Gustav Binder

1930 gründete der württembergische Feuerwehrverband anlässlich des 17. württembergischen Landesfeuerwehrtages in Heilbronn die Gustav-Binder-Stiftung. Ausgestattet mit 10.000 RM wurde sie nach dem damaligen Verbandsvorsitzenden Gustav Binder, Kommandant der Feuerwehr Heilbronn benannt. Die Zinsen der Stiftung sollten zugunsten Not leidender Feuerwehrkameraden verwendet werden

1952 konnte die Delegiertenversammlung des Landesverbandes der Feuerwehren in Württemberg und Hohenzollern die 1938 aufgelöste Stiftung wieder ins Leben rufen und mit einem Kapital von 16.436 DM ausstatten. Durch Spenden und Zinserträge steigerte sich das Kapital bis Ende 1983 auf 80.000 DM.

1963 gründete der badische Landesfeuerwehrverband mit Unterstützung des Landes die „Stiftung Feuerwehrdank“, die die gleiche Aufgabe erfüllte, wie die Gustav-Binder-Stiftung. 

Nach der Auflösung des badischen Verbandes 1972, ging das Restvermögen der Stiftung mit 8.000 DM in die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder über.

Heute verfügt die Stiftung über ein Stiftungskapital von ca. 715.000 EUR und kann bei Dienstunfällen, bei denen kein oder nur ein ungenügender Versicherungsschutz besteht, zur sozialen Absicherung Feuerwehrangehöriger oder deren Hinterbliebenen dienen.

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