Bildungsreferent (m/w/d) gesucht

Bildungsreferent (m/w/d) gesucht

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Jugendbüro in der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg einen Bildungsreferenten (m/w/d) mit einem Beschäftigungsumfang von 100 %.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

Feuerwehrangehörige aus Baden-Württemberg unterstützen Rettungseinsätze

Nach schweren Unwettern mit heftigem Starkregen in Teilen Deutschlands setzen die Rettungskräfte ihre Arbeit mit großen Anstrengungen fort. Auch zahlreiche baden-württembergische Feuerwehrangehörige sind im Einsatz. Präsident Dr. Frank Knödler dankt allen Feuerwehrangehörigen für deren Solidarität und Hilfsbereitschaft auch über die Landesgrenzen hinweg.

Hier finden Sie unsere vollständige Pressemitteilung.

Feuerwehrhotel Sankt Florian öffnet nach fast siebenmonatiger Betriebsschließung wieder zum 21. Mai 2021

Es geht wieder los! Endlich wieder auf Reisen gehen, Natur und Kultur entdecken, lecker Essen & Trinken und sich abends in ein kuscheliges Nest fallen lassen. Wir sind ganz aus dem Häuschen, denn wir dürfen ab dem 21. Mai 2021 endlich wieder Gäste bei uns im Feuerwehrhotel Sankt Florian in der Ferienregion Hochschwarzwald willkommen heißen. Auch wenn aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung noch nicht alle Freizeitangebote nutzbar sind: Bei uns können Sie sich wohlfühlen, entspannen und genießen im Einklang mit der Natur auf 846 Metern Höhe in familiärer, zuvorkommender Schwarzwälder Gastlichkeit. Es lohnt sich immer, in das Feuerwehrhotel Sankt Florian zu kommen. Die einzigartige Naturlandschaft, wunderschöne Wanderwege, die Nähe zu Freiburg, abwechslungsreiche Sportmöglichkeiten im Freien sowie ein Wird-nie-langweilig-Umfeld für Familien – bei uns finden Sie Abwechslung, aber auch Ruhe und Entspannung. Das gesamte Team des Feuerwehrhotels Sankt Florian freut sich nach langen Monaten der Corona-Pandemie-bedingten Hotelschließung schon heute auf Ihren Besuch.

Übrigens: Wir kümmern uns darum, dass Sie gesund und sicher Ihren Urlaub im Hochschwarzwald verbringen können und haben dafür ein schlüssiges Hygienekonzept erstellt. Zudem haben wir für Sie auch während der vergangenen Monate an einer steten Verbesserung des Hauses gearbeitet. So wurden beispielsweise alle Lattenroste und Matratzen ausgetauscht. Sie können sich also auf einen neuen Schlafkomfort freuen! Nun fehlen nur noch Sie. Wann dürfen wir Sie im Feuerwehrhotel Sankt Florian am wunderschönen Titisee begrüßen?

Neue Corona-Verordnung "Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit"

Nun ist es offiziell, die Jugendarbeit in unseren Jugendfeuerwehren kann in den meisten Landkreisen wieder starten. Seitens des Sozialministeriums Baden-Württemberg wurde nun die Corona-Verordnung „Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit“ angepasst. Mit diesen neuen Regelungen wird es in den meisten Landkreisen wieder möglich sein, mit der Jugendfeuerwehrarbeit zu starten. Die Verordnung des Sozialministerium ist unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-jugendhaeuser/ veröffentlicht worden. Auf der Internetseite der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg (https://www.jugendfeuerwehr-bw.de/aktuelles/901-konzept-zum-restart-leben-in-und-mit-der-lage.html) wurden die wesentlichen Punkte für die Jugendfeuerwehrarbeit zusammengefasst. Dort finden sich zudem zahlreiche Unterlagen für den Re-Start.

Erfolgreiche Lobbyarbeit: Feuerwehrangehörige können ab 19. April geimpft werden

Feuerwehrangehörige, die als Ersthelfer in Kontakt mit Patientinnen und Patienten oder Verletzten stehen und den Rettungsdienst unterstützen, kommen ab Montag in den Kreis der Impfberechtigten. Das ist das erfreuliche Ergebnis, das beim Impfgipfel der Landesregierung am gestrigen Freitag verkündet wurde. Im engen Austausch und im konstruktiven Schulterschluss mit unserer Abteilung Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement im Innenministerium konnten wir in den letzten Tagen dieses Ergebnis in Abstimmung mit dem hierfür zuständigen Sozialministerium erzielen.

„Für mich heißen die Ergebnisse des heutigen Impfgipfels übersetzt, dass sich unsere Feuerwehrangehörige in den Einsatzabteilungen bereits ab Montag für eine Corona-Schutzimpfung anmelden können“, erläutert der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler. „Wir stehen zudem im Austausch mit den betroffenen Landesministerien um zu prüfen, ob durch Blocktermine ein vereinfachtes Anmeldeverfahren möglich ist. Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten“, so der Präsident weiter.

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass alle Feuerwehrangehörigen stets wieder gesund von den Einsätzen sowie den Ausbildungs- und Übungsdiensten zurückkehren können. Dazu gehört es unter anderem auch, dass alle Feuerwehrangehörigen bestmöglich vor einer Coronavirus-Infektion geschützt werden – das geschieht neben der konsequenten Einhaltung der Hygienemaßnahmen und der AHA-L-Regeln auch durch eine Impfung. Dafür, also für eine frühzeitige Corona-Impfung der Feuerwehrangehörigen, hatte sich der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg bereits seit dem vergangenen Herbst eingesetzt. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie steht Präsident Dr. Frank Knödler in ständigem Austausch mit unserem Landesbranddirektor und unserem Abteilungsleiter im Innenministerium. Immer auch unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen und infektiologischen Gesamtbetrachtung haben wir immer frühestmöglich das Mögliche für unsere Feuerwehren erreichen können. So war es unser Innenminister, der sich schon vor der ersten Impfverordnung beim Bundesgesundheitsminister für die Aufnahme der Feuerwehr in die Priorisierung erfolgreich eingesetzt hat. Bereits seit längerem können die Helfer-vor-Ort-Gruppen in der höchsten Priorität geimpft werden. Und auch jetzt wurde unser Anliegen von der Landesregierung aufgenommen und umgesetzt. Wir konnten erfolgreich die eigenen Positionen deutlich machen und der Politik die Gefahren und Risiken im Feuerwehralltag erläutern, um die Feuerwehrangehörigen frühzeitig zu impfen.

„Die Feuerwehren leisten auch in der Pandemie hervorragende Arbeit – und einen ganz entscheidenden Dienst für die Gemeinschaft. Da ist es nur richtig, dass auch Feuerwehrleute, die als Ersthelfer in Kontakt mit Patientinnen und Patienten oder Verletzten kommen und den Rettungsdienst unterstützen, aber noch nicht geimpft sind, jetzt einbezogen werden“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Nachgang des Impfgipfels der Landesregierung. Die vollständige Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration finden Sie hier.

Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr

Die soziale Absicherung der Feuerwehrangehörigen ist schon immer eine Herzenssache des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg (LFV) und einer der Schwerpunkte unserer Verbandsarbeit. Stillstand ist Rückschritt, und deshalb ist der Verband immer bestrebt, das Leistungsniveau für unsere baden-württembergischen Feuerwehrangehörigen bzw. deren Familienangehörigen kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern, insbesondere was die Leistungen nach Unfällen im Feuerwehreinsatz bzw. -dienst anbelangt. Bereits seit der Verbandsversammlung 2017 in Friedrichshafen hatte man daher deutliche Anpassungen der ergänzenden Leistungen durch das Land gefordert.

Nun ist es soweit: Die geänderte VwV des Innenministeriums über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr (VwV Ergänzung Unfallversicherung Feuerwehr) ist veröffentlich worden und rückwirkend zum 01.01.2020 in Kraft getreten. Damit sind die seit mehr als drei Jahren vom LFV immer wieder vorgetragenen Ansätze für Leistungsverbesserungen und die zahlreichen gemeinsamen Gespräche und Diskussionen hierzu mit dem Ministerium und mit der UKBW nun tatsächlich zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen.

Die überarbeitete VwV Ergänzung Unfallversicherung Feuerwehr bringt elementare Verbesserungen für die baden-württembergischen Feuerwehrangehörigen mit sich:
▪ Neu: Auch nichteheliche Lebenspartner erhalten künftig Leistungen!
▪ Alle Leistungen wurden deutlich verbessert, die Todesfallleistung bei schicksalsbedingten Leiden wurde sogar mehr als verdoppelt.
▪ Die Leistungen sind künftig an die Bezugsgröße der Sozialversicherung angelehnt, wodurch sich diese laufend entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung erhöhen.

Neu: Leistungen jetzt auch für nichteheliche Lebenspartner
Mit der neuen VwV erhalten nun auch Personen „wegen ihrer engen persönlichen und wirtschaftlichen Verbundenheit mit der oder dem Verstorbenen“ eine Einmalzahlung im Todesfall. Gemeint sind z.B. nicht verheiratete Lebenspartnerinnen und -partner, die aus der gesetzlichen Unfallversicherung ansonsten keine Leistungen erhalten. Sie bekommen künftig im Todesfall eine Einmalzahlung in Höhe von 64.000 Euro im Jahr 2021. Die Höhe der Zahlung ist mit der beispielsweise in Brandenburg und Hessen für diese Fälle eingeführten Einmalzahlung in Höhe von 60.000 Euro vergleichbar.

Todesfallleistung bei schicksalsbedingten Leiden mehr als verdoppelt
Die 2016 eingeführten Unterstützungsleistungen in Fällen, in denen wegen eines fehlenden medizinischen Ursachenzusammenhangs zwischen dem Unfall im Rahmen des Feuerwehrdienstes und dem Gesundheitsschaden Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht gewährt werden können (sogenannte schicksalsbedingte Leiden), betragen nun im Todesfall 64.000 Euro in 2021 und haben sich damit gegenüber der bisherigen Leistung mehr als verdoppelt.

Zuschläge zum Verletztengeld: Berechnungsverfahren vereinfacht, Leistungen erhöht
Die zusätzliche Leistung des Landes zum Verletzten- und Übergangsgeld wird nicht mehr individuell berechnet, sondern als pauschalierter Zuschlag gewährt. Dieser Zuschlag, der in gleicher Höhe als Mehrleistung der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und als zusätzliche Leistung des Landes gewährt wird, beträgt pro Kalendertag 1/125 der monatlichen Bezugsgröße. Dies entspricht 26,32 Euro im Jahr 2021 und bedeutet in der Mehrzahl der Fälle eine zum Teil deutliche Erhöhung.

Gleichzeitig werden die Einmalzahlungen bei dauerhafter Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) und im Todesfall erhöht, angepasst an die ebenfalls zum 1. Januar 2020 erfolgte Erhöhung der entsprechenden satzungsgemäßen Mehrleistungen der UKBW.

Leistungen sind künftig an die Bezugsgröße der Sozialversicherung angelehnt
Alle Leistungen sind an die in § 18 SGB IV geregelte und jährlich angepasste Bezugsgröße in der Sozialversicherung angelehnt. Damit ist eine kontinuierliche Anpassung der Leistungen an das durchschnittliche Entgeltniveau gewährleistet. Gegenüber 2020 haben sich dadurch die Leistungen beispielsweise bereits nochmals um rund 3,3 % erhöht.

Fazit: Sehr gute Absicherung für Feuerwehrangehörige
Auch wenn wir natürlich immer hoffen, dass alle Feuerwehrangehörigen stets gesund und unbeschadet von der Einsatzstelle oder dem Übungsdienst wieder nach Hause kommen: Durch das Gesamtpaket der neuen VwV Ergänzung Unfallversicherung Feuerwehr aus der Erhöhung, Erweiterung und Dynamisierung der Leistungen des Landes ist im Zusammenwirken mit den Leistungen der UKBW eine noch bessere Absicherung der Feuerwehrangehörigen in Baden-Württemberg gewährleistet. Im Falle eines Falles wird aus dem körperlichen Schaden zumindest nicht auch noch eine finanzielle Not. Dafür dankt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg dem Land und der UKBW.

Neue Fachempfehlung zur Persönlichen Schutzausrüstung von Feuerwehrangehörigen

Mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für die Feuerwehren vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen beschäftigt sich eine neue Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren der Bundesrepublik Deutschland. Erstellt wurde die Fachempfehlung durch Christian Schwarze, Feuerwehr Stuttgart, auf Basis der Vorarbeiten bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und im Referat 8 der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb). Enge Abstimmung erfolgte mit der DGUV, dem vfdb-Referat 8 und dem DFV-Arbeitskreis Waldbrand.

Die Fachempfehlung betrachtet und vergleicht die Persönliche Schutzausrüstung für die Brandbekämpfung im Innenangriff und im Freien zuerst einzeln und dann im Vergleich mit einem besonderen PSA-Ensemble für die Waldbrandbekämpfung. Die verschiedenen Möglichkeiten zum Schutz vor schädlichen Gasen und Partikeln (Pressluftatmer, Vollmaske mit A2B2E2K2-CO-P3-Filter, Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 / FFP3) werden detailliert aufgeführt. Das Dokument gibt umfangreiche, praxisgerechte Empfehlungen zur Beschaffung und Bereitstellung geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung für Feuerwehrangehörige

Wahlprüfsteine des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Wahl des 17. Landtages von Baden-Württemberg

Am 14. März 2021 wird der 17. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Dann entscheidet sich, wer künftig „im Musterländle“ Regierungsverantwortung trägt und wer die politischen Rahmenbedingungen für unsere Feuerwehren bestimmen wird.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat für die Landtagswahl am 14. März zehn Wahlprüfsteine definiert auf Basis unserer strategischen Projekte, die wir um die seitens der Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände genannten Themengebiete und Fragestellungen ergänzt haben. Die Fragen sind schließlich vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg beschlossen worden. Die zehn Wahlprüfsteine gingen an die im Landtag vertretenen Parteien von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, AfD und FDP. Im Folgenden sind unsere Fragen und die Antworten der Parteien abgedruckt.

Mit diesen Wahlprüfsteinen haben die wahlberechtigten Feuerwehrangehörigen eine Grundlage für ihre Entscheidung bei der Wahl am 14. März 2021, soweit sie das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg betrifft. Auch bei der Regierungsbildung und der Arbeit des Landtages in den kommenden fünf Jahren wird der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg auf die Antworten der Parteien hinweisen und immer wieder darauf zurückkommen.

Stammzellspender gesucht!

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen Bernd Müller hat uns gebeten, einen Flyer mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Stammzellenspender für die 7-jährige Hannah aus Deizisau weiterzuleiten.

Gern veröffentlichen wir den Flyer. Vielleicht findet sich in Reihen der Feuerwehr ein geeigneter Spender.

Überarbeitung des Musters einer Feuerwehrsatzung: Wesentliche Ergänzungen der Muster-Feuerwehrsatzung in Bezug auf Versammlungen und Wahlen

Da mit Blick auf die aktuellen Pandemieentwicklungen die Durchführung von Hauptversammlungen und Wahlen bei den Gemeindefeuerwehren weiterhin erschwert sein wird, wurde an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg vermehrt die Frage eines entsprechenden Umgangs mit dieser Situation gestellt. Die Hauptversammlung kann in solchen Ausnahmefällen verschoben oder in digitaler Form abgehalten werden. Sofern die Hauptversammlung nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann, können die dort ggfs. notwendigen Wahlen und Abstimmungen auch als Briefwahl oder Online durchgeführt werden. Allerdings erfordern diese Vorgehensweisen entsprechende Regelungen in der Feuerwehrsatzung. Im Dialog mit dem Gemeindetag, dem Innenministerium und der Gemeindeprüfungsanstalt hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg die in der Satzung notwendigen Änderungen formuliert und ein entsprechendes Muster für eine Feuerwehrsatzung bzw. Feuerwehrabteilungssatzung (FwSAbt) bereitgestellt. Diese Regelungen sind in den Erläuterungen zum Muster für eine Feuerwehrsatzung ausführlich erklärt. Neben diesen Änderungen und Ergänzungen wurde das Satzungsmuster insgesamt überarbeitet und auf den aktuellen normativen Stand gebracht.

Was sind bzw. wo finden sich die dafür relevanten Veränderungen?

  • In Ausnahmefällen kann bei Vorliegen schwerwiegender Gründe bzgl. der Durchführung der Hauptversammlung vom Grundsatz der Präsenzveranstaltung abgewichen werden (§ 16 Abs. 6 FwSAbt).
  • Die Hauptversammlung kann in diesen Fällen auf einen zeitnahen Termin – jedoch maximal bis zu einem Jahr – verschoben werden (§ 16 Abs. 6 Buchstabe a)) oder in digitaler Form abgehalten werden (§ 16 Abs. 6 Buchstabe b)).
  • Sofern die Hauptversammlung nach § 16 Abs. 6 nicht in Form einer Präsenzveranstaltung durchgeführt wird, enthält § 17 Abs. 7 die Regelungen für alternative Formate zur Durchführung von Wahlen und Abstimmungen. Hierüber entscheidet der Bürgermeister nach Anhörung des Feuerwehrausschusses.

Für die Umsetzung dieser Regelungen empfehlen wir den Kommandanten auf ihre Bürgermeister bzw. Kommunalverwaltungen zuzugehen, damit diese in den zuständigen Gremien eine Satzungsänderung beschließen können.

Änderung der VwV Feuerwehrausbildung

Die Verwaltungsvorschrift zur Änderung der VwV-Feuerwehrausbildung vom 28. Dezember 2020 wurde im Gemeinsamen Amtsblatt Baden-Württemberg Nr. 1 vom 27. Januar 2021 veröffentlicht. Die Änderung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft.

Die Regelung ändert die VwV-Feuerwehrausbildung vom 5. Februar 2018 und passt diese an geänderte Rahmenbedingungen und neue Anforderungen an. Neu aufgenommen wird die Option, Lehrgänge oder Lehrgangsteile online anzubieten. Aufgrund der positiven Erfahrungen während der pandemiebedingten Einschränkung des Lehrgangsbetriebs soll diese Möglichkeit auch künftig genutzt werden, um die Ausbildungskapazität zu erhöhen und Kosten zu reduzieren.

Den Teilnehmenden am Lehrgang „Ausbilder für Kinder- und Jugendgruppenleiter“ sowie an Fortbildungsseminaren für diesen Personenkreis, die anschließend als Ausbilder für das Land tätig werden, kann zukünftig der Verdienstausfall erstattet werden.

Eine wichtige Änderung ist auch die Abbildung des Berufsbilds Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau nach dem Berufsbildungsgesetz in der VwV-Feuerwehrausbildung, um eine unnötige Doppelausbildung bei der weitergehenden Führungsausbildung zu vermeiden und eine klare Vergleichbarkeit der Abschlüsse herzustellen. Der Vermeidung unnötiger Ausbildungszeiten dient auch die Möglichkeit, andere Wissensvermittlungen (sonstige) als Qualifikationen anzuerkennen. Damit können mehr Lehrgangsinhalte anerkannt und die Präsenzzeit reduziert werden.

Im Übrigen wurden die Voraussetzungen und die Dauer von Lehrgängen sowie Begrifflichkeiten an neue Gegebenheiten angepasst. Die aktuell gültige VwV-Feuerwehrausbildung finden Sie hier.

Wahlvorschlag des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Wahl des neuen DFV-Präsidenten

Im Rahmen der 67. Delegiertenversammlung wird ein neuer DFV-Präsident (m/w/d) gewählt werden. Nach der DFV-Wahlordnung haben der Präsident, das Präsidium und die ordentlichen Mitglieder ein Vorschlagsrecht. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ist deshalb aufgefordert worden, bis spätestens 4. Dezember 2020 entsprechende Vorschläge für die Wahl eines DFV-Präsidenten (m/w/d) schriftlich einzureichen.

Insgesamt zwölf Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände haben darum gebeten, Dr. Karsten Homrighausen seitens des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg als Kandidaten für die Wahl eines neuen DFV-Präsidenten (m/w/d) vorzuschlagen. Weitere Wahlvorschläge sind nicht eingegangen.

Aufgrund dieses Wahlvorschlags und der in der Präsidiumssitzung am 10. Oktober beschlossenen Positionierung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat die Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes form- und fristgerecht den Wahlvorschlag des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg „Dr. Karsten Homrighausen“ schriftlich an den DFV verschickt.

Wir wünschen Dr. Karsten  Homrighausen für die Wahl alles Gute und viel Erfolg.

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2021

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen. Auch im Jahr 2021 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen mit einer Spende finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2021
Ankündigungsformular
Bestätigungsformular

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

Sicherheitstipps zur Ausleuchtung von Einsatz- und Übungsstellen

Viele Feuerwehreinsätze finden in der Dämmerung oder in der Nacht statt. Und häufig kommen noch Regen oder Schnee dazu. Doch auch Übungen und Ausbildungsdienste werden häufig in den Abendstunden durchgeführt.

Dabei sollte immer auf eine ausreichende Ausleuchtung Wert gelegt werden. Neben Unfallursachen, die sich oft aus unzureichend beleuchteten Verkehrswegen und Arbeitsstellen ergeben oder Stolper-, Sturz- und Rutschgefahren, die nicht rechtzeitig erkannt werden, kann eine mangelnde Ausleuchtung auch die Arbeit unnötig erschweren.

Wir wollen für eine sichere dunkle Jahreszeit Sicherheitstipps zur Ausleuchtung von Einsatz- und Übungsstellen geben.

 

„Wir verurteilen jede Form von Extremismus“

„Wir Feuerwehren stehen für die freiheitlich demokratischen Werte und verurteilen jede Form von Extremismus.“. Mit dieser eindeutigen Botschaft tritt Dr. Frank Knödler, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg dem besonders in den Sozialen Medien aktuell wieder verstärkt protegierten Zusammenhang zwischen extremistischen Tendenzen und der Feuerwehr vehement entgegen.

„Unsere Aufgabe ist es, anderen Menschen in Not zu helfen“, stellt Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg die Aufgabenstellung der Feuerwehr klar. Schon im § 1 des baden-württembergischen Feuerwehrgesetzes ist nachzulesen, dass „die Feuerwehr eine gemeinnützige, der Nächstenhilfe dienende Einrichtung der Gemeinde ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist.“ Sie hat bei Bränden und öffentlichen Notständen Hilfe zu leisten und den Einzelnen und das Gemeinwesen vor hierbei drohenden Gefahren zu schützen und zur Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Lagen technische Hilfe zu leisten (§ 2 FwG BW). „Dabei helfen wir ganz selbstverständlich und vorbehaltlos ALLEN Menschen, die sich in einer lebensbedrohlichen Notlage befinden“, stellt Dr. Knödler in einer Presseinformation des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg klar. Allein im Jahr 2019 seien die Feuerwehren im Land zu mehr als 147.000 Einsätzen gerufen worden und hätten dabei 12.857 Menschen aus höchster Lebensgefahr gerettet sowie Sachwerte in Milliardenhöhe geschützt.

Darüber hinaus sind in den Feuerwehren des Landes alle Menschen willkommen, die sich in der Feuerwehr engagieren wollen. Die Förderung von Migration und Mitgliedschaft ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Feuerwehren sei ausdrücklich erwünscht und sehr gern gesehen. „Seit vielen Jahren verfolgt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg die Ziele, die interkulturellen Kompetenzen der Feuerwehrmitglieder auszubauen, eine offene Willkommenskultur zu implementieren und die Akzeptanz von Frauen zu verbessern“, so der Verbandsvorsitzende weiter. In Baden-Württemberg engagieren sich derzeit rund 184.000 Frauen und Männer in der Feuerwehr, davon rund 119.000 in den Einsatzabteilungen, rund 33.500 Kinder und Jugendliche in den Jugendfeuerwehren sowie 31.500 Frauen und Männer in den Altersabteilungen.

Die Feuerwehren sind dabei nicht nur Retter in der Not, sondern tragen neben ihrem Einsatzauftrag gesellschaftlichen Zusammenhalt und leisten eine qualitativ hochwertige und wertvolle Kinder- und Jugendarbeit. Sie vermitteln und leben wie viele Organisationen aktives bürgerschaftliches Engagement, was seitens der Bevölkerung auch uneingeschränkt positiv wahrgenommen wird. Nicht zuletzt deshalb hat die Feuerwehr zum wiederholten Mal in der Umfrage zum Gemeinwohlatlas mit deutlichem Abstand den ersten Platz belegt. Unter 137 Unternehmen, Institutionen, Vereine und Kirchen war sich die weit überwiegende Mehrheit der 12.000 durch das Marktforschungsinstitut FORSA repräsentativ befragten Bürger einig, dass die Feuerwehr am meisten für das Gemeinwohl tut.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ist Verfechter eines gesellschaftlich breit verankerten Feuerwehr-Ehrenamtes, welches von Toleranz und gegenseitiger Achtung geprägt ist“, stellt Dr. Knödler zusammenfassend fest. Das beginnt bei uns schon in der Jugendfeuerwehr, wo wir seit 2007 durch unser Werteprojekt von Anfang an unseren Mitgliedern die Werte Kameradschaft, Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Toleranz vermitteln.

Diese Pressemitteilung können Sie hier downloaden

Bei jedem Einkauf über AmazonSmile den Landesfeuerwehrverband unterstützen

AmazonSmile ist eine einfache Möglichkeit für Kunden, mit jedem Einkauf eine soziale Organisation ihrer Wahl zu unterstützen, ohne dass dafür Kosten anfallen. Kunden erfahren auf der Website das identische Shopping-Erlebnis, das sie es vom herkömmlichen Einkauf kennen.

Beim ersten Besuch bei smile.amazon.de werden Kunden gebeten, eine Organisation auszuwählen. Mit jedem qualifizierten Einkauf bei AmazonSmile gibt Amazon dann 0,5 Prozent des Einkaufspreises an die jeweilige Einrichtung, in unserem Fall an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V..

Der Neckar-Käpt´n lädt ein

Zu Paris gehört eine Seine-Fahrt, zu Hamburg eine Hafenrunde und zum Ländle eine Fahrt auf dem Neckar. Auf der renovierten MS Wilhelma und auf dem besonders romantischen Neckarbesen lässt sich die wunderschöne Landschaft links und rechts des Neckars im Vorbeifahren genießen.

Der Clou: Feuerwehrangehörige sind in der Saison 2020 dienstags bis freitags bei den regulären Neckar-Schifffahrten kostenlos unterwegs – lediglich der Verzehr an Bord ist nicht inklusive. Und auch bei den beliebten Package-Fahrten erhalten Feuerwehrangehörige einen satten Nachlass in Höhe von 15 %.

Wer die herrliche Region erleben und dieses großzügige Angebot des Neckar-Käpt´n nutzen möchte, findet unter www.neckar-kaeptn.de den gesamten Fahrplan inklusive aller Haltestellen und Abfahrtszeiten. Bitte lassen Sie sich rechtzeitig vor dem geplanten Ausflug auf dem Neckar per E-Mail an buchung@neckar-kaeptn.de oder telefonisch unter 0711 54 99 70 60 verbunden mit dem Hinweis „Feuerwehrangehöriger“ auf die Gästeliste setzen. Wir wünschen einen genussvollen Ausflug.

Wer steht oder geht trägt Maske: Feuerwehrangehörige natürlich die „Feuerwehr-BW-Masken“!!

Wer steht oder geht trägt Maske: Feuerwehrangehörige im Land natürlich den Mund-Nasen-Schutz im Design der Feuerwehren Baden-Württemberg!

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Sie schützen vor allem davor, das Virus weiter zu verbreiten. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist oder einkaufen geht, muss eine einfache Maske für Mund und Nase tragen. Aber auch am Arbeitsplatz und überall dort, wo man nicht sicher die Abstandsregeln befolgen kann, sind sie sinnvoll. Auf vielfachen Wunsch und exklusiv für die Feuerwehren im Land bieten nach Gesprächen mit dem Landesfeuerwehrverband bieten zwei Hersteller entsprechenden Mund-Nasen-Schutz im Erscheinungsbild der Feuerwehren an. Diese werden den Feuerwehren zu Sonderkonditionen zugänglich gemacht.

Alle Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.

Neue Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 "Die tragbaren Leitern" in Kraft

Der Ausschuss „Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung des Arbeitskreises V der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder“ (AFKzV) hat am 8. Juli 2020 den Ländern empfohlen, die Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 (FwDV 10 „Die tragbaren Leitern“) Stand November 2019 einzuführen.

Die neue FwDV 10 ersetzt mit sofortiger Wirkung die bisherige FwDV 10 in der Fassung aus dem Jahr 1996. Die FwDV 10 wurde den Gemeinden bekannt gegeben; sie ist somit auch gemäß Abschnitt 1.2 der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrangehörigen in Baden-Württemberg in der Ausbildung anzuwenden.

In der neuen Fassung der FwDV 10 wird im Vorwort ausgeführt, dass der Führer einer taktischen Einheit von den Regelungen dieser Feuerwehr-Dienstvorschrift abweichen kann, wenn dies zur Sicherstellung des Einsatzerfolges erforderlich ist. Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration weist hier konkretisierend darauf hin, dass die in den Feuerwehr-Dienstvorschriften normierten Vorgehensweisen etabliert sind und insbesondere der Sicherheit der Feuerwehrangehörigen dienen. Das Abweichen von den Regelungen der FwDV 10 soll daher nur im Einzelfall erfolgen. Dies ist regelmäßig nur bei einer Menschenrettung notwendig, wenn keine anderen Maßnahmen zum Einsatzerfolg führen und die Gefährdung für die eingesetzten Kräfte vertretbar ist.

Hier finden Sie die neue FwDV 10.

Wo Ruß ist, sind Schadstoffe - neue DGUV-Regel "Hygiene und Kontaminationsvermeidung bei der Feuerwehr"

Bereits mit einfachen Mitteln können Feuerwehrangehörige ihre Gesundheit nach einem Brandeinsatz besser schützen. Ein Kurzfilm und eine neue Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen wie das geht.

Eine Exposition von Einsatzkräften mit Gefahrstoffen kommt im Feuerwehreinsatz häufig vor – auch bei Einsätzen außerhalb des ABC-Bereichs nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 500, für den klare Schutz- und Hygienemaßnahmen vorgeschrieben sind. Ohne geeignete Schutzmaßnahmen können diese Gefahrstoffe akute oder chronische Gesundheitsschäden bis hin zu Krebserkrankungen verursachen. Diese DGUV Information enthält Hilfestellungen und Hinweise, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch Brandrauch, andere Verbrennungsprodukte bzw. -rückstande und damit assoziierte Gefahrstoffe zu vermeiden. Es werden Maßnahmen aufgezeigt, um Feuerwehrangehörige vor der unmittelbaren Exposition gegenüber diesen Gefahrstoffen zu schützen und gesundheitsgefährdenden Kontaminationen wirksam entgegen zu treten.

Die Broschüre der DGUV finden Sier hier.

Der Kurzfilm "Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr – Erreiche das nächste Level" soll auf die unsichtbaren Gefahren beim Feuerwehreinsatz aufmerksam machen: Schadstoffe, die bei mangelnder Hygiene nach Einsätzen über die Haut in den Körper aufgenommen werden und Einsatzkräften somit schaden können. Einsatzkräfte können sich und ihre Nächsten schützen, indem sie die hier dargestellten Regeln befolgen.

Hier können Sie den Kurzfilm ansehen.

Kooperation mit Teamviewer - "Blizz" zu Sonderkonditionen für die Feuerwehren

Kooperation mit Teamviewer - "Blizz" zu Sonderkonditionen für die Feuerwehren

Das größte Problem ist derzeit häufig die wegfallende persönliche Kommunikation. Dementsprechend gefragt sind derzeit vor allem Programme, die bei der Gestaltung von Besprechungen und Schulungen durch Videokonferenzsysteme unterstützen.

Das Göppinger Softwareunternehmen TeamViewer AG bietet Feuerwehren und Feuerwehrverbänden des Landes ab sofort 25 % Sonderrabatt. Sofern Sie interessiert sind, können Sie sich über eine spezielle Internetseite bei der Firma TeamViewer melden und direkt mit diesem Unternehmen einen Zugang zu den reduzierten Konditionen vereinbaren.

Alle Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.

Fachempfehlung „Vegetationsbrand“ aktualisiert

Fachempfehlung „Vegetationsbrand“ aktualisiert

Die letzten Jahre waren in Deutschland im Durchschnitt wieder viel zu warm und vor allem viel zu trocken. Das Ergebnis waren zahlreiche kleinere und größere Vegetationsbrände mit einer Einsatzdauer bis hin zu mehreren Wochen.

Nach den Auswertungen dieser oft sehr komplexen Einsatzlagen auch in der Arbeitsgruppe Nationaler Waldbrandschutz der Innenministerkonferenz und des Deutschen Feuerwehrverbandes gibt es nun eine aktualisierte Fachempfehlung zu Sicherheit und Taktik im Vegetationsbrandeinsatz. Der DFV-Arbeitskreis Waldbrand bearbeitet im DFV-Fachbereich „Einsatz, Löschmittel, Umweltschutz“ die operativen taktischen und technischen Maßnahmen für die Einsatzlagen zur Vegetationsbrandbekämpfung. Die Feuerwehren sind gebeten, die Inhalte zu beachten und soweit wie möglich auch vor Ort umzusetzen.

Die neue Fachempfehlung finden Sie hier.

Neufassung der Hinweise zur Konzeption von Feuerwehrfahrzeugen in Baden-Württemberg

Die Arbeitsunterlage beschreibt mögliche technische Ausstattungen und Ausrüstungen bei Löschfahrzeugen (TSF-W, MLF, LF 10 und HLF 10, LF 20 und HLF 20) und gibt Hinweise zum Zweck, den technischen Konsequenzen, den Mehrgewichten, den technischen Notwendigkeiten und des Mehrpreises, soweit dazu Informationen vorliegen.

Zur Beschaffung eines Löschfahrzeuges ist es zwingend erforderlich, dass mindestens die entsprechende Fahrzeugnorm in der aktuellen Version vorliegt (also z. B. DIN 14530-5 für LF 10). Normen können beim Beuth-Verlag bestellt werden, wobei dies im Internet elektronisch sehr schnell geht.

DIN EN 1846 definiert die grundlegenden Forderungen an Sicherheit und Leistung bei einem Feuerwehrfahrzeug. National werden diese Anforderungen durch E DIN 14502-2 und DIN 14502-3 ergänzt. In diesen Normen werden von vorneherein einige Elemente gefordert, die interessanterweise gelegentlich mit Aufpreis, also als Sonderausstattung, angeboten werden. Wird aber ein Feuerwehrfahrzeug auf Grundlage der anzuwendenden Normen (DIN 1846, E DIN 14502-2, DIN 14502-3 sowie der eigentlichen Fahrzeugnorm wie z. B. DIN 14530-27 für HLF 20) ausgeschrieben, müssen alle Forderungen der Norm von den Herstellern bereits im Angebot berücksichtigt werden.

Die E DIN 14502-2 fordert für alle Sitzplätze im Mannschaftsraum 3-Punkt-Automatiksicherheitsgurt. Diese über die Vorgaben der StVZO hinausgehende Forderung sollte für die bestmögliche Sicherheit unserer Einsatzkräfte immer ausdrücklich gefordert werden.

Die Neufassung der Hinweise finden Sie bei unserem Fachgebiet Feuerwehrfahrzeuge, Gerätetechnik und Ausrüstung.

Rechtsfragen der Brandschutzerziehung und -aufklärung veröffentlicht

Die Feuerwehren in Baden-Württemberg führen die Aufgaben der Brandschutzerziehung und -aufklärung auf Grundlage von § 2 Abs. 2 Nr. 2 Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg (FwG) auf Gemeindeebene durch. Bei der Durchführung kommt es immer wieder zu Fragen rund um die Themen Haftung und Versicherungsschutz.

Deshalb haben wir seitens der Landesgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit der Unfallkasse Baden-Württemberg, mit unserem Fachgebietsleiter Recht sowie dem Fachausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung die folgenden Hinweise auf häufig gestellte Rechtsfragen der Brandschutzerziehung und -aufklärung zusammengestellt.

Die Zusammenstellung der Rechtsfragen finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Brandschutzerziehung und -aufklärung finden Sie hier.

Bücher für Feuerwehr-Interessierte

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie hat man mehr Zeit für Tätigkeiten, die ansonsten nicht möglich sind. Zum Beispiel Lesen. Im Archiv der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg haben wir wahre Schätze für Interessierte an Feuerwehrliteratur gefunden.

Im Handel sind diese Bücher nicht mehr zu finden. Nutzen Sie diese letzte Gelegenheit, um an Literatur von Feuerwehrgrößen wie Albert Bürger teilhaben zu können. Von allen Büchern ist jeweils nur ein begrenztes Kontingent verfügbar.

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Grisu hilft! - auch mit einer Mund-Nasen-Maske

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Sie schützen vor allem davor, das Virus weiter zu verbreiten. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist oder einkaufen geht, muss eine einfache Maske für Mund und Nase tragen. Aber auch auf der Arbeit, im Büro und überall wo man nicht sicher die Abstandsregeln befolgen kann sind sie sinnvoll.

Bei Feuerwehrangehörigen und ihren Familien kommt bestimmt die Mund-Nasen-Maske mit dem Feuerwehrdrachen Grisu besonders gut an. Und sie tun nicht nur etwas für die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie: 0,50 € je verkauftem Mundschutz geht an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder des Landesfeuerwehrverbandes. Doppelter Grund für den Kauf der Maske!

Hier finden Sie das Bestellformular.

Mehr Informationen zu „Grisu hilft!“ finden Sie hier.

4. Mai: Florianstag

Der "Floriansbrunnen" im Eingangsbereich des Feuerwehrhotels Sankt Florian.

Der 4. Mai wird bereits seit den Anfängen der Feuerwehren als Florianstag begangen. Der Florianstag erinnert an den Schutzpatron der Feuerwehren, bei dem es sich um den römischen Beamten Florian von Lorch handelt.

Florian trat zum damals verbotenen christlichen Glauben über und weigerte sich fortan, römischen Gottheiten Opfergaben darzubieten. Dies wurde von den römischen Staatsbeamten nicht toleriert. Sie suspendierten ihn vom Dienst und schickten ihn in die Verbannung. Florian wurde verhaftet und mit den anderen Christen zum Tode verurteilt. Die Vollstreckung des Urteils erfolge am 4. Mai des Jahres 304. Heute ist der einstige Märtyrer der Schutzpatron der Feuerwehren und weiterer Berufsgruppen.

Die besondere Beziehung der Feuerwehren zum Heiligen St. Florian beschreibt die Tatsache, dass die Feuerwehrangehörigen oftmals als Floriansjünger bezeichnet werden. Über den Funkrufnamen „Florian“ hat er ebenfalls einen festen Platz bei den Feuerwehren.

Feuerwehrwurst und Steak der Firma EDEKA auch im Jahr 2020 erhältlich!

Die Firma EDEKA-Südwest unterstützt das Engagement der freiwilligen Feuerwehren welche von ehrenamtlichen Mitgliedern getragen werden. Das heißt EDEKA Südwest hat im März 2017 erstmalig die Feuerwehrwurst und zwischenzeitlich auch das Feuerwehrsteak auf den Markt gebracht, die an den Bedientheken der Edeka-Märkte im Südwesten erhältlich sind.

Durch den Verkauf dieser Ware und unterstützt durch viele tolle Aktionen der Jugendfeuerwehren vor Ort kamen für Baden-Württemberg in den letzten Jahren viel Geld zusammen. Geld, das zu Beginn direkt an die Kreis- und Stadtjugendfeuerwehren weitergeleitet wurde und welches auf allgemeinen Wunsch der Kreise und Regionen zwischenzeitlich für Projekte/Aktionen der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg verwendet wurden. So erhielt Anfang März jede Jugendfeuerwehr eine KaReVeTo-Spiel. Ein Spiel welches von den Land- und Kreisjugendsprechern entworfen wurde und dazu beiträgt, dass das Thema Werte spielerisch in die Gruppenstunden integriert werden kann.

Auch im Jahr 2020 möchte EDEKA-Südwest die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr fördern und die Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung unterstützen. Auch im Jahr 2020 wird es ab April die Feuerwehrwurst und das Feuerwehrsteak an den Bedientheken der Edeka-Märkte im Südwesten geben. Derzeit ist es leider nicht möglich Aktionen mit bzw. für die (Jugend)-Feuerwehr bei den EDEKA-Märkten vor Ort zu machen. Dennoch möchten wir es nicht versäumen, auf die Aktion hinzuweisen - denken Sie beim Einkauf trotzdem daran.

RETRO CLASSICS vom 27. Februar bis zum 1. März 2020

Traumhafte Automobil-Legenden aus allen Ecken der Welt gepaart mit klassischer Eleganz erwarten die Liebhaber von schönen Kurven und heißen Motoren.

Auf dem zentralen Treffpunkt für Fahrkultur und Lifestyle kann man in den Messehallen in Stuttgart die Oldtimer-Saison starten und ein opulentes Oldtimer-Treffen der schönsten Art entdecken. Mit am Start sind Oldtimer und Youngtimer sowie einzigartige Sonderschauen und interessante Zeitzeugen.

Auch historische Feuerwehrfahrzeuge gibt es am Stand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu entdecken.

Aktuelle Übersicht - Leistungen bei Unfällen im Feuerwehrdienst

Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bei Unfällen im Feuerwehrdienst vielfältige Leistungen unterschiedlicher Art.

So werden

- Sachleistungen - wie z.B. medizinische Leistungen (incl. Reha-Leistungen) oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- Geldleistungen an Feuerwehrangehörige – wie z.B. Verletztengeld
- Geldleistungen an Hinterbliebene – wie z.B. Renten
- Pauschalen – wie z.B. Sterbegeld, Einmalzahlungen
- Unterstützungsleistungen bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt werden,

zur Verfügung gestellt.

In dieser Übersicht sind alle möglichen Leistungen zusammen gefasst.

Wie geht der Notruf 112? - Handreichung und Arbeitsmittel

Handreichung und neue Arbeitsmittel für Feuerwehrangehörige in den Bereichen Brandschutzerziehung, Jugendfeuerwehr, insbesondere Kindergruppen sowie Öffentlichkeitsarbeit

Verkehrsunfall, Brand in der Wohnung oder ein Schlaganfall: Plötzlich zählt jede Sekunde. Aber wie lautet die richtige Telefonnummer? Und welche Angaben müssen gemacht werden?

Das, so meinen wir, sollte „jedes Kind“ wissen. Deshalb haben wir seitens der Landesgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit dem Fachausschuss „Brandschutzerziehung und -aufklärung“ sowie der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg verschiedene Arbeitsmittel rund um den Notruf 112 erstellt. Sie eignen sich besonders für die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Grundschule. Dafür haben wir extra zwei niedliche Protagonisten entwickelt, die Sie ab sofort bei der wichtigen Arbeit der Brandschutzerziehung unterstützen: Der Feuerwehr-Löwe Badele und sein Freund, der kleine Elefant Württele. Sie zeigen kindgerecht aufbereitet, wie beispielsweise der Notruf 112 geht. Weitere Themen der Brandschutzerziehung werden nach und nach folgen.

Ausführliche Informationen und die Arbeitsmittel zum Download finden Sie hier.

Zukunft des DFV/Aktuelle Informationen

Erklärung
der Vertreter im DFV-Präsidialrat der Landesfeuerwehrverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie des Landesbereich FF Hamburg.

Auf der Sitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes am Freitag, den 06.12.2019 in Braunschweig mit den Vertretern aller Landesfeuerwehrverbände und dem Vertreter des Verbandes der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen wurde einstimmig, auf Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, beschlossen:

1. Am 04.04.2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung des DFV durchzuführen.
2. In dieser Delegiertenversammlung wird das Amt des Präsidenten neu gewählt. DFV-Präsident Hartmut Ziebs erklärte, dafür nicht mehr zu kandidieren.
3. In dieser Delegiertenversammlung stellen sich die Vizepräsidenten nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung für die jeweils restliche Amtszeit.

Präsident Hartmut Ziebs und die Mitglieder des Präsidialrates haben einstimmig vereinbart, Diskussionen in den zuständigen Gremien zu führen und keine mediale Debatte zum Schaden der Deutschen Feuerwehren zu führen.

In der Sitzung des Präsidialrates wurde eine gemeinsame Erklärung abgestimmt. Diese gemeinsame Erklärung des Präsidialrates wurde sofort veröffentlicht. Es hat ein Pressegespräch mit Jan-Erik Hegemann, Chefredakteur des Feuerwehr-Magazin, stattgefunden. Auf Nachfrage von Herrn Hegemann erklärte Präsident Ziebs die Neuwahl des Präsidenten am 04.04.2020 als seinen eigenen Vorschlag.

Dies wäre ein wichtiger und kameradschaftlicher Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren.

Dass unmittelbar im Anschluss der Vorsitzende des VdF NRW Dr. jur. Jan Volker Heinisch diese einstimmigen Beschlüsse und Vereinbarungen öffentlich und in den sozialen Netzwerken in Frage stellt, enttäuscht uns maßlos! Dieses Verhalten ist von einem führenden Feuerwehrvertreter nicht zu akzeptieren.

Ausdrücklich möchten wir betonen, dass sein Vertreter Bernd Schneider, diese Beschlüsse vom 06.12.2019 mit dem Präsidialrat maßgeblich mit erarbeitet hat. Wir sind sehr verwundert über die erneuten Stellungnahmen von Dr. jur. Jan Volker Heinisch, zumal er seit seinem Amtsantritt beim VdF NRW im Jahr 2010 an keiner Sitzung des DFV-Präsidialrates teilgenommen hat.

Wir sehen in den öffentlichen Äußerungen ein bewusstes Handeln gegen den Präsidialrat und den Deutschen Feuerwehrverband. Davon distanzieren wir uns deutlich.

Unser Engagement gilt nun, in der ohnehin schon schwierigen Situation, dem gemeinsamen kameradschaftlichen Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren. Wir setzen auf das in den Feuerwehren gelebte Miteinander.


Erklärung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) vom 06.12.2019:
Der aktuelle öffentliche Diskurs rund um den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes schadet dem Deutschen Feuerwehrverband und dem Ansehen der Feuerwehren sehr. Diese Diskussion sehen die Mitgliedsverbände des Deutschen Feuerwehrverbandes mit großer Sorge.

Die Frage, ob der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes zurücktreten soll, war und ist - entgegen der immer wieder in der Öffentlichkeit auftretenden Behauptungen und Mutmaßungen - zu keinem Zeitpunkt verbunden mit den politischen Äußerungen des Präsidenten gegen Rechtspopulismus und hatte auch keine Begründung in dem Migrationshintergrund einer Mitarbeiterin.

Jede anderslautende Debatte entbehrt jeglicher Grundlage.

Die Vizepräsidenten haben an das für sie zuständige Gremium, den Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes berichtet. Die Vizepräsidenten tragen keine Verantwortung für die entstandene mediale Diskussion. Dass die vertrauliche Information in die Öffentlichkeit gelangt ist, ist höchst bedauerlich.

Die Gründe für die Vertrauenskrise wurden heute in nichtöffentlicher Sitzung umfassend erörtert. Ausschlaggebend war neben strukturellen Aspekten eine fortgesetzte gestörte Kommunikation innerhalb des Präsidiums.

Die Feuerwehrverbände decken keine rechtsnationalen Tendenzen. Wir dulden kein radikales Gedankengut, sondern stehen für alle Werte einer freiheitlichen Demokratie ein. In unseren Feuerwehren engagieren sich Menschen ehrenamtlich im Sinne des Gemeinwohls – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Aussehen oder Glaube! In den Ländern wurden daher bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte für Vielfalt und Demokratie initiiert. Diese Projekte werden wir auch in Zukunft mit großer Energie gestalten. Auch der Deutsche Feuerwehrverband gestaltet die wichtige Arbeit in den Projekten wie „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bzw. entsprechenden Nachfolgeprojekte auch weiterhin aktiv mit.

Der Präsidialrat hat einstimmig beschlossen, dass am 4. April 2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung einberufen wird, um das Präsidentenamt neu zu besetzen. Präsident Ziebs hat erklärt, zu dieser Neuwahl nicht zu kandidieren. Die Vizepräsidenten stellen sich nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung in der Delegiertenversammlung für die jeweils restliche Amtszeit.

Bis dahin wird das Präsidium zum Wohle der Deutschen Feuerwehren konstruktiv weiter zusammen arbeiten.

Soweit es in den vergangenen Wochen zu Drohungen gegenüber dem Präsidenten gekommen ist, verurteilen wir dies ebenso scharf, wie verbale Verunglimpfungen von Vizepräsidenten in sozialen Netzwerken. Persönliche Angriffe auf Repräsentanten unseres Verbandes sind nicht akzeptabel.

Die Mitglieder des Präsidialrates werden die Mitglieder ihrer Landesverbände über die Ergebnisse der Sitzung informieren, sodass der Informationsfluss in den Feuerwehren gewährleistet ist.

Der Präsidialrat fordert abschließend dazu auf, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren.

Im kommenden Jahr findet in Hannover der Deutsche Feuerwehrtag statt. Ziel bleibt, auch bei diesem Deutschen Feuerwehrtag die Geschlossenheit und Leistungsfähigkeit der Deutschen Feuerwehren eindrucksvoll darzustellen.

Feuerwehrpräsident platziert Eckpunkte für die Weiterentwicklung der baden-württembergischen Feuerwehren

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat am 12. Oktober seine jährliche Vereins- und Verbandsversammlung abgehalten und in der Heilbronner redblue-Veranstaltungsarena über 500 Feuerwehr-Führungskräfte des Landes sowie Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft begrüßt. Der Verband vertritt die Interessen aller baden-württembergischen Feuerwehren mit derzeit über 182.000 Feuerwehrangehörigen. Auch wenn das Feuerwehrwesen in unserem Land derzeit hervorragend aufgestellt sei, dürfe man beim Tempo nicht nachlassen, propagierte Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, und forderte vom Land mehr Unterstützung für die Weiterbildung , die soziale Absicherung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Außerdem forderte Knödler den in Heilbronn anwesenden Innenminister Thomas Strobl auf, sich nun zeitnah zu äußern, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen werde.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, dankte dem anwesenden Innenminister Thomas Strobl und seinem Team für die konstruktive Zusammenarbeit und platzierte gleichzeitig vier zentrale Forderungen an das Land, mit der man das Feuerwehrwesen im Land weiter stärken und zukunftssicher machen wolle.

Mehr Geld für den Landesfeuerwehrverband für zusätzliche Weiterbildungsbausteine
Eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung ist die Grundlage dafür, dass die Feuerwehren erfolgreich agieren können. Da die Landesfeuerwehrschule angesichts der aktuell vollkommen ausgeschöpften Kapazitäten nicht immer entsprechend schnell und in der notwendigen professionellen Qualität auf aktuelle Themen und Weiterbildungsbedarfe reagieren reagieren könne, hat Verbandspräsident Dr. Frank Knödler angeboten, hier seitens des Landesfeuerwehrverbandes zusätzliche Aufgaben vom Land zu übernehmen. Allerdings müsse das Land die jährlichen finanziellen Zuwendungen an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg dafür im Gegenzug deutlich erhöhen.

Verbesserung der sozialen Absicherung von Feuerwehrangehörigen
Da der Feuerwehrberuf bzw. die Berufung, Menschen in Not zu helfen, eine Gefahren geneigte Tätigkeit ist, sei man auf eine leistungsfähige Unfallversicherung angewiesen. Gerade deshalb, weil in Baden-Württemberg 97% der Feuerwehreinsatzkräfte rein ehrenamtlich „Retten. Löschen. Bergen. Schützen.“, hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg in Heilbronn massiv eine Aufstockung der Mittel an im Feuerwehrdienst in Not geratene Feuerwehrangehörige bzw. deren Hinterbliebenen gefordert. Beispielsweise sei es nicht akzeptabel und auch nicht mehr zeitgemäß, wenn nicht eheliche Lebenspartner von Feuerwehrangehörigen, die im Dienst oder im Einsatz tödlich verunglücken, keine entsprechenden Leistungen erhalten können. Andere Bundesländer wie Brandenburg oder auch Niedersachen, seien hier schon deutlich weiter.

Expertise der Feuerwehr beim vorbeugenden baulichen Brandschutz stärker nutzen
„Wer, wenn nicht die Feuerwehr weiß, wie es im Brandfall in Gebäuden tatsächlich zugeht“, leitete der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu seiner dritten zentralen Forderung an das Land über. Die Einsatzerfahrung der Feuerwehr sei daher eine wichtige Quelle, wenn es darum geht, auf die wesentlichen Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz Wert zu legen. Um das theoretische Wissen von Brandschutzingenieuren und den Praxiserfahrungen der Feuerwehr wieder besser in Einklang zu bringen, brauche man entsprechende Weiterbildungsangebote sowie eine fachliche Unterstützung auf Landesebene. Knödler forderte in Heilbronn vom Land, zeitnah entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen an den baden-württembergischen Hochschulen sowie eine stärkere Vernetzung dieser Hochschulen mit den Feuerwehr-Bildungseinrichtungen zu initiieren.

Gleichzeitig wolle man sein Wissen stärker einbringen können, beispielsweise in den Ausführungsbestimmungen zur aktuell verabschiedeten Landesbauordnung, mit der das Land den Holzbau stärker ermöglichen wolle. „Holz ist ein guter Baustoff – wenn man es richtig macht!“, mahnte Knödler und lieferte auch gleich seine Bedenken: Es könne zu deutlich kritischeren Brandverläufen und gefährlichen Rauchgasausbreitungen kommen, wenn man auf weitere Konkretisierungen in den Ausführungsbestimmungen verzichte. Um dies zu vermeiden bot der Verbandspräsident seine Mitarbeit bei der weiteren Ausgestaltung der Rechtsvorschriften an.

Integrierte Leitstellen
Schließlich bat der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, den Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, nun gegen Ende der laufenden Legislaturperiode endlich „anzusagen“, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen solle. Im Koalitionsvertrag der Grün-/schwarzen Landesregierung war angekündigt worden, die Leitstellenlandschaft zu überprüfen, was in insgesamt zwölf Projektsitzungen mit allen beteiligten Partnern auch hinreichend erörtert worden sei. Die Fakten lägen also alle auf dem Tisch. Die Feuerwehren des Landes hätten ihre Meinung nicht geändert und setzten sich für bereichsübergreifende Integrierte Leitstellen in staatlicher Trägerschaft ein.

Rettungsdatenblätter Streetscooter der Deutschen Post AG

Die Deutsche Post AG stellt den Feuerwehren des Landes Rettungskarten für die eingesetzten E-Zustellfahrzeuge zur Verfügung.

Die Rettungsdatenblätter enthalten wichtige Informationen für die Einsatzkräfte vor Ort im Falle eines Unfalles oder eines Brandes mit den genannten Fahrzeugen. Die Zustellfahrzeuge „Work L“ sind bereits seit längerem im Einsatz, neu im Einsatz sind die Zustellfahrzeuge „Work XL“.

Rettungsdatenblatt "Streetscooter L" der Deutschen Post AG
Rettungsdatenblatt "Streetscooter XL" der Deutschen Post AG

Neue Feuerwehr-Dienstvorschriften FwDV/DV 800 und FwDV/DV 810 in Kraft

Neu eingeführt wurden die Dienstvorschriften „Informations- und Kommunikationstechnik im Einsatz (FwDV/DV 800)“ und „Sprech- und Datenfunkverkehr (FwDV/DV 810)“ sowohl als Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) als auch als Dienstvorschrift für den gesamten Bevölkerungsschutz (DV).

Viele Einsatzleitfahrzeuge und Einsatzführungsstellen sind über den BOS-Sprechfunk hinaus mit weiteren Übertragungstechniken ausgestattet. Dies und selbstverständlich die voranschreitende Einführung des Digitalfunks BOS hat eine grundlegende Überarbeitung der Dienstvorschriften zum IuK-Einsatz erforderlich gemacht.

Auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg finden Sie die neuen Dienstvorschriften.

Neues Regelwerk für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren - DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (UVV Feuerwehren)

Aus alt mach neu: Mit der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ erscheint eine überarbeitete Unfallverhütungsvorschrift für den ehrenamtlichen Feuerwehrbereich (Freiwillige Feuerwehr). Die Vorschrift ersetzt die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C53), die seit 1989 in Kraft ist. Weiterentwicklungen in der Feuerwehrtechnik, veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und neue Erkenntnisse im Unfallgeschehen machten eine Überarbeitung notwendig. Die Organisation von Sicherheit und Gesundheitsschutz stehen im Fokus des neuen Regelwerks.

Parallel erscheint die neue DGUV Regel „Feuerwehren“ (105-049), um die neuen Vorgaben ausführlich zu erläutern. Sie ersetzt die Durchführungsanweisungen der alten UVV.

Die neue DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehren) trat in Baden-Württemberg am 1.10.2019 in Kraft.

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Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum. Neben der Luftbildgewinnung über großen und komplexen Schadenslagen, dem Einsatz von Infrarotbild-Kameras oder speziellen Messgeräten sind zum Beispiel der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln sowie die Dokumentation von Einsätzen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die zur Rettung von Menschenleben und bedeutenden Sachwerten beitragen können.

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Drohnen und was muss der Drohnensteuerer dabei beachten? Wie lassen sich Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung mit anderen Organisationen optimal gestalten und welche Anforderungen sind an eine umfassende Ausbildung zum Drohnensteuerer zu stellen?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“, die unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in enger Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus dem Bevölkerungsschutz und der Luftfahrt erarbeitet wurden.

Checkliste zur frühen Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz

In den vergangenen Jahren berichteten verschiedene Quellen über eine signifikante Häufung von Krebserkrankungen bei Feuerwehrangehörigen. Die zugrunde liegenden, internationalen Studien lassen dabei einen Zusammenhang zwischen diesen Erkrankungen und der Brandbekämpfung vermuten.

In einer umfangreichen Auswertung analysiert die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) die weltweite Studienlage und kommt zu der Gesamtbewertung, dass tatsächlich ein „möglicher Zusammenhang zwischen Krebserkrankung und Brandbekämpfung“ besteht. Mehrere Studien zeigten eine signifikante Korrelation, insbesondere bei Hoden- und Prostatakrebs sowie bei bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems.

Eine mögliche Ursache für die Krebserkrankungen sieht die IARC in der Exposition der Feuerwehrangehörigen gegenüber verschiedenen Chemikalien, die häufig im Brandrauch sowie in Brandrückständen nachweisbar sind und die laut WHO seit vielen Jahrzehnten beim Menschen als krebsauslösend gelten. Bekannte Vertreter sind die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Formaldehyd oder Asbest.

Eine laufende Querschnittstudie der UKBW soll Einblick in die reale Expositionssituation von Feuerwehrangehörigen geben. In verschiedenen Einsatzszenarien wird bei den Probanden gemessen, wie viele PAKs sie während eines Einsatzes über die Haut aufnehmen. Mithilfe des Projektes möchte man dann Strategien und Verhaltensweisen entwickeln, um die Giftstoffexposition im Einsatzalltag zu minimieren.

Da erst in wenigen Jahren konkrete Ergebnisse zu erwarten sind, empfiehlt sich beim heutigen Kenntnisstand die konsequente Umsetzung einer Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz. Das gilt auch für Nachlösch- oder Aufräumarbeiten an kalten Brandstellen. Wertvolle Tipps liefern zum Beispiel das vfdb-Merkblatt „Empfehlung für den Feuerwehreinsatz zur Einsatzhygiene bei Bränden“ (03/2014) oder die DGUV-Information „Hygiene – Schutz gegen Kontamination“. Die darin enthaltenen sowie weitere Empfehlungen sind in einer Checkliste des Landesfeuerwehrverbandes zusammengestellt.

Neue Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte der Feuerwehren

Eine Arbeitsgruppe "Psychosoziale Notfallversorgung Feuerwehren in Baden-Württemberg" des Landesfeuerwehrverbandes hat eine Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung - PSNV-E für Einsatzkräfte der Feuerwehren erarbeitet.

Dem Arbeitskreis gehörten Vertreter der Feuerwehren, der Landesfeuerwehrschule, der Kirchen und der Unfallkasse Baden-Württemberg an.

Die Fachempfehlung finden Sie hier.

Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehren (Feuerwehr-Entschädigungssatzung)

Von einer Arbeitsgruppe des Landesfeuerwehrverbandes wurde ein Satzungsmuster für eine Feuerwehr-Entschädigungssatzung erarbeitet und von den Gremien des Verbandes beraten und beschlossen.

Neben dem aus kommunaler Sicht des Gemeindetages Baden-Württemberg formulierten Muster der Feuerwehr-Entschädigungssatzung steht Ihnen damit außerdem das aus Feuerwehrsicht formulierte Muster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Verfügung.

Worin unterscheiden beide sich?
Wir haben das Satzungsmuster des Gemeindetags an den Stellen übernommen, für die Einverständnis besteht. Wir haben jedoch zahlreiche Passagen ergänzt, damit alle Tätigkeiten im Feuerwehrdienst entschädigt werden können, die entschädigt werden sollten.

Zudem haben wir die Kommentierung zu den Entschädigungsregelungen passgenauer den einzelnen Entschädigungstatbeständen zugeordnet, als dies im Text des Gemeindetages der Fall ist.

Im Gegensatz zum Gemeindetag haben wir zusätzlich zum Satzungsmuster einer pauschalisierten Entschädigung (Satzungsmuster 1) außerdem ein Satzungsmuster für die Entschädigung bei Spitzabrechnung des Verdienstausfalles (Satzungsmuster 2) formuliert und bereitgestellt.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat in beiden Satzungsmustern – pauschalisierte Entschädigung bzw. Spitzabrechnung des Verdienstausfalls – die Entschädigung für Feuerwehrdienste umfassend geregelt und erläutert. Es bleibt den Gemeinden unbenommen, einzelne dort aufgeführte Tatbestände zu streichen, falls beispielsweise in der Feuerwehr keine Wach- und Bereitschaftsdienste angeordnet werden oder bestimmte Funktionen, die in § 7 Abs. 1 und 2 FwES aufgeführt sind, nicht geschaffen worden sind, oder gegebenenfalls entsprechend dem örtlichen Bedarf zu ergänzen.

Das Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes finden Sie hier und in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Gesetze und Rechtsgrundlagen".