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„Wir verurteilen jede Form von Extremismus“

„Wir Feuerwehren stehen für die freiheitlich demokratischen Werte und verurteilen jede Form von Extremismus.“. Mit dieser eindeutigen Botschaft tritt Dr. Frank Knödler, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg dem besonders in den Sozialen Medien aktuell wieder verstärkt protegierten Zusammenhang zwischen extremistischen Tendenzen und der Feuerwehr vehement entgegen.

„Unsere Aufgabe ist es, anderen Menschen in Not zu helfen“, stellt Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg die Aufgabenstellung der Feuerwehr klar. Schon im § 1 des baden-württembergischen Feuerwehrgesetzes ist nachzulesen, dass „die Feuerwehr eine gemeinnützige, der Nächstenhilfe dienende Einrichtung der Gemeinde ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist.“ Sie hat bei Bränden und öffentlichen Notständen Hilfe zu leisten und den Einzelnen und das Gemeinwesen vor hierbei drohenden Gefahren zu schützen und zur Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Lagen technische Hilfe zu leisten (§ 2 FwG BW). „Dabei helfen wir ganz selbstverständlich und vorbehaltlos ALLEN Menschen, die sich in einer lebensbedrohlichen Notlage befinden“, stellt Dr. Knödler in einer Presseinformation des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg klar. Allein im Jahr 2019 seien die Feuerwehren im Land zu mehr als 147.000 Einsätzen gerufen worden und hätten dabei 12.857 Menschen aus höchster Lebensgefahr gerettet sowie Sachwerte in Milliardenhöhe geschützt.

Darüber hinaus sind in den Feuerwehren des Landes alle Menschen willkommen, die sich in der Feuerwehr engagieren wollen. Die Förderung von Migration und Mitgliedschaft ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Feuerwehren sei ausdrücklich erwünscht und sehr gern gesehen. „Seit vielen Jahren verfolgt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg die Ziele, die interkulturellen Kompetenzen der Feuerwehrmitglieder auszubauen, eine offene Willkommenskultur zu implementieren und die Akzeptanz von Frauen zu verbessern“, so der Verbandsvorsitzende weiter. In Baden-Württemberg engagieren sich derzeit rund 184.000 Frauen und Männer in der Feuerwehr, davon rund 119.000 in den Einsatzabteilungen, rund 33.500 Kinder und Jugendliche in den Jugendfeuerwehren sowie 31.500 Frauen und Männer in den Altersabteilungen.

Die Feuerwehren sind dabei nicht nur Retter in der Not, sondern tragen neben ihrem Einsatzauftrag gesellschaftlichen Zusammenhalt und leisten eine qualitativ hochwertige und wertvolle Kinder- und Jugendarbeit. Sie vermitteln und leben wie viele Organisationen aktives bürgerschaftliches Engagement, was seitens der Bevölkerung auch uneingeschränkt positiv wahrgenommen wird. Nicht zuletzt deshalb hat die Feuerwehr zum wiederholten Mal in der Umfrage zum Gemeinwohlatlas mit deutlichem Abstand den ersten Platz belegt. Unter 137 Unternehmen, Institutionen, Vereine und Kirchen war sich die weit überwiegende Mehrheit der 12.000 durch das Marktforschungsinstitut FORSA repräsentativ befragten Bürger einig, dass die Feuerwehr am meisten für das Gemeinwohl tut.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ist Verfechter eines gesellschaftlich breit verankerten Feuerwehr-Ehrenamtes, welches von Toleranz und gegenseitiger Achtung geprägt ist“, stellt Dr. Knödler zusammenfassend fest. Das beginnt bei uns schon in der Jugendfeuerwehr, wo wir seit 2007 durch unser Werteprojekt von Anfang an unseren Mitgliedern die Werte Kameradschaft, Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Toleranz vermitteln.

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Weitere Pressemitteilungen

Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg begrüßt sehr die Kandidatur von Dr. Karsten Homrighausen zur Wahl eines DFV-Präsidenten

Im Rahmen der 67. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) wird die Wahl eines neuen DFV-Präsidenten stattfinden. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. begrüßt sehr die Kandidatur seines früheren Landesbranddirektors und ehemaligen Mitglied des Verbandsvorstandes, Herrn Dr. Karsten Homrighausen zur Wahl eines DFV-Präsidenten.

Dr. Homrighausen stellt für die Delegierten eine echte Alternative zu den beiden anderen Kandidaten Karl-Heinz Banse und Frank Kliem dar.

Wir wünschen Herrn Dr. Homrighausen für die Wahl alles Gute und viel Erfolg.

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Pressemitteilung Notruf 112

500 Millionen Menschen, eine Notrufnummer:

Die „112“ steht in ganz Europa für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten – Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg veröffentlicht Animationsclip „Wie geht der Notruf 112“.

Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. informiert zum EU-weiten Notruftag am 11.2.
Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Um diese Nummer bekannter zu machen, findet am 11. Februar 2020 der europaweite Notruftag statt. „Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklärt Dr. Frank Knödler, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. „Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze einprägen, um einen hilfreichen Notruf am Telefon absetzen zu können. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Da lautet die ganz einfache Devise: Dran bleiben! Außerdem erhält man bei Bedarf auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.“ Sein Fazit: „Ein Notruf kann Leben retten – und das in ganz Europa unter der einheitlichen Nummer 112!“

Absetzen eines Notrufs
Im Finnland-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung, bei der Fahrt durch Ungarn kommt es zum Verkehrsunfall oder am Arbeitsplatz in Deutschland zu einem medizinischen Notfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

Wo ist der Notfallort?

Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in denen es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder eine „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.

Was ist passiert?

Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge und Einsatzkräfte alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.

Wer ruft an?
Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.

Warten auf Rückfragen!
Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Das Fazit?

Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr und Rettungsdienst an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch und in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Neuer Animationsclip des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zum Notruf 112

Verkehrsunfall, Brand in der Wohnung oder ein Schlaganfall: Plötzlich zählt jede Sekunde. Aber wie lautet die richtige Telefonnummer? Und welche Angaben müssen gemacht werden? Das, so schreibt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung, sollte jedes Kind wissen. Deshalb hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg verschiedene Arbeitsmittel rund um den Notruf 112 erstellt, die sich besonders für die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Grundschule eignen. Dafür hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg extra zwei niedliche Protagonisten entwickeln lassen, den Feuerwehr-Löwen Badele und seinen Freund, der kleine Elefant Württele. Sie zeigen kindgerecht aufbereitet, wie beispielsweise der Notruf 112 geht. Der Animationsclip ist unter https://www.youtube.com/watch?v=YkvIxq9mmI8 zu finden. Weitere begleitende Unterlagen zum Clip finden Sie im Bereich unseres Fachgebietes Brandschutzerziehung und -aufklärung.

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Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. zur aktuellen Situation beim Deutschen Feuerwehrverband

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs hat erklärt, sein Amt zum 31. Dezember 2019 niederzulegen. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg nimmt den Rücktritt von DFV-Präsident Hartmut Ziebs mit großem Respekt zur Kenntnis und dankt ihm für seine in den vergangenen vier Jahren geleistete Arbeit.

Hierzu hat der Landesfeuerwehrverband eine Pressemitteilung herausgegeben. Diese finden Sie hier.

Verbandsversammlung 2019: Feuerwehrpräsident platziert Eckpunkte für die Weiterentwicklung der baden-württembergischen Feuerwehren

Jahrestagung des Landesfeuerwehrverbandes in Heilbronn

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat am 12. Oktober seine jährliche Vereins- und Verbandsversammlung abgehalten und in der Heilbronner redblue-Veranstaltungsarena über 500 Feuerwehr-Führungskräfte des Landes sowie Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft begrüßt. Der Verband vertritt die Interessen aller baden-württembergischen Feuerwehren mit derzeit über 182.000 Feuerwehrangehörigen. Auch wenn das Feuerwehrwesen in unserem Land derzeit hervorragend aufgestellt sei, dürfe man beim Tempo nicht nachlassen, propagierte Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, und forderte vom Land mehr Unterstützung für die Weiterbildung , die soziale Absicherung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Außerdem forderte Knödler den in Heilbronn anwesenden Innenminister Thomas Strobl auf, sich nun zeitnah zu äußern, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen werde.

Die Feuerwehren seien im Hochtechnologieland Baden-Württemberg ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor, betonte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler in Heilbronn. Die Grundlage einer erfolgreichen Arbeit stehe und falle mit einer auskömmlichen und vor allem verlässlichen Finanzierung. Hier könne man aktuell sehr zufrieden sein. Denn: „Die Städte und Gemeinden investieren derzeit so viel Geld wie nie zuvor in die Austattung der Feuerwehr für Fahrzeuge und Geräte sowie für Feuerwehrhäuser“, lobte Dr. Knödler. Das Land unterstütze die Kommunen dabei beispielhaft. Allein in diesem Jahr stünden aus den Mitteln der Feuerschutzsteuer erfreuliche – zweckgebundene – 65 Millionen Euro zur Verfügung. Gemäß der Steuerschätzung für das Land Baden-Württemberg werde dieses Aufkommen in den kommenden Jahren erfreulicherweise weiter steigen auf bis zu 71 Millionen Euro in 2023.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes dankte dem anwesenden Innenminister Thomas Strobl und seinem Team für die konstruktive Zusammenarbeit und platzierte gleichzeitig vier zentrale Forderungen an das Land, mit der man das Feuerwehrwesen im Land weiter stärken und zukunftssicher machen wolle.

1) Mehr Geld für den Landesfeuerwehrverband für zusätzliche Weiterbildungsbausteine

Eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung sei die Grundlage dafür, dass die Feuerwehren erfolgreich agieren können. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg möchte deshalb ergänzend zum Lehrgangsangebot der Landesfeuerwehrschule künftig zusätzliche Weiterbildungsangebote machen und dabei speziell auf aktuelle Themen und Weiterbildungsbedarfe reagieren. „Wir denken hier beispielsweise an Informationsveranstaltungen zu gesetzlichen Themen wie die Datenschutz-Grundverordnung oder §2b Umsatzsteuergesetz, die Vermittlung moderner Führungsinstrumente sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachberatern“, führte der Präsident aus. „Mit unseren Seminarangeboten möchten wir den sehr guten und ausgewogenen Lehrgangskatalog der Landesfeuerwehrschule inklusive der Akademie für Gefahrenabwehr  sinvoll ergänzen“, betonte Dr. Knödler ausdrücklich. Damit der Landesfeuerwehrverband Baden-Württenberg dies leisten könne, müsse das Land die jährlichen finanziellen Zuwendungen an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg dafür im Gegenzug allerdings deutlich erhöhen. „Bitte unterstützen Sie uns hier“, warb der Präsident eindringlich beim Innenminister.

Man sei froh und dankbar, dass die Landesfeuerwehrschule dem allgemeinen Trend angepasst und mit 25% mehr Ausbildungskapazitäten ausgestattet werden wird. Der LFV-Präsident Dr. Knödler zollte dafür dem bei der Verbandsversammlung in Heilbronn anwesenden Innenminister Thomas Strobl großen Resepkt. „Sie haben schnell und unkonventionell entschieden, weitere Millionen in die Sicherheitsarchitektur in Baden-Württemberg zu investieren“, lobte Dr. Frank Knödler.

2) Verbesserung der sozialen Absicherung von Feuerwehrangehörigen

Da der Feuerwehrberuf bzw. die Berufung, Menschen in Not zu helfen, eine Gefahren geneigte Tätigkeit ist, sei man auf eine leistungsfähige Unfallversicherung angewiesen. Gerade deshalb, weil in Baden-Württemberg 97% der Feuerwehreinsatzkräfte rein ehrenamtlich „Retten. Löschen. Bergen. Schützen.“, hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg in Heilbronn massiv eine Aufstockung der Mittel an im Feuerwehrdienst in Not geratene Feuerwehrangehörige bzw. deren Hinterbliebenen gefordert. Beispielsweise sei es nicht akzeptabel und auch nicht mehr zeitgemäß, wenn nicht eheliche Lebenspartner von Feuerwehrangehörigen, die im Dienst oder im Einsatz tödlich verunglücken, keine entsprechenden Leistungen erhalten können. Andere Bundesländer wie Brandenburg oder auch Niedersachen, seien hier schon deutlich weiter.

3) Expertise der Feuerwehr beim vorbeugenden baulichen Brandschutz stärker nutzen

„Wer, wenn nicht die Feuerwehr weiß, wie es im Brandfall in Gebäuden tatsächlich zugeht“, leitete der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu seiner dritten zentralen Forderung an das Land über. Die Einsatzerfahrung der Feuerwehr sei daher eine wichtige Quelle, wenn es darum geht, auf die wesentlichen Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz Wert zu legen. Um das theoretische Wissen von Brandschutzingenieuren und den Praxiserfahrungen der Feuerwehr wieder besser in Einklang zu bringen, brauche man entsprechende Weiterbildungsangebote sowie eine fachliche Unterstützung auf Landesebene. Knödler forderte in Heilbronn vom Land, zeitnah entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen an den baden-württembergischen Hochschulen sowie eine stärkere Vernetzung dieser Hochschulen mit den Feuerwehr-Bildungseinrichtungen zu initiieren.

Gleichzeitig wolle man sein Wissen stärker einbringen können, beispielsweise in den Ausführungsbestimmungen zur aktuell verabschiedeten Landesbauordnung, mit der das Land den Holzbau stärker ermöglichen wolle. „Holz ist ein guter Baustoff – wenn man es richtig macht!“, mahnte Knödler und lieferte auch gleich seine Bedenken: Es könne zu deutlich kritischeren Brandverläufen und gefährlichen Rauchgasausbreitungen kommen, wenn man auf weitere Konkretisierungen in den Ausführungsbestimmungen verzichte. Um dies zu vermeiden bot der Verbandspräsident seine Mitarbeit bei der weiteren Ausgestaltung der Rechtsvorschriften an.

4) Integrierte Leitstellen

Schließlich bat der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, den Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, nun gegen Ende der laufenden Legislaturperiode endlich „anzusagen“, wohin die Reise bei den Integrierten Leitstellen im Land gehen solle. Im Koalitionsvertrag der Grün-/schwarzen Landesregierung war angekündigt worden, die Leitstellenlandschaft zu überprüfen, was in insgesamt zwölf Projektsitzungen mit allen beteiligten Partnern auch hinreichend erörtert worden sei. Die Fakten lägen also alle auf dem Tisch. Die Feuerwehren des Landes hätten ihre Meinung nicht geändert und setzten sich für bereichsübergreifende Integrierte Leitstellen in staatlicher Trägerschaft ein.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

Landesjugendfeuerwehrtag in Baden-Württemberg am 19. und 20. Juli 2019 ein voller Erfolg

Am 19. Juli 2019 begrüßten Landesjugendleiter Thomas Häfele und Bürgermeister Thomas Gedemer Vertreter der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Herbolzheim (Landkreis Emmendingen) zum Landesjugendfeuerwehrtag.

Am Samstag fanden gleich drei wichtige Veranstaltungen parallel statt. Einerseits der BWBW-Cup, der Vorentscheid zum Bundeswettbewerb, bei dem die Jugendfeuerwehren aus Villingen-Schwenningen und Brigachtal im Herbst das Land Baden-Württemberg in Xanten (Nordrhein-Westfalen) vertreten werden.

Ein Symposium zum Thema „Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr“, welches neben Workshops, Materialien und einem informativen Abschlussreferat durch eine Referentin der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg Platz zum Erfahrungsaustausch bot.

Das Herzstück des Landesjugendfeuerwehrtages bildete die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in der Breisgauhalle, bei der Wahlen auf der Tagesordnung standen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg.

Jugendfeuerwehr mischt sich ein und setzt ein Zeichen

Zum zweiten Mal seit 2014 dürfen bei der anstehenden Kommunalwahl Jugendliche ab 16 Jahren aktiv wählen. Die Mitbestimmung ist 2019 ein Schwerpunktthema der Jugendarbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Themenschwerpunkten Kommunalwahl und Jugendbeteiligung startet am Montag, dem 06.05.2019 die Aktionswoche der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg mit Blick auf die jugendlichen Wähler ab 16 Jahren. In dieser Woche finden landesweit verschiedene Aktionen in Städten und Gemeinden statt. Zahlreiche Aktionen werden von unterschiedlichen Jugendfeuerwehren und einzelnen Mitgliedern angeboten.

Ziel des Projektes ist es, Jugendliche auf ihr Wahlrecht (bei der Kommunalwahl ab 16 Jahren) aufmerksam zu machen, das Interesse an Politik zu wecken und ihnen Möglichkeiten der Mitbestimmung aufzuzeigen. Gleichzeitig soll auch die Verbindung zwischen Feuerwehr und Gemeinde aufzeigt und bewusst gemacht werden. Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg kommt so einer der größten Jugendverbände Baden-Württembergs seinem Auftrag der Demokratieerziehung nach.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Presseinformation der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg.

Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. informiert im Rahmen der Aktionswoche zum Schutz vor Kohlenstoffmonoxid (CO) über Gefahren und Risiken

Aus Anlass der Aktionswoche „CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid“ vom 18. bis 24. Februar 2019 soll die Bevölkerung über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlenstoffmonoxid (CO) informiert und damit die Zahl der CO-Vorfälle gesenkt werden.

Unsere vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Feuerwehrpräsident Dr. Frank Knödler fordert vom Land eine noch stärkere Unterstützung

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg fordert bei seiner Jahresversammlung (28. Oktober 2017) in Friedrichshafen die Kommunen und das Land auf, das Ehrenamt in den Feuerwehren weiter zu stärken. Nur mit einem starken Ehrenamt lasse sich in Zukunft das bewährte Feuerwehrsystem in Baden-Württemberg erhalten. Die durch das Land bereitgestellte Fördersumme reiche angesichts der immens angestiegenen Bedarfsanforderungen der Städte und Gemeinden nicht mehr aus. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler fordert bei seiner Verbandsversammlung, an der die Spitzen und Vertreter aller baden-württembergischen Feuerwehren sowie hochrangige Vertreter der Landespolitik teilnehmen werden, zudem einen weiteren Neubau und mehr Personal für die Landesfeuerwehrschule, um die Kapazitätsengpässe mit monate- und jahrelangen Wartezeiten endlich aufzulösen. Zudem müsse man die massiven gesellschaftspolitischen Veränderungen sorgfältig analysieren und vor allem die in Baden-Württemberg fast ausschließlich ehrenamtlich engagierten Feuerwehrangehörigen nicht weiter belasten, sondern deutlich entlasten.

Unsere vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Zweimal Gold, sechsmal Silber und einmal Bronze

Einen tollen Erfolg konnten die Wettkampfgruppen der Feuerwehren aus Herrenberg-Kuppingen und Renningen (beide Landkreis Böblingen) bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften Ende Juli in Rostock verbuchen. Sie belegten bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben die Plätze zwei und drei und haben damit gleichzeitig die Qualifikation für die Feuerwehr-Olympiade im kommenden Jahr in Villach (Österreich) geschafft. Auch die anderen Teams aus Baden-Württemberg verkauften sich bei dem Feuerwehr-Event des Jahres hervorragend.

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