterstattung über die Arbeit der Feuerwehren zu gewinnen. Dabei spielen die Sozialen Netzwerke eine immer wichtigere Rolle – dem muss sich auch eine traditionsreiche Institution wie die Feuerwehr stellen. Facebook & Co. bieten trotz mancher Risiken eine zeitgemäße Chance, die Arbeit der Feuerwehr darzustellen und vor allem junge Menschen zu erreichen.

Auch die Website des Landesfeuerwehrverbandes ist ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit. Das Portal bietet vielfältige Informationen und wertvolle Unterstützung bei der Arbeit der Feuerwehren vor Ort.

Öffentlichkeitsarbeit ist mehr als „Tue Gutes und rede darüber“

Auch wenn die Feuerwehren Jahr für Jahr in den Ranglisten und Beliebtheitsumfragen verschiedener Publikationen vordere Ränge einnehmen, so haben sie sich allzu lange in ihrem Selbstverständnis ausgeruht, dass doch ohnehin jeder wissen müsse, „wie gut wir sind“. Doch der Schein trügt. Wollen die Feuerwehren auch weiterhin ihren festen Bestand in der Gesellschaft haben, so muss sich in ihrem Selbstverständnis manches verändern. Eine Organisation, die die Erfüllung freiwillig übernommener Dienstpflichten zu jeder Tages- und Nachtzeit einfordert, hat es in Konkurrenz zu einer konsum- und freizeitorientierten Gesellschaft nicht gerade leicht, genügend Nachwuchs zu gewinnen. Gerade das ist aber notwendig, um eine kommunale Pflichtaufgabe mit ehrenamtlich tätigen Menschen dauerhaft qualifiziert erfüllen zu können.

Dies gilt auch für den steten Wettbewerb um öffentliche Mittel – hier ist die Lobbyarbeit des Landesfeuerwehrverbandes und seines Präsidenten Dr. Frank Knödler auf Landes- und Bundesebene ein äußerst wichtiger Baustein, der den Feuerwehren auf kommunaler Ebene den Rücken freihält und sie zukunftsfähig macht. Die beiden aktuell erschienenen Broschüren „Freiwillig.Stark!“ (herausgegeben vom Landesfeuerwehrverband) und „Wir.Leben.Retten“ (Innenministerium) sind wichtige Handreichungen für die tägliche Gremienarbeit der Feuerwehren vor Ort. Denn: „Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen“, schreibt Dr. Knödler zu Recht in seinem Vorwort zum Strategiepapier des Landesfeuerwehrverbandes.

Öffentlichkeitsarbeit ist aber nicht nur nach außen wichtig. Auch die interne Kommunikation in den Feuerwehren muss ihren festen Platz haben, damit Entscheidungen und Entwicklungen den Mitgliedern in den Einsatz-, Jugend- und Altersabteilungen transparent gemacht werden. Das trägt in erheblichem Maße zur Identifikation und zur Motivation innerhalb der Feuerwehren bei.

Presse- und Medienarbeit bei Einsätzen

Die Öffentlichkeitsarbeit bei Einsätzen ist ein wichtiger Bestandteil, die Aufgaben der Feuerwehr richtig darzustellen. Wichtig ist dem Landesfeuerwehrverband dabei, den Feuerwehren vor Ort Handlungsweisen zu vermitteln, wie die Zusammenarbeit mit den Behörden, den Polizeisprechern und den Medienvertretern am besten gelingen kann. Dabei muss klar sein, dass die Übermittlung von Bildern und Videosequenzen heutzutage in Sekundenschnelle erfolgt. Innerhalb kürzester Zeit landen Einsatzbilder in den sozialen Netzwerken und verbreiten sich dort rasend weiter. Die Feuerwehr muss hier gewappnet sein und ihrerseits die Medien frühzeitig in sachlich-objektiver Weise bei ihrer Arbeit begleiten und unterstützen.

Der Fachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ im Landesfeuerwehrverband

Der Landesfeuerwehrverband hat bekanntlich seine Facharbeit neu organisiert. Auf die Dauer von fünf Jahren und analog zur Amtszeit des Präsidenten wurden die Fachgebietsleiter und die Mitglieder der Fachausschüsse bestellt. Die Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände sollen dadurch besser in die Facharbeit einbezogen und gleichzeitig bei der täglichen Arbeit vor Ort unterstützt werden. Gleichzeitig sollen die Vernetzung der Feuerwehr-Pressesprecher im Land weiter vorangebracht und regelmäßig „Best-Practice-Beispiele“ ausgetauscht werden.

Besetzung des Fachausschusses Öffentlichkeitsarbeit

In den Fachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ wurden 18 presse- und medienerfahrene Kameraden berufen, die als regionale Vertreter aus den Regierungsbezirken und den verschiedenen Fachgruppen und Institutionen (u.a. AGBF, AGHF, AGKBM, Jugendfeuerwehr) mitwirken.

Im Einzelnen sind dies:

Andreas Wersch

Fachgebietsleiter

Kernen i.R.

Gerd Zimmermann

Stv. Fachgebietsleiter

Böblingen

Willi Dongus

Geschäftsführer LFV

Filderstadt

Markus Heber

AGBF

Stuttgart

Hartmut Holder

AGHF

Metzingen

Guido Plischek

AGKBM

Böblingen

Andreas Rudlof

AGWF

Stuttgart

Martin Stützl-Rieger

Jugendfeuerwehr

Ravensburg

Nico Zimmermann

Feuerwehrmusik

Endingen

Georg Lechleiter

Alters- und Seniorenabteilungen

Appenweier

Klaus-Dieter Kürschner

RP Stuttgart

Steinheim a.A.

Matthias Grimm

RP Karlsruhe

Buchen

Roland Hänel

RP Karlsruhe

Rastatt

Reinhold Engesser

RP Freiburg

Blumberg

Volker Kern

RP Freiburg

Ringsheim

Michael Reitter

RP Tübingen

Mengen

Christian Gorber

RP Tübingen

Überlingen

Jürgen Thomas Müller

RP Karlsruhe (Gast)

Pforzheim

Brandhilfe in neuem Gewand

Die Brandhilfe von Baden-Württemberg präsentiert sich im 63. Jahrgang in einem neuen Gewand. Der Neckar-Verlag hat das Layout der Feuerwehrzeitung für unser Land dem neuen Erscheinungsbild des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg angeglichen. Dafür danken wir als Herausgeber dem Verlag sehr. Frische Farben und die moderne Gestaltung ausgehend von der neuen Marke des Landesfeuerwehrverbandes haben einen großen Wiedererkennungswert. Das Erscheinungsbild des Landesfeuerwehrverbandes ist nun aus einem Guss.

Das neue Äußere der Brandhilfe macht alleine jedoch keine bessere Zeitschrift. Der Inhalt der Brandhilfe ist nur so gut wie die Manuskripte oder Fotos, die vor allem von den Feuerwehren kommen. Und hier können wir, dies stelle ich ausdrücklich fest, noch besser werden. Die 1.100 Feuerwehren mit ihren weit über 3.000 Abteilungen leisten tagtäglich Hervorragendes. Schwierige Einsätze, neuartige Konzepte oder besondere Veranstaltungen interessieren viele Leserinnen und Leser der Brandhilfe im ganzen Land. Dies gilt für die Einsatzabteilungen genauso wie für die Berufs– oder Werkfeuerwehren. Nicht zu vergessen ist die tolle Arbeit in den Jugendfeuerwehren, den Altersabteilungen und bei der Feuerwehrmusik

Die „neue“ Brandhilfe sollte uns allen Ansporn sein, über unsere Arbeit, neue Organisationsformen und gute Ideen zu berichten. „Du Gutes und rede darüber“ hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Wer so gute Arbeit leistet wie die Feuerwehren in unserem Land darf nicht nur sondern muss davon berichten! Herzliche Einladung zur aktiven Mitarbeit!

Plakatständer Aktion „Frauen am Zug“

Auf Vorschlag der Projektgruppe „Mädchen und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren“, in der die Landesfrauensprecherinnen bzw. die von den Landesfeuerwehrverbänden gemeldeten Vertreterinnen aktiv sind, hat der Deutsche Feuerwehrverband Materialien der Feuerwehr-Jahresaktion „Frauen am Zug“ zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um drei Messe-Präsentationsständer (Displays jeweils 85 x 200 cm) mit den modifizierten Motiven „Frauen sind zu schwach [vertreten]“, „Frauen sind Katastrophen [gewachsen]“ und „Frauen an den [Brand]Herd“ (Drehleitermotiv) sowie ein Banner (Vinyl-Vollplane, geöst, 2 x 3 m) mit dem Motiv „Frauen an den [Brand]Herd“ (Drehleitermotiv). Diese sind für den Einsatz bei den Feuerwehren vorgesehen (geeignet etwa für Versammlungen usw.) und können in der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg angefordert werden. Wegen der Größe, der nötigen Verpackung usw. ist ein Transport per Post nicht möglich. Die Materialien müssen daher in der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg in Filderstadt abgeholt werden.

Neue Homepage des Landesfeuerwehrverbandes

Der neue Internetauftritt des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg ist online. Die Seiten www.feuerwehrverband-bw.de zeichnen ein frisches Design, eine übersichtliche Navigation und viele neue Inhalte aus.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ist an Ihrer Meinung zum neuen Internetauftritt interessiert. Insbesondere sind Verbesserungsvorschläge gerne willkommen. Melden Sie sich unter

post@fwvbw.de

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