3. Landestreffen der Feuerwehrärzte am 23. Oktober 2019

In Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Baden-Württemberg organisiert der Landesfeuerwehrverband für 23. Oktober 2019 in Reutlingen die dritte Fortbildungsveranstaltung für die Feuerwehrärzte des Landes. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die gesundheitlichen Auswirkungen bei Belastungen mit Kohlenmonoxid sowie Aktuelles zum Thema „Krebserkrankungen im Feuerwehrdienst“. Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei, es wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 4 Fortbildungspunkten anerkannt.

Anmeldung: per Mail unter seminare@ukbw.de
Tagungsort:
Feuerwache Reutlingen, Hauffstraße 57, 72762 Reutlingen

Veranstaltungsprogramm:

Uhrzeit

Thema

Referent

14:00 Uhr

Begrüßung & Vorstellung

Frank Obergöker
Dr. Andreas Häcker

14:10 Uhr

Hygiene im Brandeinsatz
Erhöhtes Tumorrisiko durch Brandbekämpfung

Dr. Andreas Häcker

14:45 Uhr

Forschungsprojekt der DGUV
Aktueller Sachstand und Zwischenergebnisse

Tim Pelzl

15:20 Uhr

Die neue DGUV Vorschrift 49

Frank Obergöker

15:45 Uhr

Kaffeepause

16:00 Uhr

Gesundheitliche Risiken im Atemschutzeinsatz
Akutes Koronarsyndrom durch Stress und Hitze

Dr. Jochen Spieß

16:40 Uhr

Masimo RainbowSET: Nichtinvasive COHb-Messung
Technologie - Möglichkeiten und Limitationen

Stephen Dreher

17:10 Uhr

Fallbeispiel:
Langandauernde, nicht tödliche CO-Intoxikation
Rettung und Behandlung von drei Bewohnern

Dr. Stefan Knoll

17:50 Uhr

Abschlussdiskussion

Dr. Andreas Häcker


Partnerfeuerwehr für die kroatische Feuerwehr in Komiza gesucht

Die Freiwillige Feuerwehr Komiza (Insel Vis, Kroatien) hat sich dieser Tage mit der Bitte an uns gewandt, sie bei ihrer nach einer Partnerschaft mit einer Feuerwehr in Baden-Württemberg zu unterstützen.

Hiervon versprechen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Komiza einen lebendigen Erfahrungsaustausch zwischen den Feuerwehren in Bezug auf den Umgang mit modernen Brandbekämpfungsmethoden sowie der Waldbrand-Bekämpfung, wo die kroatischen Feuerwehren auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken können. Auch gegenseitige Besuche wären seitens der anfragenden Feuerwehr ausdrücklich erwünscht.

Der malerische Inselort Komiza liegt im Westen der Insel Vis zwischen der Adriaküste und Hängen des Hum-Berges. Die 1.500 Einwohner große Stadt ist die größte Siedlung auf der Insel Vis, deren Bewohner überwiegend vom Weinbau, der Fischerei und vom Tourismus leben. Neben den vielfältigen Bademöglichkeiten gibt es auch ein breites Angebot für Aktivurlauber an den Stränden und im Ort selbst.

Der Ansprechpartner seitens der Freiwilligen Feuerwehr Komiza ist Herr Salem Gusic (salemgusic1956@gmail.com), der in Heilbronn lebt, aber einen engen Kontakt mit seiner Heimat-Feuerwehr Komiza hat. Bitte gehen Sie direkt auf Herrn Gusic zu, wenn Sie an einer Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Komiza interessiert sind.

Wahl der neuen Landesjugendleitung

Die neue Landesjugendleitung (v.l.n.r.): Martin-Stürzl-Rieger, Andreas Fürst und Oliver Semmler

Am 20. Juli 2019 hat die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg im Rahmen der Delegiertenversammlung eine neue Führungsspitze gewählt. Andreas Fürst wird Nachfolger von Thomas Häfele, der nach 15 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stand.

Martin Stürzl-Rieger wurde im Amt des stellvertretenden Landesjugendleiters bestätigt und Oliver Semmler rückt als neuer Stellvertreter für Andreas Fürst nach.

Wir wünschen für die kommenden Aufgaben ein gutes Gelingen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Dr. Frank Knödler als Leiter der Branddirektion Stuttgart verabschiedet

Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration (l.) und Oberbürgermeister Fritz Kuhn (r.) verabschiedeten den Amtsleiter Dr. Frank Knödler (m.) am 11. Juli in den Ruhestand. (Foto: LHS Stuttgart/Leif Piechowski)

Im Beisein des Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Ministers für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart, Dr. Frank Knödler, am 11. Juli im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Über ein Vierteljahrhundert stand Knödler an der Spitze der größten Feuerwehr in Baden-Württemberg.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte bei der Verabschiedung: "Dr. Frank Knödler hat der Stuttgarter Branddirektion den organisatorischen Schliff gegeben. 27 Jahre hat er sich für eine bestens ausgestattete und stets zuverlässige Feuerwehr eingesetzt.Dabei hat er auch Innovationen angestoßen, wie die Leitstelle für Sicherheit und Mobilität. Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter können sich im Notfall auf unsere Feuerwehr verlassen. Dr. Knödler hat sich  auch für eine enge Zusammenarbeit von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr engagiert. Ich danke ihm im Namen der Stadt herzlich für diesen Super-Job."

Die vollständige Pressemitteilung der Stadt Stuttgart finden Sie hier (externer Link).

(Text und Bild: Landeshauptstadt Stuttgart)

Attraktive Stellenausschreibungen im Feuerwehrhotel Sankt Florian

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian am Titisee ist eine komfortable Hotelanlage mit 68 Zimmern und 126 Gästebetten, einem Restaurant mit großzügiger Terrasse, einer Bar sowie einem Veranstaltungs- und Wellnessbereich und bietet nicht nur den rund 180.000 baden-württembergischen Feuerwehrangehörigen fast unbegrenzte Möglichkeiten für Erlebnis, Sport, Fortbildung, Erholung und Genuss.

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian liegt idyllisch neben dem Titisee und nahe dem Feldberg. Nachhaltige Bauweise, eine zeitgemäße Architektur sowie das freundliche und motivierte Mitarbeiterteam kommen bei unseren Gästen bestens an: Jährlich 34.000 Übernachtungen und eine Auslastung von 90 Prozent sprechen für sich.

Die derzeitigen Betriebsleiter werden zum 31. Mai 2020 auf eigenen Wunsch ausscheiden. Deshalb erfolgen jetzt die Ausschreibungen für einen Hotelmanager (m/w/d) sowie für einen Küchenchef (m/w/d).

Fachempfehlung zum Umgang mit AdBlue®

Zur Reduzierung von auftretenden Emissionen beim Betrieb von Dieselfahrzeugen ist die Nachbehandlung der Abgase notwendig. Dies erfolgt mit Hilfe eines Betriebsstoffes (Harnstofflösung), der die Bezeichnung AdBlue® trägt.

Bei der Verwendung dieses Betriebsstoffs gilt es einige Rahmenbedingungen zu beachten. Die Fachempfehlung soll den Feuerwehren eine Hilfestellung geben, um eine uneingeschränkte Nutzung der Einsatzfahrzeuge zu sichern und kostspielige Schäden an den Fahrzeugen durch den Betriebsstoff zu vermeiden.

Die Fachempfehlung finden Sie hier.

Anmelden zum Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung am 8./9.11.2019

Das Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes am 8. und 9. November 2019 an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal ist die Plattform für Brandschutzerzieher, Feuerwehrangehörige und Interessierte in Deutschland.

In Vorträgen, Diskussionsrunden und Kreativformaten tauscht sich die Branche zu Themen des vorbeugenden Brandschutzes und der Brandschutzerziehung aus. Rechtliche Aspekte, Ausbildung, Methoden und Zukunftsentwicklungen sind einige der Themen des Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung.

Hier können Sie sich direkt anmelden.

Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum. Neben der Luftbildgewinnung über großen und komplexen Schadenslagen, dem Einsatz von Infrarotbild-Kameras oder speziellen Messgeräten sind zum Beispiel der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln sowie die Dokumentation von Einsätzen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die zur Rettung von Menschenleben und bedeutenden Sachwerten beitragen können.

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Drohnen und was muss der Drohnensteuerer dabei beachten? Wie lassen sich Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung mit anderen Organisationen optimal gestalten und welche Anforderungen sind an eine umfassende Ausbildung zum Drohnensteuerer zu stellen?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“, die unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in enger Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus dem Bevölkerungsschutz und der Luftfahrt erarbeitet wurden.

Spendenaufruf: Feuerwehr-Ausrüstung für Sierra Leone gesucht

Dringend um Unterstützung gebeten hat der nationale Feuerwehrchef der westafrikanischen Republik Sierra Leone. Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und war in den vergangenen Jahren bereits von einem blutigen Bürgerkrieg, von einer Ebola-Epidemie sowie Mitte August 2017 von einer Unwetterkatastrophe mit mehreren hundert Todesopfern schwer getroffen worden. Durch die Spenden zahlreicher baden-württembergischer Feuerwehren und des Landesfeuerwehrverbandes sowie die tatkräftige Unterstützung des Flughafens Stuttgart haben seit 2005 mehrere Containersendungen mit Feuerwehrausrüstung und insgesamt sieben Einsatzfahrzeuge den Weg von Baden-Württemberg nach Westafrika gefunden.

Die enge Verbindung der afrikanischen Republik Sierra Leone zu den Feuerwehren im Land ist ganz wesentlich auf die Initiative des Denkendorfer Unternehmers, Honorarkonsul Willi Drechsler, zurückzuführen. Über ihn ist dieser Tage nun ein weiteres Hilfeersuchen beim Landesfeuerwehrverband eingegangen, dem wir sehr gerne nachkommen. Dringend benötigt wird praktisch alles, was eine Feuerwehr im Einsatzfall benötigt. „Feuerwehr-Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge, die bei uns aussortiert werden, sind in diesen bitterarmen Regionen hoch willkommen und können noch jahrelang bestens genutzt werden“, bittet Vizepräsident Gerhard Lai die Feuerwehren des Landes um ihre Unterstützung.

„Die segensreiche Hilfe, welche Sie mit gespendeter Feuerwehr-Ausrüstung täglich für das ca. 6.000 Kilometer entfernte Sierra Leone leisten können, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ich danke Ihnen bereits heute für Ihre Unterstützung“, schreibt der Honorarkonsul der Republik Sierra Leone Willi Drechsler in seinem Appell.

Liste der dringend benötigten Gegenstände:

Fahrzeuge
Feuerwehrfahrzeuge, insbesondere ein geländegängiger Kommandowagen

Ausrüstungsgegenstände
Absturzsicherungsgerät, Atemluftflaschen, Atemschutzgeräte, Feuerwehräxte, Halterungen für Leitern, Leitern, Rettungsleinen, Sicherheitsgurte, Sprungtücher

Schläuche und Armaturen
B-Schläuche, C-Schläuche, Feuerwehrschläuche, Saugschläuche, Saugschutzkörbe, Schaumrohre, Strahlrohre, Übergangsstücke

Bekleidung
Einsatzhosen, Einsatzjacken, Feuerwehrhandschuhe, Feuerwehrhelme, Feuerwehrstiefel, Flammschutzhauben, Gummistiefel, Pullover, Visiere für Helme, Warnwesten

Bitte kontaktieren Sie die Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, wenn Sie Ausrüstungsgegenstände oder Fahrzeuge abgeben wollen. Die Landesgeschäftsstelle koordiniert dann alles Weitere.

Herzlichen Dank!

Die HNE Technologie AG aus Augsburg wird Fördermitglied des Landesfeuerwehrverbandes

Neben den Feuerwehrverbänden der Land- und Stadtkreise, die Mitglieder des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg sind, können außerdem Körperschaften des öffentlichen Rechts, sonstige natürliche und juristische Personen fördernde Mitglieder des Verbandes werden und dadurch die wichtige Arbeit für das baden-württembergische Feuerwehrwesen unterstützen.

Als neues Fördermitglied des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg wurde im Rahmen der letzten Präsidiumssitzung die Firma HNE Technologie AG aus Augsburg. Die HNE Technologie AG ist ein Hersteller von Sonderlöschgeräten, dessen Produkte bereits seit 25 Jahren ein fester Bestandteil der Grundausstattung von Feuerwehr, Polizei und Sondereinsatzkräften ist.

Die Liste unserer Fördermitglieder finden Sie hier.

Checkliste zur frühen Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz

In den vergangenen Jahren berichteten verschiedene Quellen über eine signifikante Häufung von Krebserkrankungen bei Feuerwehrangehörigen. Die zugrunde liegenden, internationalen Studien lassen dabei einen Zusammenhang zwischen diesen Erkrankungen und der Brandbekämpfung vermuten.

In einer umfangreichen Auswertung analysiert die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) die weltweite Studienlage und kommt zu der Gesamtbewertung, dass tatsächlich ein „möglicher Zusammenhang zwischen Krebserkrankung und Brandbekämpfung“ besteht. Mehrere Studien zeigten eine signifikante Korrelation, insbesondere bei Hoden- und Prostatakrebs sowie bei bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems.

Eine mögliche Ursache für die Krebserkrankungen sieht die IARC in der Exposition der Feuerwehrangehörigen gegenüber verschiedenen Chemikalien, die häufig im Brandrauch sowie in Brandrückständen nachweisbar sind und die laut WHO seit vielen Jahrzehnten beim Menschen als krebsauslösend gelten. Bekannte Vertreter sind die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Formaldehyd oder Asbest.

Eine laufende Querschnittstudie der UKBW soll Einblick in die reale Expositionssituation von Feuerwehrangehörigen geben. In verschiedenen Einsatzszenarien wird bei den Probanden gemessen, wie viele PAKs sie während eines Einsatzes über die Haut aufnehmen. Mithilfe des Projektes möchte man dann Strategien und Verhaltensweisen entwickeln, um die Giftstoffexposition im Einsatzalltag zu minimieren.

Da erst in wenigen Jahren konkrete Ergebnisse zu erwarten sind, empfiehlt sich beim heutigen Kenntnisstand die konsequente Umsetzung einer Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz. Das gilt auch für Nachlösch- oder Aufräumarbeiten an kalten Brandstellen. Wertvolle Tipps liefern zum Beispiel das vfdb-Merkblatt „Empfehlung für den Feuerwehreinsatz zur Einsatzhygiene bei Bränden“ (03/2014) oder die DGUV-Information „Hygiene – Schutz gegen Kontamination“. Die darin enthaltenen sowie weitere Empfehlungen sind in einer Checkliste des Landesfeuerwehrverbandes zusammengestellt.

EDEKA-Feuerwehraktion 2019 zugunsten der Jugendfeuerwehren

Freiwillige Feuerwehren sind lokal fest verwurzelt und werden weit überwiegend von ehrenamtlichen Mitgliedern getragen. Dieses Engagement unterstützt EDEKA Südwest und lanciert seit 2017 die Feuerwehrwurst, die seither in allen EDEKA-Märkten erhältlich ist. Durch den Verkauf der Wurst kamen im vergangenen Jahr 16.429,93 Euro zusammen, die nun für Projekte der baden-württembergischen Jugendfeuerwehr sinnvoll genutzt werden können.

Am 1. April 2019 geht die Feuerwehraktion von EDEKA Südwest in die nächste Runde. Mit jeder verkauften Wurst – und ab 2019 zusätzlich mit jedem verkauften Steak – wird die Arbeit der Jugendfeuerwehren im Land unterstützt. Zwischen April und September 2019 warten in den rund 900 EDEKA-Märkten in Baden-Württemberg die Feuerwehrwürste sowie die marinierten Feuerwehrsteaks auf Kunden. In der Bedientheke sind die XXL-Würste als Bratwürste und Rote erhältlich. Und im SB-Bereich werden geräucherte rote Bockwürste angeboten. Auch die Steaks sind sowohl an der Bedientheke als auch im SB-Kühlregal erhältlich.

Mit dem Start der EDEKA-Feuerwehraktion möchten wir die Jugendfeuerwehren im Land schon heute dazu animieren, diese Steilvorlage auch im Jahr 2019 aufzunehmen und entsprechend publikumswirksame Aktionen vor Ort zu planen. Ganz gleich, ob man eine Fahrzeugschau oder Spielstraße auf dem Kundenparkplatz anbietet, an einem Infostand zur Brandschutzerziehung informiert, aktives Personalmarketing betreibt oder die Einkäufe der Kunden in Tüten verpackt – das Spektrum der Möglichkeiten ist schier unendlich, um die Aufmerksamkeit auf die Jugendfeuerwehren vor Ort zu lenken. Gleichzeitig biete der Verkauf von Feuerwehr-Wurst und -Steak auch im Jahr 2019 eine exzellente Chance, um die Jugendfeuerwehr-Kasse für Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten aufzufüllen

Kreative und nachhaltige Aktionen gesucht
Als zusätzlichen Anreiz, Feuerwehr-Aktionen in Zusammenarbeit mit der lokalen EDEKA-Filiale durchzuführen, hat übrgens EDEKA Südwest einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die kreativste Aktion mit 500 Euro belohnt werden wird. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, sendet einfach eine kurze Beschreibung der in 2019 durchgeführten Aktion zusammen mit ein paar Bildern an das Jugendbüro des Landesfeuerwehrverbandes. Wer gewinnt, entscheidet dann im Herbst 2019 eine Jury. Wir wünschen viel Erfolg!

Für ein sicheres Grillvergnügen
Damit das Grillen für alle zum gelungenen Freizeiterlebnis und nicht zum Desaster wird, empfehlen wir Ihnen in unserem Brandschutztipp die Beachtung einiger Grundregeln.


Vorsicht beim Start in die Fahrradsaison

Kälte, Hitze, Handhabungsfehler – immer wieder kommt es zu Bränden durch Fahrradakkus - Eine Information des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. beschäftigt sich mit dieser Thematik.

Die Information finden Sie hier.

Neue Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte der Feuerwehren

Eine Arbeitsgruppe "Psychosoziale Notfallversorgung Feuerwehren in Baden-Württemberg" des Landesfeuerwehrverbandes hat eine Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung - PSNV-E für Einsatzkräfte der Feuerwehren erarbeitet.

Dem Arbeitskreis gehörten Vertreter der Feuerwehren, der Landesfeuerwehrschule, der Kirchen und der Unfallkasse Baden-Württemberg an.

Die Fachempfehlung finden Sie hier.

Vierteilige Merkblattserie des Bundesverbandes Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) zu Feuerlöschmitteln

Das Thema Löschmittel wird in der neuen Merkblattserie des bvfa aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen beleuchtet. Die insgesamt vier Merkblätter haben das Ziel, den Anwendern die Funktion und Verwendung von Feuerlöschmitteln näher zu bringen. In jeweils einem eigenen Merkblatt werden die Themenbereiche „tragbare Feuerlöscher“, „Anwendung durch Feuerwehren“ sowie „Löschanlagen und ihre Besonderheiten“ abgehandelt. Das übergreifende Thema „Feuerlöschmittel – Umwelt und Toxikologie“ bildet den Abschluss der Merkblattserie.

Je nach dem individuellen Informationsbedürfnis und dem persönlichen Wissensstand, hat der Leser auch die Möglichkeit zwischen den Merkblättern und deren Reihenfolge frei zu wählen.

Merkblatt 1: Feuerlöschmittel in Feuerlöschern
Merkblatt 2: Feuerlöschmittel – Anwendung durch Feuerwehren
Merkblatt 3: Löschmittel in Löschanlagen
Merkblatt 4: Feuerlöschmittel: Umwelt und Toxikologie

Die komplette Merkblattserie der Fachgruppe Löschmittel sowie viele weitere Fachinformationen des bvfa finden Sie auf der bvfa-Webseite zum kostenlosen Download unter https://www.bvfa.de/181/presse-medien/publikationen/

Höhere Leistungen für Feuerwehrangehörige ab 01.01.2019

Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bei Unfällen im Feuerwehrdienst vielfältige Leistungen unterschiedlicher Art.

So werden

- Sachleistungen - wie z.B. medizinische Leistungen (incl. Reha-Leistungen) oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- Geldleistungen an Feuerwehrangehörige – wie z.B. Verletztengeld
- Geldleistungen an Hinterbliebene – wie z.B. Renten
- Pauschalen – wie z.B. Sterbegeld, Einmalzahlungen
- Unterstützungsleistungen bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt werden,

zur Verfügung gestellt.

Zum 01.01.2019 bestehen aufgrund der Erhöhung diverser Grenzwerte wieder höhere Leistungen, insbesondere bei den Geldbeträgen, Renten und Pauschalen.

In dieser Übersicht sind alle möglichen Leistungen zusammen gefasst.

Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehren (Feuerwehr-Entschädigungssatzung)

Von einer Arbeitsgruppe des Landesfeuerwehrverbandes wurde ein Satzungsmuster für eine Feuerwehr-Entschädigungssatzung erarbeitet und von den Gremien des Verbandes beraten und beschlossen.

Neben dem aus kommunaler Sicht des Gemeindetages Baden-Württemberg formulierten Muster der Feuerwehr-Entschädigungssatzung steht Ihnen damit außerdem das aus Feuerwehrsicht formulierte Muster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Verfügung.

Worin unterscheiden beide sich?
Wir haben das Satzungsmuster des Gemeindetags an den Stellen übernommen, für die Einverständnis besteht. Wir haben jedoch zahlreiche Passagen ergänzt, damit alle Tätigkeiten im Feuerwehrdienst entschädigt werden können, die entschädigt werden sollten.

Zudem haben wir die Kommentierung zu den Entschädigungsregelungen passgenauer den einzelnen Entschädigungstatbeständen zugeordnet, als dies im Text des Gemeindetages der Fall ist.

Im Gegensatz zum Gemeindetag haben wir zusätzlich zum Satzungsmuster einer pauschalisierten Entschädigung (Satzungsmuster 1) außerdem ein Satzungsmuster für die Entschädigung bei Spitzabrechnung des Verdienstausfalles (Satzungsmuster 2) formuliert und bereitgestellt.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat in beiden Satzungsmustern – pauschalisierte Entschädigung bzw. Spitzabrechnung des Verdienstausfalls – die Entschädigung für Feuerwehrdienste umfassend geregelt und erläutert. Es bleibt den Gemeinden unbenommen, einzelne dort aufgeführte Tatbestände zu streichen, falls beispielsweise in der Feuerwehr keine Wach- und Bereitschaftsdienste angeordnet werden oder bestimmte Funktionen, die in § 7 Abs. 1 und 2 FwES aufgeführt sind, nicht geschaffen worden sind, oder gegebenenfalls entsprechend dem örtlichen Bedarf zu ergänzen.

Das Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes finden Sie hier und in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Gesetze und Rechtsgrundlagen".

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2019

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen.

Auch im Jahr 2019 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2019

Ankündigungsformular

Bestätigungsformular

 

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

GEMA-Rahmenvertrag regelt pauschal abgegoltene Musiknutzungen für 2019 und 2020

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) einen Rahmenvertrag für die Jahre 2019 und 2020 geschlossen.

Danach sind Musiknutzungen der Feuerwehren, deren Abteilungen, der Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände sowie des Landesfeuerwehrverbandes durch den günstigen Jahrespauschalbetrag abgegolten, sofern die Veranstaltungen/Musikwiedergaben im eigenen Namen und auf eigene Rechnung als alleiniger Veranstalter durch eine Feuerwehr, eine Feuerwehrabteilung oder einen Feuerwehrverband durchgeführt und bei der GEMA fünf Tage vor Stattfinden der Veranstaltung mitgeteilt werden.

Weitere Informationen zum Rahmenvertrag finden Sie hier.