Wo Ruß ist, sind Schadstoffe - neue DGUV-Regel "Hygiene und Kontaminationsvermeidung bei der Feuerwehr"

Bereits mit einfachen Mitteln können Feuerwehrangehörige ihre Gesundheit nach einem Brandeinsatz besser schützen. Ein Kurzfilm und eine neue Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen wie das geht.

Eine Exposition von Einsatzkräften mit Gefahrstoffen kommt im Feuerwehreinsatz häufig vor – auch bei Einsätzen außerhalb des ABC-Bereichs nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 500, für den klare Schutz- und Hygienemaßnahmen vorgeschrieben sind. Ohne geeignete Schutzmaßnahmen können diese Gefahrstoffe akute oder chronische Gesundheitsschäden bis hin zu Krebserkrankungen verursachen. Diese DGUV Information enthält Hilfestellungen und Hinweise, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch Brandrauch, andere Verbrennungsprodukte bzw. -rückstande und damit assoziierte Gefahrstoffe zu vermeiden. Es werden Maßnahmen aufgezeigt, um Feuerwehrangehörige vor der unmittelbaren Exposition gegenüber diesen Gefahrstoffen zu schützen und gesundheitsgefährdenden Kontaminationen wirksam entgegen zu treten.

Die Broschüre der DGUV finden Sier hier.

Der Kurzfilm "Einsatzstellenhygiene bei der Feuerwehr – Erreiche das nächste Level" soll auf die unsichtbaren Gefahren beim Feuerwehreinsatz aufmerksam machen: Schadstoffe, die bei mangelnder Hygiene nach Einsätzen über die Haut in den Körper aufgenommen werden und Einsatzkräften somit schaden können. Einsatzkräfte können sich und ihre Nächsten schützen, indem sie die hier dargestellten Regeln befolgen.

Hier können Sie den Kurzfilm ansehen.

Wer steht oder geht trägt Maske: Feuerwehrangehörige natürlich die „Feuerwehr-BW-Masken“!!

Wer steht oder geht trägt Maske: Feuerwehrangehörige im Land natürlich den Mund-Nasen-Schutz im Design der Feuerwehren Baden-Württemberg!

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Sie schützen vor allem davor, das Virus weiter zu verbreiten. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist oder einkaufen geht, muss eine einfache Maske für Mund und Nase tragen. Aber auch am Arbeitsplatz und überall dort, wo man nicht sicher die Abstandsregeln befolgen kann, sind sie sinnvoll. Auf vielfachen Wunsch und exklusiv für die Feuerwehren im Land bieten nach Gesprächen mit dem Landesfeuerwehrverband bieten zwei Hersteller entsprechenden Mund-Nasen-Schutz im Erscheinungsbild der Feuerwehren an. Diese werden den Feuerwehren zu Sonderkonditionen zugänglich gemacht.

Alle Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.

Kooperation mit Teamviewer - "Blizz" zu Sonderkonditionen für die Feuerwehren

Kooperation mit Teamviewer - "Blizz" zu Sonderkonditionen für die Feuerwehren

Das größte Problem ist derzeit häufig die wegfallende persönliche Kommunikation. Dementsprechend gefragt sind derzeit vor allem Programme, die bei der Gestaltung von Besprechungen und Schulungen durch Videokonferenzsysteme unterstützen.

Das Göppinger Softwareunternehmen TeamViewer AG bietet Feuerwehren und Feuerwehrverbänden des Landes ab sofort 25 % Sonderrabatt. Sofern Sie interessiert sind, können Sie sich über eine spezielle Internetseite bei der Firma TeamViewer melden und direkt mit diesem Unternehmen einen Zugang zu den reduzierten Konditionen vereinbaren.

Alle Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.

Fachempfehlung „Vegetationsbrand“ aktualisiert

Fachempfehlung „Vegetationsbrand“ aktualisiert

Die letzten Jahre waren in Deutschland im Durchschnitt wieder viel zu warm und vor allem viel zu trocken. Das Ergebnis waren zahlreiche kleinere und größere Vegetationsbrände mit einer Einsatzdauer bis hin zu mehreren Wochen.

Nach den Auswertungen dieser oft sehr komplexen Einsatzlagen auch in der Arbeitsgruppe Nationaler Waldbrandschutz der Innenministerkonferenz und des Deutschen Feuerwehrverbandes gibt es nun eine aktualisierte Fachempfehlung zu Sicherheit und Taktik im Vegetationsbrandeinsatz. Der DFV-Arbeitskreis Waldbrand bearbeitet im DFV-Fachbereich „Einsatz, Löschmittel, Umweltschutz“ die operativen taktischen und technischen Maßnahmen für die Einsatzlagen zur Vegetationsbrandbekämpfung. Die Feuerwehren sind gebeten, die Inhalte zu beachten und soweit wie möglich auch vor Ort umzusetzen.

Die neue Fachempfehlung finden Sie hier.

Neufassung der Hinweise zur Konzeption von Feuerwehrfahrzeugen in Baden-Württemberg

Die Arbeitsunterlage beschreibt mögliche technische Ausstattungen und Ausrüstungen bei Löschfahrzeugen (TSF-W, MLF, LF 10 und HLF 10, LF 20 und HLF 20) und gibt Hinweise zum Zweck, den technischen Konsequenzen, den Mehrgewichten, den technischen Notwendigkeiten und des Mehrpreises, soweit dazu Informationen vorliegen.

Zur Beschaffung eines Löschfahrzeuges ist es zwingend erforderlich, dass mindestens die entsprechende Fahrzeugnorm in der aktuellen Version vorliegt (also z. B. DIN 14530-5 für LF 10). Normen können beim Beuth-Verlag bestellt werden, wobei dies im Internet elektronisch sehr schnell geht.

DIN EN 1846 definiert die grundlegenden Forderungen an Sicherheit und Leistung bei einem Feuerwehrfahrzeug. National werden diese Anforderungen durch E DIN 14502-2 und DIN 14502-3 ergänzt. In diesen Normen werden von vorneherein einige Elemente gefordert, die interessanterweise gelegentlich mit Aufpreis, also als Sonderausstattung, angeboten werden. Wird aber ein Feuerwehrfahrzeug auf Grundlage der anzuwendenden Normen (DIN 1846, E DIN 14502-2, DIN 14502-3 sowie der eigentlichen Fahrzeugnorm wie z. B. DIN 14530-27 für HLF 20) ausgeschrieben, müssen alle Forderungen der Norm von den Herstellern bereits im Angebot berücksichtigt werden.

Die E DIN 14502-2 fordert für alle Sitzplätze im Mannschaftsraum 3-Punkt-Automatiksicherheitsgurt. Diese über die Vorgaben der StVZO hinausgehende Forderung sollte für die bestmögliche Sicherheit unserer Einsatzkräfte immer ausdrücklich gefordert werden.

Die Neufassung der Hinweise finden Sie bei unserem Fachgebiet Feuerwehrfahrzeuge, Gerätetechnik und Ausrüstung.

Rechtsfragen der Brandschutzerziehung und -aufklärung veröffentlicht

Die Feuerwehren in Baden-Württemberg führen die Aufgaben der Brandschutzerziehung und -aufklärung auf Grundlage von § 2 Abs. 2 Nr. 2 Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg (FwG) auf Gemeindeebene durch. Bei der Durchführung kommt es immer wieder zu Fragen rund um die Themen Haftung und Versicherungsschutz.

Deshalb haben wir seitens der Landesgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit der Unfallkasse Baden-Württemberg, mit unserem Fachgebietsleiter Recht sowie dem Fachausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung die folgenden Hinweise auf häufig gestellte Rechtsfragen der Brandschutzerziehung und -aufklärung zusammengestellt.

Die Zusammenstellung der Rechtsfragen finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Brandschutzerziehung und -aufklärung finden Sie hier.

Bücher für Feuerwehr-Interessierte

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie hat man mehr Zeit für Tätigkeiten, die ansonsten nicht möglich sind. Zum Beispiel Lesen. Im Archiv der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg haben wir wahre Schätze für Interessierte an Feuerwehrliteratur gefunden.

Im Handel sind diese Bücher nicht mehr zu finden. Nutzen Sie diese letzte Gelegenheit, um an Literatur von Feuerwehrgrößen wie Albert Bürger teilhaben zu können. Von allen Büchern ist jeweils nur ein begrenztes Kontingent verfügbar.

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Grisu hilft! - auch mit einer Mund-Nasen-Maske

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Sie schützen vor allem davor, das Virus weiter zu verbreiten. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist oder einkaufen geht, muss eine einfache Maske für Mund und Nase tragen. Aber auch auf der Arbeit, im Büro und überall wo man nicht sicher die Abstandsregeln befolgen kann sind sie sinnvoll.

Bei Feuerwehrangehörigen und ihren Familien kommt bestimmt die Mund-Nasen-Maske mit dem Feuerwehrdrachen Grisu besonders gut an. Und sie tun nicht nur etwas für die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie: 0,50 € je verkauftem Mundschutz geht an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder des Landesfeuerwehrverbandes. Doppelter Grund für den Kauf der Maske!

Hier finden Sie das Bestellformular.

Mehr Informationen zu „Grisu hilft!“ finden Sie hier.

4. Mai: Florianstag

Der "Floriansbrunnen" im Eingangsbereich des Feuerwehrhotels Sankt Florian.

Der 4. Mai wird bereits seit den Anfängen der Feuerwehren als Florianstag begangen. Der Florianstag erinnert an den Schutzpatron der Feuerwehren, bei dem es sich um den römischen Beamten Florian von Lorch handelt.

Florian trat zum damals verbotenen christlichen Glauben über und weigerte sich fortan, römischen Gottheiten Opfergaben darzubieten. Dies wurde von den römischen Staatsbeamten nicht toleriert. Sie suspendierten ihn vom Dienst und schickten ihn in die Verbannung. Florian wurde verhaftet und mit den anderen Christen zum Tode verurteilt. Die Vollstreckung des Urteils erfolge am 4. Mai des Jahres 304. Heute ist der einstige Märtyrer der Schutzpatron der Feuerwehren und weiterer Berufsgruppen.

Die besondere Beziehung der Feuerwehren zum Heiligen St. Florian beschreibt die Tatsache, dass die Feuerwehrangehörigen oftmals als Floriansjünger bezeichnet werden. Über den Funkrufnamen „Florian“ hat er ebenfalls einen festen Platz bei den Feuerwehren.

Feuerwehren wetteifern um den IF Star

Öffentliche Versicherer und DFV zeichnen Ideen zur Schadenverhütung aus

Feuerwehren aus ganz Deutschland können sich ab sofort wieder für den „IF Star“, die Auszeichnung für Ideen der Feuerwehren bewerben. Alle zwei Jahre wird der IF Star von den öffentlichen Versicherern und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) ausgeschrieben. Gesucht werden neue Ideen, Vorschläge und Projekte zur Schadenverhütung und anderen Feuerwehr-Themenbereichen wie der Brandschutzerziehung. Bis Mitte Juli haben Feuerwehren Zeit, ihre Bewerbung beim Verband öffentlicher Versicherer einzureichen. Die drei besten Projekte werden mit Preisgeldern von je 3.500 Euro und der Bronzeskulptur „IF Star“ ausgezeichnet.

Bereits zum sechsten Mal verleihen die öffentlichen Versicherer und der Deutsche Feuerwehrverband in diesem Jahr den IF Star. Bewerben können sich alle Feuerwehren, die Ideen aus den Aufgabenbereichen Personen-/Sachschutz, Einsatztaktik, Brandschutzerziehung und -aufklärung, Nachwuchsförderung oder Integration oder vergleichbaren Bereichen mit besonderer Umsicht umgesetzt haben oder dies geplant haben. Kreative Ansätze aus Bereichen des Feuerwehralltags können ebenfalls eingereicht werden. Gerade in aktuellen Zeiten, in denen es für die Feuerwehren viele Herausforderungen durch die Corona-Pandemie gibt, können solche Ideen Erleichterung im Feuerwehrdienst bieten.

„Mit dem regelmäßig wiederkehrenden Wettbewerb erkennen die öffentlichen Versicherer das vielfältige Ideenpotenzial von Feuerwehrfrauen und -männern in ganz Deutschland an“, sagt Stefan Opalka, Leiter des Bereichs Produktmanagement Haftpflicht/Unfall/Schaden und Ansprechpartner für Feuerwehren beim Verband öffentlicher Versicherer e. V. „Sie sind in den meisten Bereichen unseres täglichen Lebens für die Bevölkerung im Einsatz und schöpfen aus einem enormen Erfahrungsschatz, wenn es darum geht, über Gefahrensituationen aufzuklären oder diese selbst zu meistern.“

Ziel der Auszeichnung ist es, den Einfallsreichtum von Feuerwehren zu würdigen, eine praktische Umsetzung neuer Techniken oder Vorgehensweisen zu fördern und anderen Feuerwehren bundesweit bekannt zu machen. „Der IF Star-Wettbewerb ist ein guter Anlass, Ideen zusammenzutragen, fachspezifisch zu beurteilen und schließlich Feuerwehren an den prämierten Ergebnissen teilhaben zu lassen“, unterstreicht DFV-Vizepräsident Frank Hachemer.

Bewerbungen können Feuerwehren bis zum 17. Juli 2020 in digitalisierter Form bei Stefan Opalka, dem IF Star-Ansprechpartner beim Verband öffentlicher Versicherer, unter ifstar@voevers.de einreichen. Vertreter der Gewinner-Teams werden – sofern es die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie erlaubt – zu einer feierlichen Preisverleihung im Herbst eingeladen.

Zum IF Star:
Die Zusammenarbeit von Feuerwehren und öffentlichen Versicherern in der Schadenverhütung und weiteren Bereichen hat eine lange Tradition. Der IF Star wurde erstmals beim Deutschen Feuerwehrtag 2010 in Leipzig vergeben. Die Gewinner wählt eine Jury aus Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbands, der öffentlichen Versicherer und der Wissenschaft aus.

Den Flyer zur Bewerbung und weitere Informationen zum IF Star gibt es online unter www.voev.de/if-star und https://www.feuerwehrverband.de/feuerwehren-wetteifern-um-den-if-star/.

Feuerwehrwurst und Steak der Firma EDEKA auch im Jahr 2020 erhältlich!

Die Firma EDEKA-Südwest unterstützt das Engagement der freiwilligen Feuerwehren welche von ehrenamtlichen Mitgliedern getragen werden. Das heißt EDEKA Südwest hat im März 2017 erstmalig die Feuerwehrwurst und zwischenzeitlich auch das Feuerwehrsteak auf den Markt gebracht, die an den Bedientheken der Edeka-Märkte im Südwesten erhältlich sind.

Durch den Verkauf dieser Ware und unterstützt durch viele tolle Aktionen der Jugendfeuerwehren vor Ort kamen für Baden-Württemberg in den letzten Jahren viel Geld zusammen. Geld, das zu Beginn direkt an die Kreis- und Stadtjugendfeuerwehren weitergeleitet wurde und welches auf allgemeinen Wunsch der Kreise und Regionen zwischenzeitlich für Projekte/Aktionen der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg verwendet wurden. So erhielt Anfang März jede Jugendfeuerwehr eine KaReVeTo-Spiel. Ein Spiel welches von den Land- und Kreisjugendsprechern entworfen wurde und dazu beiträgt, dass das Thema Werte spielerisch in die Gruppenstunden integriert werden kann.

Auch im Jahr 2020 möchte EDEKA-Südwest die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr fördern und die Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung unterstützen. Auch im Jahr 2020 wird es ab April die Feuerwehrwurst und das Feuerwehrsteak an den Bedientheken der Edeka-Märkte im Südwesten geben. Derzeit ist es leider nicht möglich Aktionen mit bzw. für die (Jugend)-Feuerwehr bei den EDEKA-Märkten vor Ort zu machen. Dennoch möchten wir es nicht versäumen, auf die Aktion hinzuweisen - denken Sie beim Einkauf trotzdem daran.

RETRO CLASSICS vom 27. Februar bis zum 1. März 2020

Traumhafte Automobil-Legenden aus allen Ecken der Welt gepaart mit klassischer Eleganz erwarten die Liebhaber von schönen Kurven und heißen Motoren.

Auf dem zentralen Treffpunkt für Fahrkultur und Lifestyle kann man in den Messehallen in Stuttgart die Oldtimer-Saison starten und ein opulentes Oldtimer-Treffen der schönsten Art entdecken. Mit am Start sind Oldtimer und Youngtimer sowie einzigartige Sonderschauen und interessante Zeitzeugen.

Auch historische Feuerwehrfahrzeuge gibt es am Stand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu entdecken.

Aktuelle Übersicht - Leistungen bei Unfällen im Feuerwehrdienst

Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bei Unfällen im Feuerwehrdienst vielfältige Leistungen unterschiedlicher Art.

So werden

- Sachleistungen - wie z.B. medizinische Leistungen (incl. Reha-Leistungen) oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- Geldleistungen an Feuerwehrangehörige – wie z.B. Verletztengeld
- Geldleistungen an Hinterbliebene – wie z.B. Renten
- Pauschalen – wie z.B. Sterbegeld, Einmalzahlungen
- Unterstützungsleistungen bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt werden,

zur Verfügung gestellt.

In dieser Übersicht sind alle möglichen Leistungen zusammen gefasst.

Wie geht der Notruf 112? - Handreichung und Arbeitsmittel

Handreichung und neue Arbeitsmittel für Feuerwehrangehörige in den Bereichen Brandschutzerziehung, Jugendfeuerwehr, insbesondere Kindergruppen sowie Öffentlichkeitsarbeit

Verkehrsunfall, Brand in der Wohnung oder ein Schlaganfall: Plötzlich zählt jede Sekunde. Aber wie lautet die richtige Telefonnummer? Und welche Angaben müssen gemacht werden?

Das, so meinen wir, sollte „jedes Kind“ wissen. Deshalb haben wir seitens der Landesgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit dem Fachausschuss „Brandschutzerziehung und -aufklärung“ sowie der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg verschiedene Arbeitsmittel rund um den Notruf 112 erstellt. Sie eignen sich besonders für die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Grundschule. Dafür haben wir extra zwei niedliche Protagonisten entwickelt, die Sie ab sofort bei der wichtigen Arbeit der Brandschutzerziehung unterstützen: Der Feuerwehr-Löwe Badele und sein Freund, der kleine Elefant Württele. Sie zeigen kindgerecht aufbereitet, wie beispielsweise der Notruf 112 geht. Weitere Themen der Brandschutzerziehung werden nach und nach folgen.

Ausführliche Informationen und die Arbeitsmittel zum Download finden Sie hier.

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2020

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen.

Auch im Jahr 2020 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2020

Ankündigungsformular

Bestätigungsformular

 

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

Zukunft des DFV/Aktuelle Informationen

Erklärung
der Vertreter im DFV-Präsidialrat der Landesfeuerwehrverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie des Landesbereich FF Hamburg.

Auf der Sitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes am Freitag, den 06.12.2019 in Braunschweig mit den Vertretern aller Landesfeuerwehrverbände und dem Vertreter des Verbandes der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen wurde einstimmig, auf Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, beschlossen:

1. Am 04.04.2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung des DFV durchzuführen.
2. In dieser Delegiertenversammlung wird das Amt des Präsidenten neu gewählt. DFV-Präsident Hartmut Ziebs erklärte, dafür nicht mehr zu kandidieren.
3. In dieser Delegiertenversammlung stellen sich die Vizepräsidenten nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung für die jeweils restliche Amtszeit.

Präsident Hartmut Ziebs und die Mitglieder des Präsidialrates haben einstimmig vereinbart, Diskussionen in den zuständigen Gremien zu führen und keine mediale Debatte zum Schaden der Deutschen Feuerwehren zu führen.

In der Sitzung des Präsidialrates wurde eine gemeinsame Erklärung abgestimmt. Diese gemeinsame Erklärung des Präsidialrates wurde sofort veröffentlicht. Es hat ein Pressegespräch mit Jan-Erik Hegemann, Chefredakteur des Feuerwehr-Magazin, stattgefunden. Auf Nachfrage von Herrn Hegemann erklärte Präsident Ziebs die Neuwahl des Präsidenten am 04.04.2020 als seinen eigenen Vorschlag.

Dies wäre ein wichtiger und kameradschaftlicher Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren.

Dass unmittelbar im Anschluss der Vorsitzende des VdF NRW Dr. jur. Jan Volker Heinisch diese einstimmigen Beschlüsse und Vereinbarungen öffentlich und in den sozialen Netzwerken in Frage stellt, enttäuscht uns maßlos! Dieses Verhalten ist von einem führenden Feuerwehrvertreter nicht zu akzeptieren.

Ausdrücklich möchten wir betonen, dass sein Vertreter Bernd Schneider, diese Beschlüsse vom 06.12.2019 mit dem Präsidialrat maßgeblich mit erarbeitet hat. Wir sind sehr verwundert über die erneuten Stellungnahmen von Dr. jur. Jan Volker Heinisch, zumal er seit seinem Amtsantritt beim VdF NRW im Jahr 2010 an keiner Sitzung des DFV-Präsidialrates teilgenommen hat.

Wir sehen in den öffentlichen Äußerungen ein bewusstes Handeln gegen den Präsidialrat und den Deutschen Feuerwehrverband. Davon distanzieren wir uns deutlich.

Unser Engagement gilt nun, in der ohnehin schon schwierigen Situation, dem gemeinsamen kameradschaftlichen Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren. Wir setzen auf das in den Feuerwehren gelebte Miteinander.


Erklärung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) vom 06.12.2019:
Der aktuelle öffentliche Diskurs rund um den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes schadet dem Deutschen Feuerwehrverband und dem Ansehen der Feuerwehren sehr. Diese Diskussion sehen die Mitgliedsverbände des Deutschen Feuerwehrverbandes mit großer Sorge.

Die Frage, ob der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes zurücktreten soll, war und ist - entgegen der immer wieder in der Öffentlichkeit auftretenden Behauptungen und Mutmaßungen - zu keinem Zeitpunkt verbunden mit den politischen Äußerungen des Präsidenten gegen Rechtspopulismus und hatte auch keine Begründung in dem Migrationshintergrund einer Mitarbeiterin.

Jede anderslautende Debatte entbehrt jeglicher Grundlage.

Die Vizepräsidenten haben an das für sie zuständige Gremium, den Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes berichtet. Die Vizepräsidenten tragen keine Verantwortung für die entstandene mediale Diskussion. Dass die vertrauliche Information in die Öffentlichkeit gelangt ist, ist höchst bedauerlich.

Die Gründe für die Vertrauenskrise wurden heute in nichtöffentlicher Sitzung umfassend erörtert. Ausschlaggebend war neben strukturellen Aspekten eine fortgesetzte gestörte Kommunikation innerhalb des Präsidiums.

Die Feuerwehrverbände decken keine rechtsnationalen Tendenzen. Wir dulden kein radikales Gedankengut, sondern stehen für alle Werte einer freiheitlichen Demokratie ein. In unseren Feuerwehren engagieren sich Menschen ehrenamtlich im Sinne des Gemeinwohls – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Aussehen oder Glaube! In den Ländern wurden daher bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte für Vielfalt und Demokratie initiiert. Diese Projekte werden wir auch in Zukunft mit großer Energie gestalten. Auch der Deutsche Feuerwehrverband gestaltet die wichtige Arbeit in den Projekten wie „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bzw. entsprechenden Nachfolgeprojekte auch weiterhin aktiv mit.

Der Präsidialrat hat einstimmig beschlossen, dass am 4. April 2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung einberufen wird, um das Präsidentenamt neu zu besetzen. Präsident Ziebs hat erklärt, zu dieser Neuwahl nicht zu kandidieren. Die Vizepräsidenten stellen sich nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung in der Delegiertenversammlung für die jeweils restliche Amtszeit.

Bis dahin wird das Präsidium zum Wohle der Deutschen Feuerwehren konstruktiv weiter zusammen arbeiten.

Soweit es in den vergangenen Wochen zu Drohungen gegenüber dem Präsidenten gekommen ist, verurteilen wir dies ebenso scharf, wie verbale Verunglimpfungen von Vizepräsidenten in sozialen Netzwerken. Persönliche Angriffe auf Repräsentanten unseres Verbandes sind nicht akzeptabel.

Die Mitglieder des Präsidialrates werden die Mitglieder ihrer Landesverbände über die Ergebnisse der Sitzung informieren, sodass der Informationsfluss in den Feuerwehren gewährleistet ist.

Der Präsidialrat fordert abschließend dazu auf, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren.

Im kommenden Jahr findet in Hannover der Deutsche Feuerwehrtag statt. Ziel bleibt, auch bei diesem Deutschen Feuerwehrtag die Geschlossenheit und Leistungsfähigkeit der Deutschen Feuerwehren eindrucksvoll darzustellen.

Feuerwehrpräsident platziert Eckpunkte für die Weiterentwicklung der baden-württembergischen Feuerwehren

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat am 12. Oktober seine jährliche Vereins- und Verbandsversammlung abgehalten und in der Heilbronner redblue-Veranstaltungsarena über 500 Feuerwehr-Führungskräfte des Landes sowie Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft begrüßt. Der Verband vertritt die Interessen aller baden-württembergischen Feuerwehren mit derzeit über 182.000 Feuerwehrangehörigen. Auch wenn das Feuerwehrwesen in unserem Land derzeit hervorragend aufgestellt sei, dürfe man beim Tempo nicht nachlassen, propagierte Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, und forderte vom Land mehr Unterstützung für die Weiterbildung , die soziale Absicherung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Außerdem forderte Knödler den in Heilbronn anwesenden Innenminister Thomas Strobl auf, sich nun zeitnah zu äußern, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen werde.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, dankte dem anwesenden Innenminister Thomas Strobl und seinem Team für die konstruktive Zusammenarbeit und platzierte gleichzeitig vier zentrale Forderungen an das Land, mit der man das Feuerwehrwesen im Land weiter stärken und zukunftssicher machen wolle.

Mehr Geld für den Landesfeuerwehrverband für zusätzliche Weiterbildungsbausteine
Eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung ist die Grundlage dafür, dass die Feuerwehren erfolgreich agieren können. Da die Landesfeuerwehrschule angesichts der aktuell vollkommen ausgeschöpften Kapazitäten nicht immer entsprechend schnell und in der notwendigen professionellen Qualität auf aktuelle Themen und Weiterbildungsbedarfe reagieren reagieren könne, hat Verbandspräsident Dr. Frank Knödler angeboten, hier seitens des Landesfeuerwehrverbandes zusätzliche Aufgaben vom Land zu übernehmen. Allerdings müsse das Land die jährlichen finanziellen Zuwendungen an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg dafür im Gegenzug deutlich erhöhen.

Verbesserung der sozialen Absicherung von Feuerwehrangehörigen
Da der Feuerwehrberuf bzw. die Berufung, Menschen in Not zu helfen, eine Gefahren geneigte Tätigkeit ist, sei man auf eine leistungsfähige Unfallversicherung angewiesen. Gerade deshalb, weil in Baden-Württemberg 97% der Feuerwehreinsatzkräfte rein ehrenamtlich „Retten. Löschen. Bergen. Schützen.“, hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg in Heilbronn massiv eine Aufstockung der Mittel an im Feuerwehrdienst in Not geratene Feuerwehrangehörige bzw. deren Hinterbliebenen gefordert. Beispielsweise sei es nicht akzeptabel und auch nicht mehr zeitgemäß, wenn nicht eheliche Lebenspartner von Feuerwehrangehörigen, die im Dienst oder im Einsatz tödlich verunglücken, keine entsprechenden Leistungen erhalten können. Andere Bundesländer wie Brandenburg oder auch Niedersachen, seien hier schon deutlich weiter.

Expertise der Feuerwehr beim vorbeugenden baulichen Brandschutz stärker nutzen
„Wer, wenn nicht die Feuerwehr weiß, wie es im Brandfall in Gebäuden tatsächlich zugeht“, leitete der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu seiner dritten zentralen Forderung an das Land über. Die Einsatzerfahrung der Feuerwehr sei daher eine wichtige Quelle, wenn es darum geht, auf die wesentlichen Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz Wert zu legen. Um das theoretische Wissen von Brandschutzingenieuren und den Praxiserfahrungen der Feuerwehr wieder besser in Einklang zu bringen, brauche man entsprechende Weiterbildungsangebote sowie eine fachliche Unterstützung auf Landesebene. Knödler forderte in Heilbronn vom Land, zeitnah entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen an den baden-württembergischen Hochschulen sowie eine stärkere Vernetzung dieser Hochschulen mit den Feuerwehr-Bildungseinrichtungen zu initiieren.

Gleichzeitig wolle man sein Wissen stärker einbringen können, beispielsweise in den Ausführungsbestimmungen zur aktuell verabschiedeten Landesbauordnung, mit der das Land den Holzbau stärker ermöglichen wolle. „Holz ist ein guter Baustoff – wenn man es richtig macht!“, mahnte Knödler und lieferte auch gleich seine Bedenken: Es könne zu deutlich kritischeren Brandverläufen und gefährlichen Rauchgasausbreitungen kommen, wenn man auf weitere Konkretisierungen in den Ausführungsbestimmungen verzichte. Um dies zu vermeiden bot der Verbandspräsident seine Mitarbeit bei der weiteren Ausgestaltung der Rechtsvorschriften an.

Integrierte Leitstellen
Schließlich bat der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, den Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, nun gegen Ende der laufenden Legislaturperiode endlich „anzusagen“, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen solle. Im Koalitionsvertrag der Grün-/schwarzen Landesregierung war angekündigt worden, die Leitstellenlandschaft zu überprüfen, was in insgesamt zwölf Projektsitzungen mit allen beteiligten Partnern auch hinreichend erörtert worden sei. Die Fakten lägen also alle auf dem Tisch. Die Feuerwehren des Landes hätten ihre Meinung nicht geändert und setzten sich für bereichsübergreifende Integrierte Leitstellen in staatlicher Trägerschaft ein.

Rettungsdatenblätter Streetscooter der Deutschen Post AG

Die Deutsche Post AG stellt den Feuerwehren des Landes Rettungskarten für die eingesetzten E-Zustellfahrzeuge zur Verfügung.

Die Rettungsdatenblätter enthalten wichtige Informationen für die Einsatzkräfte vor Ort im Falle eines Unfalles oder eines Brandes mit den genannten Fahrzeugen. Die Zustellfahrzeuge „Work L“ sind bereits seit längerem im Einsatz, neu im Einsatz sind die Zustellfahrzeuge „Work XL“.

Rettungsdatenblatt "Streetscooter L" der Deutschen Post AG
Rettungsdatenblatt "Streetscooter XL" der Deutschen Post AG

Neue Feuerwehr-Dienstvorschriften FwDV/DV 800 und FwDV/DV 810 in Kraft

Neu eingeführt wurden die Dienstvorschriften „Informations- und Kommunikationstechnik im Einsatz (FwDV/DV 800)“ und „Sprech- und Datenfunkverkehr (FwDV/DV 810)“ sowohl als Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) als auch als Dienstvorschrift für den gesamten Bevölkerungsschutz (DV).

Viele Einsatzleitfahrzeuge und Einsatzführungsstellen sind über den BOS-Sprechfunk hinaus mit weiteren Übertragungstechniken ausgestattet. Dies und selbstverständlich die voranschreitende Einführung des Digitalfunks BOS hat eine grundlegende Überarbeitung der Dienstvorschriften zum IuK-Einsatz erforderlich gemacht.

Auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg finden Sie die neuen Dienstvorschriften.

Neues Regelwerk für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren - DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (UVV Feuerwehren)

Aus alt mach neu: Mit der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ erscheint eine überarbeitete Unfallverhütungsvorschrift für den ehrenamtlichen Feuerwehrbereich (Freiwillige Feuerwehr). Die Vorschrift ersetzt die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C53), die seit 1989 in Kraft ist. Weiterentwicklungen in der Feuerwehrtechnik, veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und neue Erkenntnisse im Unfallgeschehen machten eine Überarbeitung notwendig. Die Organisation von Sicherheit und Gesundheitsschutz stehen im Fokus des neuen Regelwerks.

Parallel erscheint die neue DGUV Regel „Feuerwehren“ (105-049), um die neuen Vorgaben ausführlich zu erläutern. Sie ersetzt die Durchführungsanweisungen der alten UVV.

Die neue DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehren) trat in Baden-Württemberg am 1.10.2019 in Kraft.

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Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum. Neben der Luftbildgewinnung über großen und komplexen Schadenslagen, dem Einsatz von Infrarotbild-Kameras oder speziellen Messgeräten sind zum Beispiel der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln sowie die Dokumentation von Einsätzen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die zur Rettung von Menschenleben und bedeutenden Sachwerten beitragen können.

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Drohnen und was muss der Drohnensteuerer dabei beachten? Wie lassen sich Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung mit anderen Organisationen optimal gestalten und welche Anforderungen sind an eine umfassende Ausbildung zum Drohnensteuerer zu stellen?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“, die unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in enger Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus dem Bevölkerungsschutz und der Luftfahrt erarbeitet wurden.

Checkliste zur frühen Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz

In den vergangenen Jahren berichteten verschiedene Quellen über eine signifikante Häufung von Krebserkrankungen bei Feuerwehrangehörigen. Die zugrunde liegenden, internationalen Studien lassen dabei einen Zusammenhang zwischen diesen Erkrankungen und der Brandbekämpfung vermuten.

In einer umfangreichen Auswertung analysiert die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) die weltweite Studienlage und kommt zu der Gesamtbewertung, dass tatsächlich ein „möglicher Zusammenhang zwischen Krebserkrankung und Brandbekämpfung“ besteht. Mehrere Studien zeigten eine signifikante Korrelation, insbesondere bei Hoden- und Prostatakrebs sowie bei bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems.

Eine mögliche Ursache für die Krebserkrankungen sieht die IARC in der Exposition der Feuerwehrangehörigen gegenüber verschiedenen Chemikalien, die häufig im Brandrauch sowie in Brandrückständen nachweisbar sind und die laut WHO seit vielen Jahrzehnten beim Menschen als krebsauslösend gelten. Bekannte Vertreter sind die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Formaldehyd oder Asbest.

Eine laufende Querschnittstudie der UKBW soll Einblick in die reale Expositionssituation von Feuerwehrangehörigen geben. In verschiedenen Einsatzszenarien wird bei den Probanden gemessen, wie viele PAKs sie während eines Einsatzes über die Haut aufnehmen. Mithilfe des Projektes möchte man dann Strategien und Verhaltensweisen entwickeln, um die Giftstoffexposition im Einsatzalltag zu minimieren.

Da erst in wenigen Jahren konkrete Ergebnisse zu erwarten sind, empfiehlt sich beim heutigen Kenntnisstand die konsequente Umsetzung einer Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz. Das gilt auch für Nachlösch- oder Aufräumarbeiten an kalten Brandstellen. Wertvolle Tipps liefern zum Beispiel das vfdb-Merkblatt „Empfehlung für den Feuerwehreinsatz zur Einsatzhygiene bei Bränden“ (03/2014) oder die DGUV-Information „Hygiene – Schutz gegen Kontamination“. Die darin enthaltenen sowie weitere Empfehlungen sind in einer Checkliste des Landesfeuerwehrverbandes zusammengestellt.

Neue Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte der Feuerwehren

Eine Arbeitsgruppe "Psychosoziale Notfallversorgung Feuerwehren in Baden-Württemberg" des Landesfeuerwehrverbandes hat eine Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung - PSNV-E für Einsatzkräfte der Feuerwehren erarbeitet.

Dem Arbeitskreis gehörten Vertreter der Feuerwehren, der Landesfeuerwehrschule, der Kirchen und der Unfallkasse Baden-Württemberg an.

Die Fachempfehlung finden Sie hier.

Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehren (Feuerwehr-Entschädigungssatzung)

Von einer Arbeitsgruppe des Landesfeuerwehrverbandes wurde ein Satzungsmuster für eine Feuerwehr-Entschädigungssatzung erarbeitet und von den Gremien des Verbandes beraten und beschlossen.

Neben dem aus kommunaler Sicht des Gemeindetages Baden-Württemberg formulierten Muster der Feuerwehr-Entschädigungssatzung steht Ihnen damit außerdem das aus Feuerwehrsicht formulierte Muster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Verfügung.

Worin unterscheiden beide sich?
Wir haben das Satzungsmuster des Gemeindetags an den Stellen übernommen, für die Einverständnis besteht. Wir haben jedoch zahlreiche Passagen ergänzt, damit alle Tätigkeiten im Feuerwehrdienst entschädigt werden können, die entschädigt werden sollten.

Zudem haben wir die Kommentierung zu den Entschädigungsregelungen passgenauer den einzelnen Entschädigungstatbeständen zugeordnet, als dies im Text des Gemeindetages der Fall ist.

Im Gegensatz zum Gemeindetag haben wir zusätzlich zum Satzungsmuster einer pauschalisierten Entschädigung (Satzungsmuster 1) außerdem ein Satzungsmuster für die Entschädigung bei Spitzabrechnung des Verdienstausfalles (Satzungsmuster 2) formuliert und bereitgestellt.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat in beiden Satzungsmustern – pauschalisierte Entschädigung bzw. Spitzabrechnung des Verdienstausfalls – die Entschädigung für Feuerwehrdienste umfassend geregelt und erläutert. Es bleibt den Gemeinden unbenommen, einzelne dort aufgeführte Tatbestände zu streichen, falls beispielsweise in der Feuerwehr keine Wach- und Bereitschaftsdienste angeordnet werden oder bestimmte Funktionen, die in § 7 Abs. 1 und 2 FwES aufgeführt sind, nicht geschaffen worden sind, oder gegebenenfalls entsprechend dem örtlichen Bedarf zu ergänzen.

Das Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes finden Sie hier und in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Gesetze und Rechtsgrundlagen".