Feuerwehrpräsident platziert Eckpunkte für die Weiterentwicklung der baden-württembergischen Feuerwehren

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat am 12. Oktober seine jährliche Vereins- und Verbandsversammlung abgehalten und in der Heilbronner redblue-Veranstaltungsarena über 500 Feuerwehr-Führungskräfte des Landes sowie Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft begrüßt. Der Verband vertritt die Interessen aller baden-württembergischen Feuerwehren mit derzeit über 182.000 Feuerwehrangehörigen. Auch wenn das Feuerwehrwesen in unserem Land derzeit hervorragend aufgestellt sei, dürfe man beim Tempo nicht nachlassen, propagierte Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, und forderte vom Land mehr Unterstützung für die Weiterbildung , die soziale Absicherung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Außerdem forderte Knödler den in Heilbronn anwesenden Innenminister Thomas Strobl auf, sich nun zeitnah zu äußern, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen werde.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, dankte dem anwesenden Innenminister Thomas Strobl und seinem Team für die konstruktive Zusammenarbeit und platzierte gleichzeitig vier zentrale Forderungen an das Land, mit der man das Feuerwehrwesen im Land weiter stärken und zukunftssicher machen wolle.

Mehr Geld für den Landesfeuerwehrverband für zusätzliche Weiterbildungsbausteine
Eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung ist die Grundlage dafür, dass die Feuerwehren erfolgreich agieren können. Da die Landesfeuerwehrschule angesichts der aktuell vollkommen ausgeschöpften Kapazitäten nicht immer entsprechend schnell und in der notwendigen professionellen Qualität auf aktuelle Themen und Weiterbildungsbedarfe reagieren reagieren könne, hat Verbandspräsident Dr. Frank Knödler angeboten, hier seitens des Landesfeuerwehrverbandes zusätzliche Aufgaben vom Land zu übernehmen. Allerdings müsse das Land die jährlichen finanziellen Zuwendungen an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg dafür im Gegenzug deutlich erhöhen.

Verbesserung der sozialen Absicherung von Feuerwehrangehörigen
Da der Feuerwehrberuf bzw. die Berufung, Menschen in Not zu helfen, eine Gefahren geneigte Tätigkeit ist, sei man auf eine leistungsfähige Unfallversicherung angewiesen. Gerade deshalb, weil in Baden-Württemberg 97% der Feuerwehreinsatzkräfte rein ehrenamtlich „Retten. Löschen. Bergen. Schützen.“, hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg in Heilbronn massiv eine Aufstockung der Mittel an im Feuerwehrdienst in Not geratene Feuerwehrangehörige bzw. deren Hinterbliebenen gefordert. Beispielsweise sei es nicht akzeptabel und auch nicht mehr zeitgemäß, wenn nicht eheliche Lebenspartner von Feuerwehrangehörigen, die im Dienst oder im Einsatz tödlich verunglücken, keine entsprechenden Leistungen erhalten können. Andere Bundesländer wie Brandenburg oder auch Niedersachen, seien hier schon deutlich weiter.

Expertise der Feuerwehr beim vorbeugenden baulichen Brandschutz stärker nutzen
„Wer, wenn nicht die Feuerwehr weiß, wie es im Brandfall in Gebäuden tatsächlich zugeht“, leitete der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu seiner dritten zentralen Forderung an das Land über. Die Einsatzerfahrung der Feuerwehr sei daher eine wichtige Quelle, wenn es darum geht, auf die wesentlichen Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz Wert zu legen. Um das theoretische Wissen von Brandschutzingenieuren und den Praxiserfahrungen der Feuerwehr wieder besser in Einklang zu bringen, brauche man entsprechende Weiterbildungsangebote sowie eine fachliche Unterstützung auf Landesebene. Knödler forderte in Heilbronn vom Land, zeitnah entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen an den baden-württembergischen Hochschulen sowie eine stärkere Vernetzung dieser Hochschulen mit den Feuerwehr-Bildungseinrichtungen zu initiieren.

Gleichzeitig wolle man sein Wissen stärker einbringen können, beispielsweise in den Ausführungsbestimmungen zur aktuell verabschiedeten Landesbauordnung, mit der das Land den Holzbau stärker ermöglichen wolle. „Holz ist ein guter Baustoff – wenn man es richtig macht!“, mahnte Knödler und lieferte auch gleich seine Bedenken: Es könne zu deutlich kritischeren Brandverläufen und gefährlichen Rauchgasausbreitungen kommen, wenn man auf weitere Konkretisierungen in den Ausführungsbestimmungen verzichte. Um dies zu vermeiden bot der Verbandspräsident seine Mitarbeit bei der weiteren Ausgestaltung der Rechtsvorschriften an.

Integrierte Leitstellen
Schließlich bat der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, den Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, nun gegen Ende der laufenden Legislaturperiode endlich „anzusagen“, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen solle. Im Koalitionsvertrag der Grün-/schwarzen Landesregierung war angekündigt worden, die Leitstellenlandschaft zu überprüfen, was in insgesamt zwölf Projektsitzungen mit allen beteiligten Partnern auch hinreichend erörtert worden sei. Die Fakten lägen also alle auf dem Tisch. Die Feuerwehren des Landes hätten ihre Meinung nicht geändert und setzten sich für bereichsübergreifende Integrierte Leitstellen in staatlicher Trägerschaft ein.

Neues von "Grisu hilft!" - Special Adventskalender 2019

Die Grisu Plüschfiguren sollten in keinem Einsatzfahrzeug fehlen, denn sie werden eingesetzt als Tröster für die Kleinen, wenn im Einsatz Kinder betroffen sind, oder als Dankeschön für Ersthelfer. Die Plüschfiguren dürfen aber auch gern weiter verkauft werden (empfohlener Verkaufspreis 9,95 Euro), um diese jetzt pünktlich zu Weihnachten bei Weihnachtsfeiern in der Tombola oder beim Tag der offenen Tür anzubieten um damit die Kameradschaftskassen der z.B. Jugendfeuerwehren aufzubessern.

Aber auch bei der Brandschutzerziehung können die Grisus einen wertvollen Dienst tun!

Mit Grisu hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Maskottchen für die Feuerwehren gewonnen, das Spenden für die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder sammelt.

Unter www.grisuhilft.de wird Grisu als Plüschfigur (geprüft und zertifiziert durch den TÜV Rheinland) in unterschiedlichen Größen angeboten. Von jeder Figur fließen ein bzw. zwei Euro vom Verkaufspreis als Spende an die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder.

Das umfangreiche Angebot wird durch Schlüsselanhänger, Handpuppen, Bücher und Schaukelfiguren komplettiert.

Das aktuelle Bestellfax mit dem Special Adventskaldender 2019 finden Sie hier.

Rettungsdatenblätter Streetscooter der Deutschen Post AG

Die Deutsche Post AG stellt den Feuerwehren des Landes Rettungskarten für die eingesetzten E-Zustellfahrzeuge zur Verfügung.

Die Rettungsdatenblätter enthalten wichtige Informationen für die Einsatzkräfte vor Ort im Falle eines Unfalles oder eines Brandes mit den genannten Fahrzeugen. Die Zustellfahrzeuge „Work L“ sind bereits seit längerem im Einsatz, neu im Einsatz sind die Zustellfahrzeuge „Work XL“.

Rettungsdatenblatt "Streetscooter L" der Deutschen Post AG
Rettungsdatenblatt "Streetscooter XL" der Deutschen Post AG

Neue Feuerwehr-Dienstvorschriften FwDV/DV 800 und FwDV/DV 810 in Kraft

Neu eingeführt wurden die Dienstvorschriften „Informations- und Kommunikationstechnik im Einsatz (FwDV/DV 800)“ und „Sprech- und Datenfunkverkehr (FwDV/DV 810)“ sowohl als Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) als auch als Dienstvorschrift für den gesamten Bevölkerungsschutz (DV).

Viele Einsatzleitfahrzeuge und Einsatzführungsstellen sind über den BOS-Sprechfunk hinaus mit weiteren Übertragungstechniken ausgestattet. Dies und selbstverständlich die voranschreitende Einführung des Digitalfunks BOS hat eine grundlegende Überarbeitung der Dienstvorschriften zum IuK-Einsatz erforderlich gemacht.

Auf der Homepage der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg finden Sie die neuen Dienstvorschriften.

Neues Regelwerk für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren - DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (UVV Feuerwehren)

Aus alt mach neu: Mit der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ erscheint eine überarbeitete Unfallverhütungsvorschrift für den ehrenamtlichen Feuerwehrbereich (Freiwillige Feuerwehr). Die Vorschrift ersetzt die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C53), die seit 1989 in Kraft ist. Weiterentwicklungen in der Feuerwehrtechnik, veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und neue Erkenntnisse im Unfallgeschehen machten eine Überarbeitung notwendig. Die Organisation von Sicherheit und Gesundheitsschutz stehen im Fokus des neuen Regelwerks.

Parallel erscheint die neue DGUV Regel „Feuerwehren“ (105-049), um die neuen Vorgaben ausführlich zu erläutern. Sie ersetzt die Durchführungsanweisungen der alten UVV.

Die neue DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehren) trat in Baden-Württemberg am 1.10.2019 in Kraft.

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UKBW verbessert Leistungen für Feuerwehrangehörige

Nach Verhandlungen des Landesfeuerwehrverbandes mit der Unfallkasse Baden-Württemberg hat nunmehr die Vertreterversammlung der Unfallkasse Baden-Württemberg ihre Satzung geändert.

Dabei konnten im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren Verbesserungen bei Einmalzahlungen vorgenommen werden.

Ab sofort werden folgende Beträge bei Vorliegen eines Feuerwehrunfalles gezahlt:

-          35.000 Euro (bisher 25.000 Euro) bei Erwerbsunfähigkeit
-          40.000 Euro (bisher 30.000 Euro) bei Tod.

Eine Übersicht aller Leistungen bei Vorliegen eines Feuerwehrunfalles finden Sie hier.

Wahl der neuen Landesjugendleitung

Die neue Landesjugendleitung (v.l.n.r.): Martin-Stürzl-Rieger, Andreas Fürst und Oliver Semmler

Am 20. Juli 2019 hat die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg im Rahmen der Delegiertenversammlung eine neue Führungsspitze gewählt. Andreas Fürst wird Nachfolger von Thomas Häfele, der nach 15 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stand.

Martin Stürzl-Rieger wurde im Amt des stellvertretenden Landesjugendleiters bestätigt und Oliver Semmler rückt als neuer Stellvertreter für Andreas Fürst nach.

Wir wünschen für die kommenden Aufgaben ein gutes Gelingen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Dr. Frank Knödler als Leiter der Branddirektion Stuttgart verabschiedet

Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration (l.) und Oberbürgermeister Fritz Kuhn (r.) verabschiedeten den Amtsleiter Dr. Frank Knödler (m.) am 11. Juli in den Ruhestand. (Foto: LHS Stuttgart/Leif Piechowski)

Im Beisein des Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Ministers für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart, Dr. Frank Knödler, am 11. Juli im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Über ein Vierteljahrhundert stand Knödler an der Spitze der größten Feuerwehr in Baden-Württemberg.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte bei der Verabschiedung: "Dr. Frank Knödler hat der Stuttgarter Branddirektion den organisatorischen Schliff gegeben. 27 Jahre hat er sich für eine bestens ausgestattete und stets zuverlässige Feuerwehr eingesetzt.Dabei hat er auch Innovationen angestoßen, wie die Leitstelle für Sicherheit und Mobilität. Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter können sich im Notfall auf unsere Feuerwehr verlassen. Dr. Knödler hat sich  auch für eine enge Zusammenarbeit von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr engagiert. Ich danke ihm im Namen der Stadt herzlich für diesen Super-Job."

Die vollständige Pressemitteilung der Stadt Stuttgart finden Sie hier (externer Link).

(Text und Bild: Landeshauptstadt Stuttgart)

Attraktive Stellenausschreibungen im Feuerwehrhotel Sankt Florian

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian am Titisee ist eine komfortable Hotelanlage mit 68 Zimmern und 126 Gästebetten, einem Restaurant mit großzügiger Terrasse, einer Bar sowie einem Veranstaltungs- und Wellnessbereich und bietet nicht nur den rund 180.000 baden-württembergischen Feuerwehrangehörigen fast unbegrenzte Möglichkeiten für Erlebnis, Sport, Fortbildung, Erholung und Genuss.

Das Feuerwehrhotel Sankt Florian liegt idyllisch neben dem Titisee und nahe dem Feldberg. Nachhaltige Bauweise, eine zeitgemäße Architektur sowie das freundliche und motivierte Mitarbeiterteam kommen bei unseren Gästen bestens an: Jährlich 34.000 Übernachtungen und eine Auslastung von 90 Prozent sprechen für sich.

Die derzeitigen Betriebsleiter werden zum 31. Mai 2020 auf eigenen Wunsch ausscheiden. Deshalb erfolgen jetzt die Ausschreibungen für einen Hotelmanager (m/w/d) sowie für einen Küchenchef (m/w/d).

Fachempfehlung zum Umgang mit AdBlue®

Zur Reduzierung von auftretenden Emissionen beim Betrieb von Dieselfahrzeugen ist die Nachbehandlung der Abgase notwendig. Dies erfolgt mit Hilfe eines Betriebsstoffes (Harnstofflösung), der die Bezeichnung AdBlue® trägt.

Bei der Verwendung dieses Betriebsstoffs gilt es einige Rahmenbedingungen zu beachten. Die Fachempfehlung soll den Feuerwehren eine Hilfestellung geben, um eine uneingeschränkte Nutzung der Einsatzfahrzeuge zu sichern und kostspielige Schäden an den Fahrzeugen durch den Betriebsstoff zu vermeiden.

Die Fachempfehlung finden Sie hier.

Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum. Neben der Luftbildgewinnung über großen und komplexen Schadenslagen, dem Einsatz von Infrarotbild-Kameras oder speziellen Messgeräten sind zum Beispiel der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln sowie die Dokumentation von Einsätzen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die zur Rettung von Menschenleben und bedeutenden Sachwerten beitragen können.

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Drohnen und was muss der Drohnensteuerer dabei beachten? Wie lassen sich Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung mit anderen Organisationen optimal gestalten und welche Anforderungen sind an eine umfassende Ausbildung zum Drohnensteuerer zu stellen?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“, die unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in enger Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus dem Bevölkerungsschutz und der Luftfahrt erarbeitet wurden.

Spendenaufruf: Feuerwehr-Ausrüstung für Sierra Leone gesucht

Dringend um Unterstützung gebeten hat der nationale Feuerwehrchef der westafrikanischen Republik Sierra Leone. Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und war in den vergangenen Jahren bereits von einem blutigen Bürgerkrieg, von einer Ebola-Epidemie sowie Mitte August 2017 von einer Unwetterkatastrophe mit mehreren hundert Todesopfern schwer getroffen worden. Durch die Spenden zahlreicher baden-württembergischer Feuerwehren und des Landesfeuerwehrverbandes sowie die tatkräftige Unterstützung des Flughafens Stuttgart haben seit 2005 mehrere Containersendungen mit Feuerwehrausrüstung und insgesamt sieben Einsatzfahrzeuge den Weg von Baden-Württemberg nach Westafrika gefunden.

Die enge Verbindung der afrikanischen Republik Sierra Leone zu den Feuerwehren im Land ist ganz wesentlich auf die Initiative des Denkendorfer Unternehmers, Honorarkonsul Willi Drechsler, zurückzuführen. Über ihn ist dieser Tage nun ein weiteres Hilfeersuchen beim Landesfeuerwehrverband eingegangen, dem wir sehr gerne nachkommen. Dringend benötigt wird praktisch alles, was eine Feuerwehr im Einsatzfall benötigt. „Feuerwehr-Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge, die bei uns aussortiert werden, sind in diesen bitterarmen Regionen hoch willkommen und können noch jahrelang bestens genutzt werden“, bittet Vizepräsident Gerhard Lai die Feuerwehren des Landes um ihre Unterstützung.

„Die segensreiche Hilfe, welche Sie mit gespendeter Feuerwehr-Ausrüstung täglich für das ca. 6.000 Kilometer entfernte Sierra Leone leisten können, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ich danke Ihnen bereits heute für Ihre Unterstützung“, schreibt der Honorarkonsul der Republik Sierra Leone Willi Drechsler in seinem Appell.

Liste der dringend benötigten Gegenstände:

Fahrzeuge
Feuerwehrfahrzeuge, insbesondere ein geländegängiger Kommandowagen

Ausrüstungsgegenstände
Absturzsicherungsgerät, Atemluftflaschen, Atemschutzgeräte, Feuerwehräxte, Halterungen für Leitern, Leitern, Rettungsleinen, Sicherheitsgurte, Sprungtücher

Schläuche und Armaturen
B-Schläuche, C-Schläuche, Feuerwehrschläuche, Saugschläuche, Saugschutzkörbe, Schaumrohre, Strahlrohre, Übergangsstücke

Bekleidung
Einsatzhosen, Einsatzjacken, Feuerwehrhandschuhe, Feuerwehrhelme, Feuerwehrstiefel, Flammschutzhauben, Gummistiefel, Pullover, Visiere für Helme, Warnwesten

Bitte kontaktieren Sie die Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, wenn Sie Ausrüstungsgegenstände oder Fahrzeuge abgeben wollen. Die Landesgeschäftsstelle koordiniert dann alles Weitere.

Herzlichen Dank!

Die HNE Technologie AG aus Augsburg wird Fördermitglied des Landesfeuerwehrverbandes

Neben den Feuerwehrverbänden der Land- und Stadtkreise, die Mitglieder des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg sind, können außerdem Körperschaften des öffentlichen Rechts, sonstige natürliche und juristische Personen fördernde Mitglieder des Verbandes werden und dadurch die wichtige Arbeit für das baden-württembergische Feuerwehrwesen unterstützen.

Als neues Fördermitglied des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg wurde im Rahmen der letzten Präsidiumssitzung die Firma HNE Technologie AG aus Augsburg. Die HNE Technologie AG ist ein Hersteller von Sonderlöschgeräten, dessen Produkte bereits seit 25 Jahren ein fester Bestandteil der Grundausstattung von Feuerwehr, Polizei und Sondereinsatzkräften ist.

Die Liste unserer Fördermitglieder finden Sie hier.

Checkliste zur frühen Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz

In den vergangenen Jahren berichteten verschiedene Quellen über eine signifikante Häufung von Krebserkrankungen bei Feuerwehrangehörigen. Die zugrunde liegenden, internationalen Studien lassen dabei einen Zusammenhang zwischen diesen Erkrankungen und der Brandbekämpfung vermuten.

In einer umfangreichen Auswertung analysiert die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) die weltweite Studienlage und kommt zu der Gesamtbewertung, dass tatsächlich ein „möglicher Zusammenhang zwischen Krebserkrankung und Brandbekämpfung“ besteht. Mehrere Studien zeigten eine signifikante Korrelation, insbesondere bei Hoden- und Prostatakrebs sowie bei bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems.

Eine mögliche Ursache für die Krebserkrankungen sieht die IARC in der Exposition der Feuerwehrangehörigen gegenüber verschiedenen Chemikalien, die häufig im Brandrauch sowie in Brandrückständen nachweisbar sind und die laut WHO seit vielen Jahrzehnten beim Menschen als krebsauslösend gelten. Bekannte Vertreter sind die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Formaldehyd oder Asbest.

Eine laufende Querschnittstudie der UKBW soll Einblick in die reale Expositionssituation von Feuerwehrangehörigen geben. In verschiedenen Einsatzszenarien wird bei den Probanden gemessen, wie viele PAKs sie während eines Einsatzes über die Haut aufnehmen. Mithilfe des Projektes möchte man dann Strategien und Verhaltensweisen entwickeln, um die Giftstoffexposition im Einsatzalltag zu minimieren.

Da erst in wenigen Jahren konkrete Ergebnisse zu erwarten sind, empfiehlt sich beim heutigen Kenntnisstand die konsequente Umsetzung einer Schwarz-Weiß-Trennung im Brandeinsatz. Das gilt auch für Nachlösch- oder Aufräumarbeiten an kalten Brandstellen. Wertvolle Tipps liefern zum Beispiel das vfdb-Merkblatt „Empfehlung für den Feuerwehreinsatz zur Einsatzhygiene bei Bränden“ (03/2014) oder die DGUV-Information „Hygiene – Schutz gegen Kontamination“. Die darin enthaltenen sowie weitere Empfehlungen sind in einer Checkliste des Landesfeuerwehrverbandes zusammengestellt.

Vorsicht beim Start in die Fahrradsaison

Kälte, Hitze, Handhabungsfehler – immer wieder kommt es zu Bränden durch Fahrradakkus - Eine Information des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. beschäftigt sich mit dieser Thematik.

Die Information finden Sie hier.

Neue Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte der Feuerwehren

Eine Arbeitsgruppe "Psychosoziale Notfallversorgung Feuerwehren in Baden-Württemberg" des Landesfeuerwehrverbandes hat eine Fachempfehlung zur Psychosozialen Notfallversorgung - PSNV-E für Einsatzkräfte der Feuerwehren erarbeitet.

Dem Arbeitskreis gehörten Vertreter der Feuerwehren, der Landesfeuerwehrschule, der Kirchen und der Unfallkasse Baden-Württemberg an.

Die Fachempfehlung finden Sie hier.

Vierteilige Merkblattserie des Bundesverbandes Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) zu Feuerlöschmitteln

Das Thema Löschmittel wird in der neuen Merkblattserie des bvfa aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen beleuchtet. Die insgesamt vier Merkblätter haben das Ziel, den Anwendern die Funktion und Verwendung von Feuerlöschmitteln näher zu bringen. In jeweils einem eigenen Merkblatt werden die Themenbereiche „tragbare Feuerlöscher“, „Anwendung durch Feuerwehren“ sowie „Löschanlagen und ihre Besonderheiten“ abgehandelt. Das übergreifende Thema „Feuerlöschmittel – Umwelt und Toxikologie“ bildet den Abschluss der Merkblattserie.

Je nach dem individuellen Informationsbedürfnis und dem persönlichen Wissensstand, hat der Leser auch die Möglichkeit zwischen den Merkblättern und deren Reihenfolge frei zu wählen.

Merkblatt 1: Feuerlöschmittel in Feuerlöschern
Merkblatt 2: Feuerlöschmittel – Anwendung durch Feuerwehren
Merkblatt 3: Löschmittel in Löschanlagen
Merkblatt 4: Feuerlöschmittel: Umwelt und Toxikologie

Die komplette Merkblattserie der Fachgruppe Löschmittel sowie viele weitere Fachinformationen des bvfa finden Sie auf der bvfa-Webseite zum kostenlosen Download unter https://www.bvfa.de/181/presse-medien/publikationen/

Höhere Leistungen für Feuerwehrangehörige ab 01.01.2019

Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bei Unfällen im Feuerwehrdienst vielfältige Leistungen unterschiedlicher Art.

So werden

- Sachleistungen - wie z.B. medizinische Leistungen (incl. Reha-Leistungen) oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- Geldleistungen an Feuerwehrangehörige – wie z.B. Verletztengeld
- Geldleistungen an Hinterbliebene – wie z.B. Renten
- Pauschalen – wie z.B. Sterbegeld, Einmalzahlungen
- Unterstützungsleistungen bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt werden,

zur Verfügung gestellt.

Zum 01.01.2019 bestehen aufgrund der Erhöhung diverser Grenzwerte wieder höhere Leistungen, insbesondere bei den Geldbeträgen, Renten und Pauschalen.

In dieser Übersicht sind alle möglichen Leistungen zusammen gefasst.

Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehren (Feuerwehr-Entschädigungssatzung)

Von einer Arbeitsgruppe des Landesfeuerwehrverbandes wurde ein Satzungsmuster für eine Feuerwehr-Entschädigungssatzung erarbeitet und von den Gremien des Verbandes beraten und beschlossen.

Neben dem aus kommunaler Sicht des Gemeindetages Baden-Württemberg formulierten Muster der Feuerwehr-Entschädigungssatzung steht Ihnen damit außerdem das aus Feuerwehrsicht formulierte Muster des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Verfügung.

Worin unterscheiden beide sich?
Wir haben das Satzungsmuster des Gemeindetags an den Stellen übernommen, für die Einverständnis besteht. Wir haben jedoch zahlreiche Passagen ergänzt, damit alle Tätigkeiten im Feuerwehrdienst entschädigt werden können, die entschädigt werden sollten.

Zudem haben wir die Kommentierung zu den Entschädigungsregelungen passgenauer den einzelnen Entschädigungstatbeständen zugeordnet, als dies im Text des Gemeindetages der Fall ist.

Im Gegensatz zum Gemeindetag haben wir zusätzlich zum Satzungsmuster einer pauschalisierten Entschädigung (Satzungsmuster 1) außerdem ein Satzungsmuster für die Entschädigung bei Spitzabrechnung des Verdienstausfalles (Satzungsmuster 2) formuliert und bereitgestellt.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat in beiden Satzungsmustern – pauschalisierte Entschädigung bzw. Spitzabrechnung des Verdienstausfalls – die Entschädigung für Feuerwehrdienste umfassend geregelt und erläutert. Es bleibt den Gemeinden unbenommen, einzelne dort aufgeführte Tatbestände zu streichen, falls beispielsweise in der Feuerwehr keine Wach- und Bereitschaftsdienste angeordnet werden oder bestimmte Funktionen, die in § 7 Abs. 1 und 2 FwES aufgeführt sind, nicht geschaffen worden sind, oder gegebenenfalls entsprechend dem örtlichen Bedarf zu ergänzen.

Das Satzungsmuster des Landesfeuerwehrverbandes finden Sie hier und in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Gesetze und Rechtsgrundlagen".

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2019

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen.

Auch im Jahr 2019 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente:

Anschreiben zu Löschübungen 2019

Ankündigungsformular

Bestätigungsformular

 

Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

GEMA-Rahmenvertrag regelt pauschal abgegoltene Musiknutzungen für 2019 und 2020

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) einen Rahmenvertrag für die Jahre 2019 und 2020 geschlossen.

Danach sind Musiknutzungen der Feuerwehren, deren Abteilungen, der Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände sowie des Landesfeuerwehrverbandes durch den günstigen Jahrespauschalbetrag abgegolten, sofern die Veranstaltungen/Musikwiedergaben im eigenen Namen und auf eigene Rechnung als alleiniger Veranstalter durch eine Feuerwehr, eine Feuerwehrabteilung oder einen Feuerwehrverband durchgeführt und bei der GEMA fünf Tage vor Stattfinden der Veranstaltung mitgeteilt werden.

Weitere Informationen zum Rahmenvertrag finden Sie hier.